Mal keine Frage von Außen. Sondern aus aktuellem Anlass. Weil ich sehe, wieviel Drama "man" produziert, wenn "man" von einer Begebenheit betroffen ist. Wohl kaum ein Mensch kann sich von einer gewissen Betroffenheit frei machen, wenn in Sachen Liebe und Beziehung ein offenes, berührbares Herz im Spiel ist. Ich schreibe entgegen meiner eigenen Sprache ausnahmsweise mal "man", um das generell Menschliche zu benennen.
Da ärgert sich zum Beispiel die Tochter, weil die Oma plötzlich nicht mehr auf die Kleinen aufpassen will, obwohl sie es versprochen hat. Oder die Oma wird grimmig, weil die Schwiegertochter nicht so will, wie das in ihrer Vorstellung zu sein hat. Manche Menschen scheinen es nicht "aus ihrer Haut heraus" zu schaffen.
Wenn sich die Beziehung zu einem nahestehenden Menschen so verändert, dass es einem weh tut, wenn man unter einer bestimmten Situation innerlich sehr leidet oder sich enorm im Glücklichsein eingeschränkt fühlt - dann wäre es gut, wenn man andere Konsequenzen erschaffen kann, statt sich von einer Situation begrenzen zu lassen.
Emotionale Gründe und Machtspiele
Machtspiele sind das, sagt der psychologische Laie. Aber die Erkenntnis hilft ja nicht, um etwas zu ändern. Denn Machtspiele, selbst wenn man sie selbst gut spielen könnte, sind nie ganz kontrollierbar. Du kannst niemals einen anderen Menschen kontrollieren, sondern immer nur deine eigene geistige Einstellung. Nur in dir selbst wäre es möglich, bis an die 100% Lenkung (Kontrolle) heran zu kommen. Das kann kaum jemand, aber man kann es lernen.
Ein Mensch mag teilweise einschätzbar oder sogar gut berechenbar sein. Aber die Vielfalt der Möglichkeiten im Lauf des Lebens bringt so viele Variablen in jedes Spiel, dass man nie sicher weiß, wen das Spiel des Lebens zum Sieger oder Verlierer macht. Niemand will verlieren. Aber bei Machtspielen verlieren beide. Einer verliert vielleicht eine Auseinandersetzung. Ein anderer verliert vielleicht sein Gewissen, seine Liebe, seinen inneren Frieden - und findet keinen guten Schlaf mehr oder erlebt andere Nebenwirkungen, die man kaum auf den Streit zurückführen würde.
Wenn man mit allen Mitteln um etwas kämpft, um eine unerwünschte Situation zu vermeiden, geht es oft doch nur darum, ein ungewolltes Gefühl NICHT erleben zu wollen. So entstehen Streit und Krieg, Angriffe, Rückzug, Verlust, Kraftverschwendung. Oft geht es tatsächlich nur um Gefühle. Wenn diese missachtet oder nicht anerkannt werden, kann das im "Gegeneinander" auch zu faktischen starken Veränderungen führen.
Meistens verliert man die Liebe
Wer sich in einer Auseinandersetzung mit einer gewissen Dramatik befindet, der wird feststellen, dass mindestens auf einer Seite die Liebe nicht mehr das dominierende Element ist. Es mag ja sein, dass ein Mensch sich in Extremsituationen, etwa zur Abwendung einer großen Gefahr, dazu veranlasst sieht, sofort aggressiv zu handeln. Ausnahmen. Aber ich stelle fest: Im Drama verliert man seine Liebe.
Eine TV-Dokumentation zeigt eine interessante Erklärung, warum der Maya-Kalender im Jahr 2012 endet. Weil dann nach einer sehr langen Zeit Menschheitsgeschichte alle Zyklen durchlebt worden sind, und die Menschen erkennen: DRAMA MACHT GAR KEINEN SINN MEHR! Hier der Link zum kostenlosen Film auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=aLjqDbN_jzA&feature=related
Kennst du das: Wenn ich mich in einem Drama erlebe, leide nur ich selbst!
Andere können manchmal gar nicht so recht nachvollziehen, warum ich so ein Drama erlebe. Merke ich selbst, dass ich es "mache"? Ich könnte versuchen, das Drama zu steigern, damit Andere auch leiden, um den Zweck zu erfüllen, Andere zu einem anderen Verhalten zu bewegen. Das ist das Ätzende an diesem Machtspiel. Manipulation. Darin wird keine Freiheit erlaubt. Aber es funktioniert nur, wenn sich die Anderen von einem Drama bewegen lassen. Wenn das Drama nicht berührt, weil man zum Beispiel schon bekannt dafür ist, zu dramatisieren, oder weil der, den man mit Drama bewegen möchte, sich wirklich entspannen und frei davon machen kann - dann bringt das größte Drama nichts.
Für viele Menschen aber entsteht ein Drama automatisch. Das hat man ja vielleicht nicht anders gelernt. Das Leben präsentiert immer wieder einmal krasse Herausforderungen, Probleme nannte man das früher, die man nicht kontrollieren kann. Der Verstand aber WILL kontrollieren. Das ist die Aufgabe des Verstandes: Das Leben und Überleben sicherstellen. Das geht soweit, dass das Herz untergeordnet wird. Denn in der harten Realität, so sagte man früher, kannst du mit Herzlichkeit keinen Krieg gewinnen.
Du lebst nicht im Krieg, sagt das Herz.
Wenn man sich bewusst macht, dass das Herz mindestens genau so wichtig im Leben ist und sein muss, wie der Kopf, dann ist es auch für den Kopf logisch, dass das Herz mehr Raum und Zeit und durchaus auch mehr Macht im Leben bekommen sollte. Dabei ist aber jeder für sich selbst zuständig. In den spirituellen Traditionen heutiger Zeit gilt die Anleitung: Das Herz muss ÜBER dem Kopf stehen. Nur dann wirst du glücklich.
Wenn man das seinem Verstand klar macht und Auswege aus dem Drama sucht, dann zählt die Frage: WIE komme ich wieder heraus?
Das eigene Drama wirkt direkt auf das eigene Leben. Manchmal muss man umkehren. Den Kopf unter den Arm nehmen heisst dann nicht, sich nach einem Krieg geschlagen zu geben, sondern das Herz höher stehen und wirken zu lassen als den Kopf!
Sich gedemütigt zu fühlen ist nur ein vorübergehender, unreifer Zustand aus den Zeiten der Kriege. Dem Herz zu erlauben, über den Kopf und den Verstand zu regieren, ist ein entwickelter, reiferer Zustand, der heute von immer mehr spirituell aufgeschlossenen Menschen angestrebt wird.
Dem Drama entkommen
Die einfachsten und schnellsten Wege, sich aus dem Drama zu befreien, sind Liebe (Selbstliebe) und Klarheit. Zuerst kommt allerdings die Liebe. Bedingungslose Liebe. Die Klarheit folgt erst danach. Denn Emotionalität beschränkt die Klarheit. Dass irgendwo keine Liebe zu finden wäre, das ist die größte Illusion überhaupt. Dass man sie nicht fühlt - das erlebt man immer wieder. Es gilt dennoch, sie zu finden.
Wer Menschen, die im Drama sind, still und genau zuhört, der wird bemerken, dass darin immer eine Illusion als Wahrheit behauptet wird. "Du bist doch immer..., Die Welt ist ...., Ich kann doch nicht..., Er/Sie/Man darf doch nicht..." Solche Art von behaupteten Verallgemeinerungen halten Illusionen aufrecht. Sie bieten eine gewisse Grundlage oder komplette Begründungen für die Fortführung von Standpunkten, in denen einfach nur die Liebe fehlt. Es sind Kopfgeschichten. Liebe braucht keinen Grund. Liebe ist immer und überall erlebbar, wenn man sich innerlich nicht dagegen verwehrt.
Wer im Drama ist, will etwas abwehren oder etwas bewahren bzw. erreichen, man könnte auch sagen "manipulieren". Wer seine angestrebte Wirkung nicht erzielen kann, erlebt subjektiv schrecklich intensive Wirkungen und versucht vielleicht durch verstärktes Drama, das bis zum Selbstmord gehen kann, dennoch ein gewisses "Rechthaben" in die Welt zu tragen. Oft geht es aber nur um Vorstellungen davon, wie die Zukunft sein wird: Nämlich so, wie man sie NICHT WILL. Es ist eine Kopfsache. Was hat das mit Liebe zu tun? Nichts. Genau!
Meistens dreht es sich, wenn ein Mensch im Drama von Liebe spricht, nur um eine total verdrehte Form von Liebe, aber nicht um die höchste, reine Form von Liebe. Wer von bedingungsloser Liebe spricht, wie ein Engel es repräsentiert, braucht keine Argumente.
Liebe wirkt - anders als man DENKT
Manche Leute sind (unbewusst!) bereit, lieber die Liebe im Leben zu verlieren, als in ihrem Drama nachzugeben und zurückzuweichen. Das liegt daran, dass man weiter in der Glaubensillusion bleibt, man könne etwas Gutes mit der Illusion des Dramas erreichen. Der Hinweis für den Kopf lautet dann: Absteigen! Das Drama ist wie ein totes Pferd. Darauf reitet man nicht. Man versucht es später auch nicht mit Wiederbelebung :-) Man steigt ab von seinem Trip. Man richtet sich darauf aus, die Liebe in sich (selbst) wieder zu finden. Dann dehnt man sich in Liebe aus. Man lässt das Leben weiter laufen und steuert und lenkt von dem Augenblick an immer weiter in diese Richtung: "Viel mehr Liebe in meinem Leben!"
Sobald ich die dramatische Vorstellung nicht mehr aushebeln will, sondern durch einen neuen Hauptstrom in mir ersetze, durch Liebe, Liebe und noch mehr Liebe, bin ich schon auf dem Weg, ein angenehmeres Leben zu erschaffen. Wir sind nicht nur Opfer sondern Mitwirkende im Leben. Je mehr man liebt und wieder lacht, um so leichter und häufiger zeigen sich ganz neue Wege. Das sind oft völlig andere, als man sich vorgestellt hat. Anfangs mag man den "Anschein" nicht, den etwas aus der alten Vorstellung betrachtet, mit sich bringen mag. Aber wenn man diese Route immer weiter verfolgt, soviel ist sicher, dann entdeckt man ein großes neues Land, in dem es sich grundsätzlich und wesentlich angenehmer leben lässt als mit dem Drama.
Oft erkennt man Tage später undramatische Lösungen für den scheinbar unlösbaren Konflikt. Sobald sich eine starre Vorstellung radikal auflöst, weil man radikal nur noch Richtung Liebe strebt, und sei es auch noch so unbeholfen, wirkt diese neue Ausrichtung. Mit Sicherheit. Sie wirkt nicht so schnell, wie ein Herumgeschrei und Gezeter. Sie wirkt eher langsam und sanft und zärtlich. Aber sie wirkt durchdringend und sehr nachhaltig. Sie ist keineswegs manipulierbar! Sie kennt und braucht keine Rhetorik. Aber sie wirkt. Sie bringt Freiheit. Echte Freiheit.
Aufpassen muss man allerdings, dass man zwischendrin kein einziges manipulatives Teil einbaut. Jeder Missbrauch, jede Manipulation dieses Weges, verzögert die guten Wirkungen. Härte kann man nicht mit Härte besiegen. Zartheit ist der Gegenpol. Den gilt es zu integrieren, und sei es durch Engel, die man um Hilfe bitten muss. Suche, und du wirst finden. Bitte, und dir wird geholfen. Sie nicht ungeduldig sondern entscheide dich für das, was richtig ist. Dann akzeptiere die Veränderungen und Konsequenzen - und tue es. Liebe.
Alles Liebe.
Raho
Freitag, 8. Januar 2010
Freitag, 1. Januar 2010
GEWOHNHEITEN, GEDULD, Vorsätze und Stille
Das mit den Gewohnheiten ist eine natürliche Erleichterung des Lebens. Denn wir brauchen sie, um nicht täglich neu Fahrrad fahren oder Zähne putzen zu lernen. Allerdings behält man so manche Gewohnheit hartnäckig bei, auch wenn man sie längst nicht mehr braucht oder einfach gern wieder loswerden will.
Unangenehm, wenn man Gewohnheiten hat, die einem das Leben schwer machen. Das Rauchen abzugewöhnen, an einen neuen Ort zu ziehen, sich von einem Partner zu trennen oder im Todesfall Abschied von geliebten Menschen zu nehmen: sowas lässt deutlich werden, wie stark der Alltag von Gewöhnung dominiert ist.
Das Leichteste zum Verändern alter Gewohnheiten ist das ÜBERSCHREIBEN des alten Programms. Du konzentrierst dich auf etwas Neues, das den Platz des Alten einnehmen soll. Das funktioniert zwar nicht immer sofort, ist aber das mächtigste Mittel der Führung alltäglicher Gedanken und Taten, um sich z.B. bei einer Trennung vom alten Wohnort oder von einer vorherigen Beziehung auf neue Wege auszurichten.
Gut zu wissen ist auch, dass zur Formung neuer Gewohnheiten in der Regel ab 21 Tagen, spätestens aber dann nach 30 Tagen, ein deutlich stabiles Gewohnheitsmuster zu erkennen ist. Das gilt für alltägliche Gewohnheiten, wie z.B. die ersten 15 min nach dem Aufwachen aufrecht sitzend zu meditieren. Lässt man es danach einmal ohne Veränderung der anderen Umstände weg, so spürt man das Fehlen der neuen Gewohnheit bereits sehr deutlich. Und zwar tendenziell unangenehm.
NEURONALE AUTOBAHNEN
Grund dafür ist unter anderem die Bildung von "neuronalen Autobahnen". Wenn man sich immer wieder von einer Idee zu einer Handlung lenken will (Aufwachen - > Meditieren) oder von einem Erlebnis zu einem bestimmten Gefühl kommen will (Entspannung gewünscht - > also Rauchen - > oder besser Yoga), so entstehen an den Synapsen im Gehirn, die für die Leitung gedanklicher Impulse in der Aktivität von Neurotransmittern zuständig sind, schnellere und leichter aktivierbare Verbindungen als wenn eine Idee ständig neu zu einer Handlung verlinkt werden müsste. Für bekannte Aktivitäten bilden sich schnellere "Datenleitungen" weil sich dafür die entsprechenden Rezeptoren entwickeln und stabil installieren.
Wenn man weiß, das sich solche Funktionen schon nach einer Frist von 3 - 4 Wochen einstellen, kann man sich innerlich auch darauf einstellen, dass das bei jeder neuen Gewohnheit so sein wird, die man in seinem Leben unbedingt einrichten will. Man braucht dann nur die Geduld für diese kurze Zeit, weil sich dann eine alte Gewohnheit durch eine neue Gewohnheit ersetzt. Es lohnt sich also, anfangs Geduld mit sich selbst zu haben.
KONSEQUENTE AUSRICHTUNG
Eine konsequente Umstellung zahlt sich um so schneller durch bessere Gewohnheiten aus. Ist man sich seines Ziel aber nicht sicher, stellt sich das neue (ersehnte) Erfolgs-Gewohnheitsmuster nicht so schnell ein. Wer sich das klar macht, kann Frust vermeiden. Wer das ignoriert wird weniger Erfolg haben und mehr Nachteile erleiden.
Das macht deutlich, warum das Fehlen eines gewohnten Verhaltens, eines gewohnten Gefühls, einer gewohnten Beziehung so etwas wie "Löcher" in unseren Alltag reißen. Denn auf den gewohnten neuronalen Autobahnen lag eine Art "Breitbandkabel" für die Ausführung von Nervenimpulsen, die nun nicht mehr genutzt wird - und so fühlt man sich leer. Die Impulse wollen alle wieder an die gewohnten Rezeptoren in den Synapsen des Gehirns. So kommt es, dass man merkt, dass man etwas "falsch" macht, obwohl sich eine Situation grundlegend ändern sollte.
Will man nun etwas ändern, kommen dennoch zunächst ähnliche Impulse an diese Autobahnzufahrt. Dort muss man nun sein Denken und Handeln anfangs sehr bewusst und ganz konkret in eine andere Richtung und auf eine neuen Weg lenken. Der Weg ist vielleicht noch unbekannt und so tauchen Unsicherheiten oder sogar Ängste und Sorgen auf. Aber in jedem Fall fordert ein aktives Verändern wie jedes neue Lernen ein aktives Beobachten, Planen, Anpacken und Üben. Dabei tauchen alle Fehler auf, und Enttäuschungen, bis man eine neue Denk-Gewohnheit oder ein neues Verhalten als "normal" und gewohnt etabliert.
INNERE VORBEREITUNG UND EINSTELLUNG
Je klarer du dir also deinen neuen Weg vorbereitest und deinem Tagesbewusstsein sowie deinem Unterbewusstsein klar machst, was du anstrebst und welches Verhalten und welche neue Gewohnheit du ansteuerst, um so leichter können sich die Impulse in Gehirn und den Nervenbahnen im Körper auf den neuen Energiefluss einstellen.
Für den Jahresbeginn sei daran erinnert: Ein guter Vorsatz reicht niemals aus. Denn die alten Autobahnen im System bieten die bisherige Sicherheit für den Gedankenstrom und den Fluss der alten Gefühlserlebnisse. Will man etwas Anderes im Leben, so sollte man sich gerade zu Beginn der Ausrichtung auf eine neue Bewusstseinsebene und auf neue Gewohnheiten, auf ein neues Beziehungsleben und für neue gute Kontakte zu den Menschen sehr geduldig auf eine Anpassungsphase einstellen. Beim Bau einer neuronalen Autobahn entstehen dann schon mal Baustellen, an denen es zeitweise zu Verhinderungen (Verzögerungen) für den gewünschten Fluss im Alltag kommt. Dafür aber strömt der Erfolg nach einer rigorosen Umleitung um so besser.
NICHT ÜBERFORDERN SONDERN EINZELN ANPACKEN
Will man mehrere Baustellen gleichzeitig bedienen, muss man seine geistigen Kapazitäten natürlich verteilen und kann nur für die wenigsten davon einen guten Bauplan ersinnen. Überfordert man sich, kann alles sinnlos werden, weil dann nichts mehr klappt, wie man es gern hätte. Nimmt man aber einen Schritt nach dem anderen, kann man wirklich jede Gewohnheit ändern.
Meine engsten Freunde, die mich seit vielen Jahren kennen, erleben das immer wieder: ich lege jede Gewohnheit, die für mich selbst Ärger oder Misserfolg produziert, enorm schnell ab. Das liegt daran, dass ich bei jedem Thema, das mir wirklich wichtig ist, absolut und 100% konsequent vorgehe, sobald ich mich entschlossen habe. Entschliessen aber kann ich mich nur dann, wenn ich für die wesentlichen Dinge im Leben echte innere Ruhe und echten inneren Frieden habe.
VORSÄTZE, BEWUSSTSEIN, KLÄRUNG, PLANUNG
Der Jahresanfang eignet sich besonders gut dazu, seine guten Vorsätze in Taten umzuwandeln. Dazu braucht man manchmal einen Plan. Die besten Pläne aber entstehen nicht im denkenden Kopf, und auch nicht im Bauchgefühl. Denn beide sind nicht der ganze menschliche Geist sondern nur Teile davon. Die besten Pläne entstehen in der eigenen inneren Stille. Deshalb habe ich ein "Stille-Retreat" entwickelt, in dem jeder Mensch sich die Zeit nehmen kann, seinem Geist die mögliche und nötige Ausdehnung zu gewähren. Denn nur in dieser Ausdehnung entsteht die Klarheit und das Zielbewusstsein für das, was für die kommenden Zeiten im eigenen Leben wirklich wichtig ist.
Details dazu auf dieser Webseite:
http://www.raho-training.de/2-StilleTage.html
(Anmeldung an Raho@Bornhorst.de)
Für heute wünsche ich jedem die ganz große Liebe zum eigenen Leben und zu sich selbst, und die notwendige Stille um alles zu erkennen, was man für sein eigenes Leben wirklich braucht und zu klären, wie man dort hin wachsen wird. Und dann auch die Geduld, genau das wachsen zu lassen und zu ernten, was wirklich wichtig ist.
Alles Liebe,
Raho
Unangenehm, wenn man Gewohnheiten hat, die einem das Leben schwer machen. Das Rauchen abzugewöhnen, an einen neuen Ort zu ziehen, sich von einem Partner zu trennen oder im Todesfall Abschied von geliebten Menschen zu nehmen: sowas lässt deutlich werden, wie stark der Alltag von Gewöhnung dominiert ist.
Das Leichteste zum Verändern alter Gewohnheiten ist das ÜBERSCHREIBEN des alten Programms. Du konzentrierst dich auf etwas Neues, das den Platz des Alten einnehmen soll. Das funktioniert zwar nicht immer sofort, ist aber das mächtigste Mittel der Führung alltäglicher Gedanken und Taten, um sich z.B. bei einer Trennung vom alten Wohnort oder von einer vorherigen Beziehung auf neue Wege auszurichten.
Gut zu wissen ist auch, dass zur Formung neuer Gewohnheiten in der Regel ab 21 Tagen, spätestens aber dann nach 30 Tagen, ein deutlich stabiles Gewohnheitsmuster zu erkennen ist. Das gilt für alltägliche Gewohnheiten, wie z.B. die ersten 15 min nach dem Aufwachen aufrecht sitzend zu meditieren. Lässt man es danach einmal ohne Veränderung der anderen Umstände weg, so spürt man das Fehlen der neuen Gewohnheit bereits sehr deutlich. Und zwar tendenziell unangenehm.
NEURONALE AUTOBAHNEN
Grund dafür ist unter anderem die Bildung von "neuronalen Autobahnen". Wenn man sich immer wieder von einer Idee zu einer Handlung lenken will (Aufwachen - > Meditieren) oder von einem Erlebnis zu einem bestimmten Gefühl kommen will (Entspannung gewünscht - > also Rauchen - > oder besser Yoga), so entstehen an den Synapsen im Gehirn, die für die Leitung gedanklicher Impulse in der Aktivität von Neurotransmittern zuständig sind, schnellere und leichter aktivierbare Verbindungen als wenn eine Idee ständig neu zu einer Handlung verlinkt werden müsste. Für bekannte Aktivitäten bilden sich schnellere "Datenleitungen" weil sich dafür die entsprechenden Rezeptoren entwickeln und stabil installieren.
Wenn man weiß, das sich solche Funktionen schon nach einer Frist von 3 - 4 Wochen einstellen, kann man sich innerlich auch darauf einstellen, dass das bei jeder neuen Gewohnheit so sein wird, die man in seinem Leben unbedingt einrichten will. Man braucht dann nur die Geduld für diese kurze Zeit, weil sich dann eine alte Gewohnheit durch eine neue Gewohnheit ersetzt. Es lohnt sich also, anfangs Geduld mit sich selbst zu haben.
KONSEQUENTE AUSRICHTUNG
Eine konsequente Umstellung zahlt sich um so schneller durch bessere Gewohnheiten aus. Ist man sich seines Ziel aber nicht sicher, stellt sich das neue (ersehnte) Erfolgs-Gewohnheitsmuster nicht so schnell ein. Wer sich das klar macht, kann Frust vermeiden. Wer das ignoriert wird weniger Erfolg haben und mehr Nachteile erleiden.
Das macht deutlich, warum das Fehlen eines gewohnten Verhaltens, eines gewohnten Gefühls, einer gewohnten Beziehung so etwas wie "Löcher" in unseren Alltag reißen. Denn auf den gewohnten neuronalen Autobahnen lag eine Art "Breitbandkabel" für die Ausführung von Nervenimpulsen, die nun nicht mehr genutzt wird - und so fühlt man sich leer. Die Impulse wollen alle wieder an die gewohnten Rezeptoren in den Synapsen des Gehirns. So kommt es, dass man merkt, dass man etwas "falsch" macht, obwohl sich eine Situation grundlegend ändern sollte.
Will man nun etwas ändern, kommen dennoch zunächst ähnliche Impulse an diese Autobahnzufahrt. Dort muss man nun sein Denken und Handeln anfangs sehr bewusst und ganz konkret in eine andere Richtung und auf eine neuen Weg lenken. Der Weg ist vielleicht noch unbekannt und so tauchen Unsicherheiten oder sogar Ängste und Sorgen auf. Aber in jedem Fall fordert ein aktives Verändern wie jedes neue Lernen ein aktives Beobachten, Planen, Anpacken und Üben. Dabei tauchen alle Fehler auf, und Enttäuschungen, bis man eine neue Denk-Gewohnheit oder ein neues Verhalten als "normal" und gewohnt etabliert.
INNERE VORBEREITUNG UND EINSTELLUNG
Je klarer du dir also deinen neuen Weg vorbereitest und deinem Tagesbewusstsein sowie deinem Unterbewusstsein klar machst, was du anstrebst und welches Verhalten und welche neue Gewohnheit du ansteuerst, um so leichter können sich die Impulse in Gehirn und den Nervenbahnen im Körper auf den neuen Energiefluss einstellen.
Für den Jahresbeginn sei daran erinnert: Ein guter Vorsatz reicht niemals aus. Denn die alten Autobahnen im System bieten die bisherige Sicherheit für den Gedankenstrom und den Fluss der alten Gefühlserlebnisse. Will man etwas Anderes im Leben, so sollte man sich gerade zu Beginn der Ausrichtung auf eine neue Bewusstseinsebene und auf neue Gewohnheiten, auf ein neues Beziehungsleben und für neue gute Kontakte zu den Menschen sehr geduldig auf eine Anpassungsphase einstellen. Beim Bau einer neuronalen Autobahn entstehen dann schon mal Baustellen, an denen es zeitweise zu Verhinderungen (Verzögerungen) für den gewünschten Fluss im Alltag kommt. Dafür aber strömt der Erfolg nach einer rigorosen Umleitung um so besser.
NICHT ÜBERFORDERN SONDERN EINZELN ANPACKEN
Will man mehrere Baustellen gleichzeitig bedienen, muss man seine geistigen Kapazitäten natürlich verteilen und kann nur für die wenigsten davon einen guten Bauplan ersinnen. Überfordert man sich, kann alles sinnlos werden, weil dann nichts mehr klappt, wie man es gern hätte. Nimmt man aber einen Schritt nach dem anderen, kann man wirklich jede Gewohnheit ändern.
Meine engsten Freunde, die mich seit vielen Jahren kennen, erleben das immer wieder: ich lege jede Gewohnheit, die für mich selbst Ärger oder Misserfolg produziert, enorm schnell ab. Das liegt daran, dass ich bei jedem Thema, das mir wirklich wichtig ist, absolut und 100% konsequent vorgehe, sobald ich mich entschlossen habe. Entschliessen aber kann ich mich nur dann, wenn ich für die wesentlichen Dinge im Leben echte innere Ruhe und echten inneren Frieden habe.
VORSÄTZE, BEWUSSTSEIN, KLÄRUNG, PLANUNG
Der Jahresanfang eignet sich besonders gut dazu, seine guten Vorsätze in Taten umzuwandeln. Dazu braucht man manchmal einen Plan. Die besten Pläne aber entstehen nicht im denkenden Kopf, und auch nicht im Bauchgefühl. Denn beide sind nicht der ganze menschliche Geist sondern nur Teile davon. Die besten Pläne entstehen in der eigenen inneren Stille. Deshalb habe ich ein "Stille-Retreat" entwickelt, in dem jeder Mensch sich die Zeit nehmen kann, seinem Geist die mögliche und nötige Ausdehnung zu gewähren. Denn nur in dieser Ausdehnung entsteht die Klarheit und das Zielbewusstsein für das, was für die kommenden Zeiten im eigenen Leben wirklich wichtig ist.
Details dazu auf dieser Webseite:
http://www.raho-training.de/2-StilleTage.html
(Anmeldung an Raho@Bornhorst.de)
Für heute wünsche ich jedem die ganz große Liebe zum eigenen Leben und zu sich selbst, und die notwendige Stille um alles zu erkennen, was man für sein eigenes Leben wirklich braucht und zu klären, wie man dort hin wachsen wird. Und dann auch die Geduld, genau das wachsen zu lassen und zu ernten, was wirklich wichtig ist.
Alles Liebe,
Raho
Sonntag, 20. Dezember 2009
Altruistisches Verhalten - Lieben jenseits von Gewohnheiten
In längeren Gesprächen mit wunderbaren Freunden/innen habe ich die Idee der gegenseitigen Förderung von sich liebenden Menschen als Grundlage für bestmögliches Wachstum gesprochen. Ich nannte es "altruistisches Schenken", das man aus Liebe für jemand Anderen tut, also ein Gönnen ohne die geringste Erwartung von Gegenleistung.
Spannend daran war, dass man mir immer sagte: "Ja stimmt, das wäre schön!" Denn schliesslich findet jeder Mensch es gut, wenn man Zuspruch, Liebe, Beistand oder irgendeine Form von Beihilfe angeboten und gespendet bekommt, sei es finanziell, emotional oder durch zupackendes Handeln. Oft aber entstand meist auch das "Ja - aber...", das allen guten Bestrebungen den gesunden Boden wegreissen kann.
Selbst wenn ich die Absicht formuliere, dass ich ein "altruistisches Schenken" kostenlos und ohne Gegenleistung mit meinen engsten und liebsten Freunden ausleben will, ist den meisten nicht klar, ob sie das können, denn die geistigen "Gegenspieler" lauten:
1.) Das kann man nicht immer, weil die individuellen Ressourcen begrenzt sind.
Stimmt nur aus materieller Sicht. Liebe könnten wir beliebig schenken. Man schenkt einfach so oft und so gut wie man kann und was man kann. Nur aus Freundschaft oder Liebe. Da ist immer die freie Wahl da.
2.) Es gibt da leider so manche Gewohnheite - und leider fällt man immer wieder auf die Gewohnheiten zurück.
Also will ich nochmals den Sinn und Zweck des liebevollen Beschenkens an andere Menschen klären. Sobald wir das tun und unsere Freunde und Geliebten das auch mit uns tun, kommen wir in die Lage, massive sachliche Wirkungen zu erreichen. Wir verändern den Gesamtzusammenhang aller wirksamen Aspekte, weil wir die Energie des Miteinanders massiv verändern. Es zeigen sich reale Effekte, die nur auftauchen, weil man sich einfach nur ein wenig mehr Beachtung schenkt, als üblich. Das wirkt auf die Laune der Beschenkten. Es wirkt auf die eigenen Gefühle äußerst positiv: Geben macht seliger als Nehmen. Und die gemeinsame Ausrichtung lässt auch konkrete materielle Dinge leichter erreichen, die wir allein sonst gar nicht anpacken würden, weil wir gemeinsam stärker sind und nach einer Weile auf die grundsätzliche Förderbereitschaft der Anderen bauen und vertrauen lernen.
So werden Dinge möglich,die einer alleine niemals verursachen und niemals allein durchsetzen könnte.
Ich will gleich das Prinzip erklären, wie man alle Gewohnheiten verändern kann und welche Effekte man dabei berücksichtigen sollte, um schnelle und gute Ergebnisse zu erzielen. Vorab aber seit gesagt, WARUM es so sinnvoll ist, sich jenseits der alten Gewohnheit ("mir schenkt ja auch kaum jemand ständig...") auf das Fördern seiner Freunde zu konzentrieren:
1.) Altruismus hat eine enorm positive Wirkung auf die Wirklichkeit aller, die davon berührt sind - auch auf fremde Personen.
2.) Altruistisches Lieben, Denken und Handeln fördert reale Möglichkeiten, die einer allein nicht so leicht erschaffen kann.
3.) Altruistisches Fördert anderer Menschen erhebt dich dahin, weit über das üblicherweise realisierbare Maß hinaus zu wirken
Für mich bedeutet das, jenseits aller früheren Verhaltensweisen eine neue Ebene bewussten Miteinanders zu manifestieren. Ich brauche dazu Niemandes Einverständnis. Ich lebe so und biete es aus freien Stücken an, wann und wo ich kann, und wenn es auf fruchtbaren Boden fällt, dann passiert etwas Gutes.
Aus meiner Erfahrung erleichtert das eine Art Aufstieg in eine neue Bewusstseinsebene. Als Gegenspieler tauchen nicht etwa ANDERE Menschen auf, sondern nur die alten Gewohnheiten, die davon abhalten, so zu denken und zu handeln. Lediglich die angewohnten früheren Einstellungen, wie etwa "Jeder ist sich selbst der Nächste" stehen den positiven Wirkungen im Weg.
Wie man alte Gewohnheiten ablegt, beschreibe ich im nächsten Teil.
Spannend daran war, dass man mir immer sagte: "Ja stimmt, das wäre schön!" Denn schliesslich findet jeder Mensch es gut, wenn man Zuspruch, Liebe, Beistand oder irgendeine Form von Beihilfe angeboten und gespendet bekommt, sei es finanziell, emotional oder durch zupackendes Handeln. Oft aber entstand meist auch das "Ja - aber...", das allen guten Bestrebungen den gesunden Boden wegreissen kann.
Selbst wenn ich die Absicht formuliere, dass ich ein "altruistisches Schenken" kostenlos und ohne Gegenleistung mit meinen engsten und liebsten Freunden ausleben will, ist den meisten nicht klar, ob sie das können, denn die geistigen "Gegenspieler" lauten:
1.) Das kann man nicht immer, weil die individuellen Ressourcen begrenzt sind.
Stimmt nur aus materieller Sicht. Liebe könnten wir beliebig schenken. Man schenkt einfach so oft und so gut wie man kann und was man kann. Nur aus Freundschaft oder Liebe. Da ist immer die freie Wahl da.
2.) Es gibt da leider so manche Gewohnheite - und leider fällt man immer wieder auf die Gewohnheiten zurück.
Also will ich nochmals den Sinn und Zweck des liebevollen Beschenkens an andere Menschen klären. Sobald wir das tun und unsere Freunde und Geliebten das auch mit uns tun, kommen wir in die Lage, massive sachliche Wirkungen zu erreichen. Wir verändern den Gesamtzusammenhang aller wirksamen Aspekte, weil wir die Energie des Miteinanders massiv verändern. Es zeigen sich reale Effekte, die nur auftauchen, weil man sich einfach nur ein wenig mehr Beachtung schenkt, als üblich. Das wirkt auf die Laune der Beschenkten. Es wirkt auf die eigenen Gefühle äußerst positiv: Geben macht seliger als Nehmen. Und die gemeinsame Ausrichtung lässt auch konkrete materielle Dinge leichter erreichen, die wir allein sonst gar nicht anpacken würden, weil wir gemeinsam stärker sind und nach einer Weile auf die grundsätzliche Förderbereitschaft der Anderen bauen und vertrauen lernen.
So werden Dinge möglich,die einer alleine niemals verursachen und niemals allein durchsetzen könnte.
Ich will gleich das Prinzip erklären, wie man alle Gewohnheiten verändern kann und welche Effekte man dabei berücksichtigen sollte, um schnelle und gute Ergebnisse zu erzielen. Vorab aber seit gesagt, WARUM es so sinnvoll ist, sich jenseits der alten Gewohnheit ("mir schenkt ja auch kaum jemand ständig...") auf das Fördern seiner Freunde zu konzentrieren:
1.) Altruismus hat eine enorm positive Wirkung auf die Wirklichkeit aller, die davon berührt sind - auch auf fremde Personen.
2.) Altruistisches Lieben, Denken und Handeln fördert reale Möglichkeiten, die einer allein nicht so leicht erschaffen kann.
3.) Altruistisches Fördert anderer Menschen erhebt dich dahin, weit über das üblicherweise realisierbare Maß hinaus zu wirken
Für mich bedeutet das, jenseits aller früheren Verhaltensweisen eine neue Ebene bewussten Miteinanders zu manifestieren. Ich brauche dazu Niemandes Einverständnis. Ich lebe so und biete es aus freien Stücken an, wann und wo ich kann, und wenn es auf fruchtbaren Boden fällt, dann passiert etwas Gutes.
Aus meiner Erfahrung erleichtert das eine Art Aufstieg in eine neue Bewusstseinsebene. Als Gegenspieler tauchen nicht etwa ANDERE Menschen auf, sondern nur die alten Gewohnheiten, die davon abhalten, so zu denken und zu handeln. Lediglich die angewohnten früheren Einstellungen, wie etwa "Jeder ist sich selbst der Nächste" stehen den positiven Wirkungen im Weg.
Wie man alte Gewohnheiten ablegt, beschreibe ich im nächsten Teil.
Samstag, 19. Dezember 2009
Das System in dem du lebst
Biggy hatte erkannt, dass Menschen, die ihr Leben nur durch die 5 Sinne erleben, nie aus dem Kreislauf der Unbewusstheit heraus kommen. Man lebt begrenzt in seiner persönlichen "Matrix", einer Art von Abhängigkeit: Man reagiert auf die gleichen Dinge immer wie vorher und hat Angst, aus dem gewohnten System auszusteigen, und glaubt, dies sei die ganze Wirklichkeit.
Aus der Macht einzelner Menschen, meist einigen überlegenen Führerpersönlichkeiten, entstand immer wieder Krieg, Not und Elend für viele Andere. Aus diesem System von der Macht Einzelner und der Abhängigkeit Vieler konnten sich viele Menschen (noch) nicht selbst befreien, weil sie entweder nicht wussten, wie Selbstbefreiung funktioniert oder weil sie Angst vor den natürlichen Konsequenzen haben.
Ein Mensch mit nur 5 Sinnen sein, heißt tatsächlich beschränkt zu sein. So ist das. Denn wir kommen geistig viel weiter. Aber es kann sehr beglückende Erfahrungen mit sich bringen! Denn die Sinne sind ja nicht schlecht! Man stelle sich vor: Man sieht einen anderen Menschen, fühlt sich angezogen, hört und riecht diesen interessanten Menschen, ist bereit, das Erlebnis von Hand zu Hand und Haut an Haut zu spüren, genießt den offenen Blickkontakt, zeigt offenherzig die auftauchenden Gedanken und Gefühle und erlaubt sich selbst und gegenseitig ein Näherkommen. Ist das Interesse gegenseitig, steht dem Himmel auf Erden nichts mehr im Weg. So kann es sein, wenn beide im Bewusstsein frei und unbeschränkt leben.
Aber viele Menschen sind nicht so natürlich und aufgeschlossen, wie es im himmlischen Paradies "Erde" möglich ist.
Menschen sind "programmiert" von ihrer Umgebung, und zwar meistens sehr begrenzt und beschränkt. Die scheinbar "harmlosen" eigenen (!) Gewohnheiten und Vorstellungen bringen die Begrenzungen ins Leben. Das ist vielen gar nicht bewusst.
Es ist natürlich gut, dass man nur einmal Fahrrad fahren lernen muss, bis sich Körper und Geist daran gewöhnt haben. Man braucht nicht Tag für Tag alles neu lernen und kann sich auf das Gewohnte verlassen. Dazu dienen uns Gewohnheiten.
Andererseits erben und erlernen Menschen von ihren Nicht-Erleuchteten Eltern und Erziehern oder "Freunden" auch Ängste und Sorgen, und zwar vor Feinden, Krieg und Missbrauch einzelner Machtinhaber, aber auch vor harmlosen Mäusen, Spinnen oder anderen Dingen, vor denen man gelernt hat, kreischend auf die Stühle zu springen. Hunger, Klima, Krankheit und auch unbestimmbare Ängsten und Nöten wie Eifersucht, Einsamkeit und Ausstoßung erweitern das große Spektrum der Ängste und Sorgen, mit denen die meisten nicht angemessen umgehen lernen. All dies erscheint das ganz normale Leben auszumachen.
Es ist aber oft nur begrenzende Wahn-Sinn, der von einer Generation zur nächsten übertragen wird. Obwohl wir heute nicht mehr hungern müssen und seit über 60 Jahren keinen Krieg mehr erleben, und obwohl wir bei Not sogar zwangsernährt und vom Staat mit Kleidung, Wohnung und allem Notwendigen versorgt werden, reagieren die meisten Menschen genau so, wie sie es in ihrer Gesellschaft gewohnt sind.
Die Frage ist heute tatsächlich nur diese: WILL MAN DAS ÄNDERN?
Denn es gibt heute viele Lehrer und Vorbilder, die tatsächlich weitgehend frei davon leben.
Das Leben enthält die Option vollkommen freien Bewusst-Seins - für ALLE Menschen.
Man kann sich auch ohne weise Lehrer anhand des Beispiels großer Vorbilder aus der Begrenzung lösen. Wer sich auf Einfachheit, Natürlichkeit und Genügsamkeit ausrichtet, und wie ein Mönch leben will, kann den Himmel auf Erden finden und selbst erlernen und erleben, wie das geht. Manchmal reicht ein gutes Buch, ein kluger, weiser Gedanke, eine einzige Meditationsanleitung - und der Weg liegt offen da. Die Frage ist nur: erkennt man das so? Und: Nutzt man es auch?
Viele Menschen schätzen das allerdings nicht, weil sie im Fernsehen und im realen Leben andere Leute sehen, die mehr kaufen und konsumieren und so tun, als wären sie ganz besonders glücklich damit. Dadurch beginnt die Spirale von Ansporn, Leistung, Erfolg-Misserfolg und Unverständnis, Frust und Opferbewusstsein. Oft kommt es zur Erfahrung: "Das geht nicht für mich!" Der Irrtum liegt darin, dass man sich mit Anderen vergleicht und denkt, die leben das Glück vor. Meist wissen die aber selbst nicht, wie sie wirklich glücklich werden und sehen es spätestens dann ein, wenn sie krank sind oder von Glück, Ruhm oder Erfolg verlassen werden.
Es ist eine Frage des eigenen Anspruchs.
Niemand MUSS mehr als seine 5 Sinne gebrauchen. Denn damit kann man wie oben gesagt sehr wohl vollkommen glücklich werden. Wer allerdings spürt, dass es da größere Dinge gibt, die der Verstand nicht verstehen kann, wird sich vielleicht auf sein ganzes geistiges Bewusstsein einlassen wollen. Wer das tut, der bemerkt, dass es einserseits von Gedanken ausgelöste Emotionen und andererseits so etwas wie ein übersinnlich feines Gespür gibt. Wenn man lernt, wie man das ausgedehnte Bewusstsein des eigenen Geistes nutzen kann, um mehr Erfüllung zu erleben, wird man sich mehr damit beschäftigen.
Ob die Auseinandersetzung mit dem eigenen geistigem Bewusstsein zur Erfüllung führt, hängt allerdings nicht nur vom eigenen Einlassen auf das Höhere Selbst ab, das man ist. Denn die Unterscheidung von "mein" Gefühl und "meine" Gedanken im Vergleich zum "normalen" Bewusstsein der Menschen in dieser Gesellschaft ist eine Gratwanderung. Wenn man etwas spürt, aber nicht sicher unterscheiden gelernt hat, ob man einer Illusion aus Gedanken und Gefühlen aufsitzt oder ob es rein und klar als göttliche Inspiration im eigenen Geist auftaucht - dann lohnt es, sich darüber mit Menschen austauschen zu können, die diese Unterscheidung längst gelernt und gemeistert haben.
Das System in dem du lebst, wird von deiner Bereitschaft geprägt, dich von Gewohnheiten zu lösen und das größere Ganze zu erfahren, das sich deinem Geist erschließt. Es wird von der Bereitschaft getragen, zwischen dem "Om Namah Shivaya" (Herr, Dein Wille möge geschehen) und dem "Ich entscheide mich für meinen Weg weiteren Wachstums" zu unterscheiden und für beides jederzeit die volle Verantwortung zu übernehmen. Und es wird beeinflusst von den Gedanken, Gefühlen und Handlungen der Menschen, die du in deinem Leben teilhaben lässt, von denen du dich beeinflussen lässt oder trennst, und wie du mit den Impulsen umgehen lernst, die von Außen zu dir kommen.
Ich erlebe diese Freiheit und Größe unseres geistigen Vermögens als Mensch, mit allen natürlichen und göttlichen Eigenschaften und Qualitäten, als einen Rausch von Grenzenlosigkeit und Vollkommenheit.
Wie geht es dir damit?
Alles Liebe,
Raho
Aus der Macht einzelner Menschen, meist einigen überlegenen Führerpersönlichkeiten, entstand immer wieder Krieg, Not und Elend für viele Andere. Aus diesem System von der Macht Einzelner und der Abhängigkeit Vieler konnten sich viele Menschen (noch) nicht selbst befreien, weil sie entweder nicht wussten, wie Selbstbefreiung funktioniert oder weil sie Angst vor den natürlichen Konsequenzen haben.
Ein Mensch mit nur 5 Sinnen sein, heißt tatsächlich beschränkt zu sein. So ist das. Denn wir kommen geistig viel weiter. Aber es kann sehr beglückende Erfahrungen mit sich bringen! Denn die Sinne sind ja nicht schlecht! Man stelle sich vor: Man sieht einen anderen Menschen, fühlt sich angezogen, hört und riecht diesen interessanten Menschen, ist bereit, das Erlebnis von Hand zu Hand und Haut an Haut zu spüren, genießt den offenen Blickkontakt, zeigt offenherzig die auftauchenden Gedanken und Gefühle und erlaubt sich selbst und gegenseitig ein Näherkommen. Ist das Interesse gegenseitig, steht dem Himmel auf Erden nichts mehr im Weg. So kann es sein, wenn beide im Bewusstsein frei und unbeschränkt leben.
Aber viele Menschen sind nicht so natürlich und aufgeschlossen, wie es im himmlischen Paradies "Erde" möglich ist.
Menschen sind "programmiert" von ihrer Umgebung, und zwar meistens sehr begrenzt und beschränkt. Die scheinbar "harmlosen" eigenen (!) Gewohnheiten und Vorstellungen bringen die Begrenzungen ins Leben. Das ist vielen gar nicht bewusst.
Es ist natürlich gut, dass man nur einmal Fahrrad fahren lernen muss, bis sich Körper und Geist daran gewöhnt haben. Man braucht nicht Tag für Tag alles neu lernen und kann sich auf das Gewohnte verlassen. Dazu dienen uns Gewohnheiten.
Andererseits erben und erlernen Menschen von ihren Nicht-Erleuchteten Eltern und Erziehern oder "Freunden" auch Ängste und Sorgen, und zwar vor Feinden, Krieg und Missbrauch einzelner Machtinhaber, aber auch vor harmlosen Mäusen, Spinnen oder anderen Dingen, vor denen man gelernt hat, kreischend auf die Stühle zu springen. Hunger, Klima, Krankheit und auch unbestimmbare Ängsten und Nöten wie Eifersucht, Einsamkeit und Ausstoßung erweitern das große Spektrum der Ängste und Sorgen, mit denen die meisten nicht angemessen umgehen lernen. All dies erscheint das ganz normale Leben auszumachen.
Es ist aber oft nur begrenzende Wahn-Sinn, der von einer Generation zur nächsten übertragen wird. Obwohl wir heute nicht mehr hungern müssen und seit über 60 Jahren keinen Krieg mehr erleben, und obwohl wir bei Not sogar zwangsernährt und vom Staat mit Kleidung, Wohnung und allem Notwendigen versorgt werden, reagieren die meisten Menschen genau so, wie sie es in ihrer Gesellschaft gewohnt sind.
Die Frage ist heute tatsächlich nur diese: WILL MAN DAS ÄNDERN?
Denn es gibt heute viele Lehrer und Vorbilder, die tatsächlich weitgehend frei davon leben.
Das Leben enthält die Option vollkommen freien Bewusst-Seins - für ALLE Menschen.
Man kann sich auch ohne weise Lehrer anhand des Beispiels großer Vorbilder aus der Begrenzung lösen. Wer sich auf Einfachheit, Natürlichkeit und Genügsamkeit ausrichtet, und wie ein Mönch leben will, kann den Himmel auf Erden finden und selbst erlernen und erleben, wie das geht. Manchmal reicht ein gutes Buch, ein kluger, weiser Gedanke, eine einzige Meditationsanleitung - und der Weg liegt offen da. Die Frage ist nur: erkennt man das so? Und: Nutzt man es auch?
Viele Menschen schätzen das allerdings nicht, weil sie im Fernsehen und im realen Leben andere Leute sehen, die mehr kaufen und konsumieren und so tun, als wären sie ganz besonders glücklich damit. Dadurch beginnt die Spirale von Ansporn, Leistung, Erfolg-Misserfolg und Unverständnis, Frust und Opferbewusstsein. Oft kommt es zur Erfahrung: "Das geht nicht für mich!" Der Irrtum liegt darin, dass man sich mit Anderen vergleicht und denkt, die leben das Glück vor. Meist wissen die aber selbst nicht, wie sie wirklich glücklich werden und sehen es spätestens dann ein, wenn sie krank sind oder von Glück, Ruhm oder Erfolg verlassen werden.
Es ist eine Frage des eigenen Anspruchs.
Niemand MUSS mehr als seine 5 Sinne gebrauchen. Denn damit kann man wie oben gesagt sehr wohl vollkommen glücklich werden. Wer allerdings spürt, dass es da größere Dinge gibt, die der Verstand nicht verstehen kann, wird sich vielleicht auf sein ganzes geistiges Bewusstsein einlassen wollen. Wer das tut, der bemerkt, dass es einserseits von Gedanken ausgelöste Emotionen und andererseits so etwas wie ein übersinnlich feines Gespür gibt. Wenn man lernt, wie man das ausgedehnte Bewusstsein des eigenen Geistes nutzen kann, um mehr Erfüllung zu erleben, wird man sich mehr damit beschäftigen.
Ob die Auseinandersetzung mit dem eigenen geistigem Bewusstsein zur Erfüllung führt, hängt allerdings nicht nur vom eigenen Einlassen auf das Höhere Selbst ab, das man ist. Denn die Unterscheidung von "mein" Gefühl und "meine" Gedanken im Vergleich zum "normalen" Bewusstsein der Menschen in dieser Gesellschaft ist eine Gratwanderung. Wenn man etwas spürt, aber nicht sicher unterscheiden gelernt hat, ob man einer Illusion aus Gedanken und Gefühlen aufsitzt oder ob es rein und klar als göttliche Inspiration im eigenen Geist auftaucht - dann lohnt es, sich darüber mit Menschen austauschen zu können, die diese Unterscheidung längst gelernt und gemeistert haben.
Das System in dem du lebst, wird von deiner Bereitschaft geprägt, dich von Gewohnheiten zu lösen und das größere Ganze zu erfahren, das sich deinem Geist erschließt. Es wird von der Bereitschaft getragen, zwischen dem "Om Namah Shivaya" (Herr, Dein Wille möge geschehen) und dem "Ich entscheide mich für meinen Weg weiteren Wachstums" zu unterscheiden und für beides jederzeit die volle Verantwortung zu übernehmen. Und es wird beeinflusst von den Gedanken, Gefühlen und Handlungen der Menschen, die du in deinem Leben teilhaben lässt, von denen du dich beeinflussen lässt oder trennst, und wie du mit den Impulsen umgehen lernst, die von Außen zu dir kommen.
Ich erlebe diese Freiheit und Größe unseres geistigen Vermögens als Mensch, mit allen natürlichen und göttlichen Eigenschaften und Qualitäten, als einen Rausch von Grenzenlosigkeit und Vollkommenheit.
Wie geht es dir damit?
Alles Liebe,
Raho
Freitag, 18. Dezember 2009
GPS - Göttlicher Plan der Seele
Hallo ihr lieben Leser,
habe gerade bei Agni ein sehr nettes und hilfreiches Kürzel gelesen:
Follow your "GPS" - God´s Plan for your Soul.
Die Betonung liegt vor dem Kürzel. Es geht um DEINEN Plan, der in deiner Seele ruht.
Das bedeutet nicht, irgendeiner Idee zu folgen, sondern dem EIGENEN Plan der eigenen Seele.
Es bedeutet auch nicht, irgendeiner schönen Idee zu folgen, die für ganz viele Menschen richtig sein mag.
Diese Art von "GPS" zeigt den individuellen Weg zum eigenen Glück.
Durch die Erkenntnis der wesentlichen Ziele in der eigenen Seele kommt ein Mensch effektiver da an, wo die eigene Erfüllung entsteht: Im eigenen Sein. Im Grunde des Herzens. In der Selbstliebe. Im Erkennen und Folgen des eigenen Weges.
Alles Liebe,
Raho
habe gerade bei Agni ein sehr nettes und hilfreiches Kürzel gelesen:
Follow your "GPS" - God´s Plan for your Soul.
Die Betonung liegt vor dem Kürzel. Es geht um DEINEN Plan, der in deiner Seele ruht.
Das bedeutet nicht, irgendeiner Idee zu folgen, sondern dem EIGENEN Plan der eigenen Seele.
Es bedeutet auch nicht, irgendeiner schönen Idee zu folgen, die für ganz viele Menschen richtig sein mag.
Diese Art von "GPS" zeigt den individuellen Weg zum eigenen Glück.
Durch die Erkenntnis der wesentlichen Ziele in der eigenen Seele kommt ein Mensch effektiver da an, wo die eigene Erfüllung entsteht: Im eigenen Sein. Im Grunde des Herzens. In der Selbstliebe. Im Erkennen und Folgen des eigenen Weges.
Alles Liebe,
Raho
Freitag, 4. Dezember 2009
Muss es immer einen Ausgleich geben?
Noch zu einem weiteren Aspekt der Frage von Julia:
"Muss es eigentlich immer einen Ausgleich für (spirituelle) Arbeit geben?"
Diese Welt existiert in Polaritäten, besteht also aus Tag und Nacht, kennt krank oder gesund, arm und reich, Nord- und Südpol, Schwarz (Dunkelheit) und Weiß (Licht). Das Spektrum zwischen zwei Polen besteht aus Abstufungen zwischen diesen Extremen. Am Beispiel von Licht und Dunkel ausgedrückt sind das viele Graustufen. Jede Stufe hat seinen berechtigten Platz in der Existenz. Es gibt also kein "absolut" besser oder schlechter. Was für den einen absolut gut und richtig ist und ihn fördert, stoppt und behindert andere Menschen.
Ein geistig beweglicher Mensch kann sich entscheiden, in jede Richtung zu streben, die ihm behagt. Jeder kann heute alles lernen, was man braucht, um in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft den Erfolg zu haben, den die Seele anstrebt. Alles auf der Erde strebt nach Wachstum. Wer sich gegen das natürliche Wachstumsstreben der Seele entscheidet, kann es zwar mit körperlichem Leiden oder materiellen Einbußen zu tun bekommen. Aber die Freiheit besteht, und man kann sie auch nutzen.
Wir können heute alles lernen und prinzipiell alles in Erfahrung bringen, was wir wirklich brauchen, um gesund und kraftvoll zu sein, um stark und liebevoll zu wachsen und zu gedeihen. Wir können für Geld arbeiten oder unsere Arbeit verschenken. Beides ist prinzipiell möglich und keines muss zwangsläufig immer besser sein als das andere.
Alles hat Konsequenzen.
Wenn sich ein Mensch entscheidet, seine Kraft und Energie ohne jeden Ausgleich abzugeben, und ansonsten keine Grundlage und keinen Zustrom an Liebe und materieller Energie erfährt, kann das sehr nachteilig wirken. Solange so etwas in gewissem Rahmen passiert und nicht gegen die naturgemäße Ordnung oder Gesetzmäßigkeiten verstößt, kann das eine ganze Weile lang gut gehen und funktionieren. Aber auf Dauer fühlen sich solche Menschen oft ausgelaugt oder frustriert.
Wenn eine Pflanze sich entscheiden könnte, nur Sauerstoff abzugeben und keinen Stickstoff mehr aufzunehmen - was würde dann mit der Pflanze passieren?
Arbeiter, Künstler, Heiler, Handwerker, Tagelöhner, Krankenpfleger und Priester können ihren Beitrag für andere Menschen eine Zeit lang durchaus ohne Gegenleistung geben. Aber auf Dauer funktioniert das nicht. Das gilt auch für spirituell motivierte Menschen. Warum sollte ein Priester, ein Geistheiler oder ein spiritueller Berater oder spiritueller Lehrer kein Auto fahren?
Wenn es in der Sonntagsmesse keine Kollekte mehr gibt, hat der Priester kein Brot für die Welt. Wenn die Kirche keine Einnahmen durch das Finanzamt aus den Gehältern der Bürger mehr abzieht, können die kirchlichen Seelsorger nicht lange weiter arbeiten.
Wer in einem Land lebt, wo Geld zum Lebensunterhalt nötig ist, der hat Geldbedarf. Wer eine gute Arbeit macht, ganz egal ob durch spirituelle Liebe oder seelsorgerische oder materielle Fürsorge motiviert, der kann und darf natürlich auch gutes Geld dafür im Austausch nehmen. Bei der Menge und Höhe der Einnahmen sehe ich, genau wie bei hervorragenden Rechtsanwälten, Unternehmensberatern und berühmten Ärzten, keine Notwendigkeit, den Geldfluss zu stoppen. Wer viel bewirkt sollte auch viel Rückfluss bekommen. Wer das dann als Spende in die Hände armer Menschen geben möchte, kann ja dann um so mehr Gutes in der Dritten Welt bewegen und Gutes tun.
Also MUSS NICHT IMMER sofort und direkt ein energetischer Ausgleich passieren.
Es gibt aber auch keinen Grund, bestimmten Menschen, die aus der Motivation einer übergeordneten Liebe heraus wirken und arbeiten, vorrangig also spirituelle Berufe wie Heiler und Lebensberater ausfüllen, den Energieausgleich absprechen zu wollen.
Wer gute Arbeit leistet sollte auch gut verdienen. Verdienen kommt von Dienen. Wer einen guten Dienst erweist, der kann auch viel verdienen. Da hätte ich gar keinen Einwand. Wer das kostenlos abgeben möchte, dem würde ich diese Freiheit auch nicht absprechen. Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden dürfen.
Mit einem freudigen Lächeln,
Raho
"Muss es eigentlich immer einen Ausgleich für (spirituelle) Arbeit geben?"
Diese Welt existiert in Polaritäten, besteht also aus Tag und Nacht, kennt krank oder gesund, arm und reich, Nord- und Südpol, Schwarz (Dunkelheit) und Weiß (Licht). Das Spektrum zwischen zwei Polen besteht aus Abstufungen zwischen diesen Extremen. Am Beispiel von Licht und Dunkel ausgedrückt sind das viele Graustufen. Jede Stufe hat seinen berechtigten Platz in der Existenz. Es gibt also kein "absolut" besser oder schlechter. Was für den einen absolut gut und richtig ist und ihn fördert, stoppt und behindert andere Menschen.
Ein geistig beweglicher Mensch kann sich entscheiden, in jede Richtung zu streben, die ihm behagt. Jeder kann heute alles lernen, was man braucht, um in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft den Erfolg zu haben, den die Seele anstrebt. Alles auf der Erde strebt nach Wachstum. Wer sich gegen das natürliche Wachstumsstreben der Seele entscheidet, kann es zwar mit körperlichem Leiden oder materiellen Einbußen zu tun bekommen. Aber die Freiheit besteht, und man kann sie auch nutzen.
Wir können heute alles lernen und prinzipiell alles in Erfahrung bringen, was wir wirklich brauchen, um gesund und kraftvoll zu sein, um stark und liebevoll zu wachsen und zu gedeihen. Wir können für Geld arbeiten oder unsere Arbeit verschenken. Beides ist prinzipiell möglich und keines muss zwangsläufig immer besser sein als das andere.
Alles hat Konsequenzen.
Wenn sich ein Mensch entscheidet, seine Kraft und Energie ohne jeden Ausgleich abzugeben, und ansonsten keine Grundlage und keinen Zustrom an Liebe und materieller Energie erfährt, kann das sehr nachteilig wirken. Solange so etwas in gewissem Rahmen passiert und nicht gegen die naturgemäße Ordnung oder Gesetzmäßigkeiten verstößt, kann das eine ganze Weile lang gut gehen und funktionieren. Aber auf Dauer fühlen sich solche Menschen oft ausgelaugt oder frustriert.
Wenn eine Pflanze sich entscheiden könnte, nur Sauerstoff abzugeben und keinen Stickstoff mehr aufzunehmen - was würde dann mit der Pflanze passieren?
Arbeiter, Künstler, Heiler, Handwerker, Tagelöhner, Krankenpfleger und Priester können ihren Beitrag für andere Menschen eine Zeit lang durchaus ohne Gegenleistung geben. Aber auf Dauer funktioniert das nicht. Das gilt auch für spirituell motivierte Menschen. Warum sollte ein Priester, ein Geistheiler oder ein spiritueller Berater oder spiritueller Lehrer kein Auto fahren?
Wenn es in der Sonntagsmesse keine Kollekte mehr gibt, hat der Priester kein Brot für die Welt. Wenn die Kirche keine Einnahmen durch das Finanzamt aus den Gehältern der Bürger mehr abzieht, können die kirchlichen Seelsorger nicht lange weiter arbeiten.
Wer in einem Land lebt, wo Geld zum Lebensunterhalt nötig ist, der hat Geldbedarf. Wer eine gute Arbeit macht, ganz egal ob durch spirituelle Liebe oder seelsorgerische oder materielle Fürsorge motiviert, der kann und darf natürlich auch gutes Geld dafür im Austausch nehmen. Bei der Menge und Höhe der Einnahmen sehe ich, genau wie bei hervorragenden Rechtsanwälten, Unternehmensberatern und berühmten Ärzten, keine Notwendigkeit, den Geldfluss zu stoppen. Wer viel bewirkt sollte auch viel Rückfluss bekommen. Wer das dann als Spende in die Hände armer Menschen geben möchte, kann ja dann um so mehr Gutes in der Dritten Welt bewegen und Gutes tun.
Also MUSS NICHT IMMER sofort und direkt ein energetischer Ausgleich passieren.
Es gibt aber auch keinen Grund, bestimmten Menschen, die aus der Motivation einer übergeordneten Liebe heraus wirken und arbeiten, vorrangig also spirituelle Berufe wie Heiler und Lebensberater ausfüllen, den Energieausgleich absprechen zu wollen.
Wer gute Arbeit leistet sollte auch gut verdienen. Verdienen kommt von Dienen. Wer einen guten Dienst erweist, der kann auch viel verdienen. Da hätte ich gar keinen Einwand. Wer das kostenlos abgeben möchte, dem würde ich diese Freiheit auch nicht absprechen. Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden dürfen.
Mit einem freudigen Lächeln,
Raho
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Spirituelle Arbeit und Geld
Eine glückliche Teilnehmerin der spirituellen Grundausbildung "Der Weg ins Licht" schreibt: "Ich bin mittlerweile der Meinung, dass meine Erfahrung beim Weg ins Licht nicht in Geld zu messen wäre und finde mein Geld sehr sinnvoll investiert!" Dann schreibt Julia weiter: Eine große Hürde für den Weg ins Licht waren die 1400 Euro Kursgebühren. Nun denke ich an Menschen, die es gerade mal schaffen, ihre Familie mit dem Nötigsten zu versorgen. Wo ist da die Gerechtigkeit, wenn sich "reichere" Menschen eher einen "spirituellen Weg" leisten können als ärmere? Muss es immer einen geldlichen Austausch für spirituelle Dienste geben? Wie hat Jesus das gemacht? Oder darf man das nicht mit der damaligen Zeit vergleichen? In Neuseeland habe ich gelernt, dass jeder die Liebe und die spirituelle Weiterentwicklung erfahren darf, und ein befreundeter spiritueller Berater lebt dort von Spenden für seine Arbeit.
Sehr gute Frage! Das Problem entsteht aber nur durch die Komplexität der Frage und ist nicht mit richtig oder falsch zu werten. Wenn man verschiedene Fragen und Aspekte zusammenwirft und der Verstand den Einheitsbrei nicht mehr sortieren kann, der von Gefühlen zusätzlich vermischt wird, gibt es zwei Wege, zur Klarheit zu kommen.
Der eine Weg ist Liebe. Wie Jesus uns lehrt: Liebet und segnet, was euch begegnet.
Der andere Weg ist die Erklärung für alle, die dem ersten Weg nicht zu 100% folgen können (oder wollen?). Es ist der Weg, sich auf allen Ebenen klar zu machen, wie die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt funktionieren und wie komplex sie miteinander wirken.
Es gibt sehr viele natürliche Gesetzmäßigkeiten. Das verursacht eine große Komplexität im Denken, wenn wir es verstehen wollen, was mit subjektiven Empfindungen und einzelnen Perspektiven und Meinungen keine Klarheit bewirken kann. Man muss schon auf eine höhere, allgemeine Weltsicht wandern, um es insgesamt zu betrachten.
Die Funktion des Geldes ist der Austausch von Energie, Arbeit und materiellen Dingen. Da wir mit Geldwerten rechnen können, erleichtert das Geld den Austausch von Energie zwischen Menschen.
Die Funktionen des Marktes, die Funktionen der freien inneren Einstellung sowie die Funktionen geistiger Gesetzmäßigkeiten erklären, warum die sich die Preise für manche Dinge als hoch und andere als niedrig ergeben. Der Wert, der einer bestimmten Sache beigemessen wird, also der Preis für ein Auto oder für eine spirituelle Heilarbeit oder eine spirituelle Ausbildung, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Das Zusammentreffen aller Faktoren nennt man "Markt". Ein Markt entsteht, wo sich ein Angebot und eine Nachfrage treffen.
Marktfunktionen:
Im Mittelalter war das ein zentraler Platz in einem Dorf oder einer Stadt, und in großen Städten gab es einzelne Spezialgebiete wie Holzmarkt, Pferdemarkt oder Fischmarkt. In den letzten Jahrhundert haben sich auch sehr stark spezialisierte Märkte für alle möglichen Angebote entwickelt. Die Preise für Produkte reflektieren zum Beispiel den Ausgleich besonderer Wünsche und der Bewertungen, die von Anbieter und Nachfragende subjektiv ermittelt und beigemessen werden. So werden im materiellen Markt Volkswagen und Ferraris angeboten. Wer das Geld nicht erwirtschaften kann, der kann ein gebrauchtes Fahrrad fahren oder geht zu Fuß, wie damals zu Jesus´ Zeiten. Es bringt dir nichts, sich darüber zu beschweren, dass ein Ferrari für die meisten Menschen unerschwinglich ist.
Talente und innere Einstellungen:
Das gleiche, was für Autos gilt, das gilt auch für Ausbildungen. Es bringt nichts, sich über den Preis der Seminare an einer sehr teuren Universität zu beschweren. Da kann jeder hin. Wirklich jeder! Wir haben aber verschiedene Talente und Interessen, also wird nicht jeder Rockstar oder Olympiasieger oder Unternehmensführer. Man muss außerdem bereit sein, für die bestmögliche Ausbildung auf dem individuell bevorzugten Gebiet den Preis zu bezahlen, der auch enorm viel Zeit und Einsatzbereitschaft und Geduld und Durchhaltevermögen vom Einzelnen fordert. Die innere Einstellung, wie man etwas betrachten und anpacken will, die kann jeder Mensch frei für sich selbst wählen. Genau das aber hat die schwerwiegendsten Konsequenzen. Wenn man das einmal als wesentlich erkannt hat, lernt man auch, mit den individuell weniger reizvollen Angeboten dieser Welt Frieden zu machen. Die sind einfach nicht alle für jeden gleich. Wer aber das Geld und den persönlichen Ehrgeiz aufbringt, an Harvard den Abschluss zu machen, ist und bleibt für den Rest des Lebens ein Harvard-Absolvent. Wer sich einmal innerlich ganz frei macht und seine spirituellen Qualitäten nicht erst im Alter bei seinen Enkeln anwendet, sondern schon mit 20 oder 30 Jahren zum spirituellen Lehrer werden möchte, der kann und darf das heute. "Der Weg ins Licht" ist nur ein Grundausbildung auf sehr hohem Niveau, die den Weg dahin ebnet, dass das für jeden Menschen real erreichbar ist - wenn das zum eigenen Weg gehört.
Geistige Gesetzmäßigkeiten
Wer eine persönliche Neigung oder Abneigung entwickelt, wird den geistigen Gesetzmäßigkeiten folgend davon nicht frei, wenn er dagegen arbeitet. Man zieht die Dinge in sein Leben, die mit den vorhandenen Talenten und eigenen Anlagen positiv oder negativ in Resonanz gehen, Das Gesetz der Anziehung zu überwinden, das fordert vom Menschen, sich geistig auf eine höhere Ebene der Erfahrung zu begeben und dort so lange zu bleiben, bis man die Entschlossenheit darin für sich geformt hat, die man selbst braucht, um die Erkenntnisse dann im Alltag konsequent umzusetzen - selbst wenn die bisherigen Freunde einem sagen, dass das so nicht funktionieren kann. Man muss sich dann auch geistig gegen die Gedanken durchsetzen, wie "das schafft man doch gar nicht", und auf Kurs bleiben.
Die größte spirituelle Kraft ist Liebe. Sich selbst auf allen Ebenen des eigenen Seins und eigenen Wirkens zu lieben, sich durch und durch mit Licht und Liebe zu fluten und alles im eigenen Leben zu lieben, eröffnet Stück für Stück nicht nur die Liebe auf allen Erlebnisebenen, sondern hilft auch, ganz real wirksame Macht über das eigene Denken und Fühlen zu gewinnen. Du bist nicht dein Denken oder dein Fühlen, wie ich hier schon schrieb. Du bist das geistige Wesen, das dies alles erlebt.
Wenn du dich durch den Unterricht eines spirituellen Lehrers oder Meisters und einigen Anleitungen für eigene Erfahrungen auf den höchsten Ebene deines Bewusst-Seins in Einheit mit deinem alltäglichen Leben neu orientieren lernst, dann wirst du auch enorm weit darin kommen, dein alltägliches Leben so zu formen, wie es deinen Talenten gemäß das Beste für dich ist.
Wer das als wesentlich für sein eigenes Leben erkennt, und wer dann auch den Weg ins Licht vor die Nase gesetzt bekommt, der hat zumindest die Möglichkeit, so einen Weg aktiv zu wählen und zu beschreiten.
Wer lieber in einem spirituellen Rahmen meditieren möchte, wo es um bestimmte Rituale und Formen geht, und die Einheit von höchster Liebe und materieller Freiheit nicht so direkt angestrebt wird oder nicht so aktiv ausgelebt wird, wie in einer gezielten Unterrichtung, der kann natürlich ebenso glücklich werden. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. So ist die Gerechtigkeit der Natur. Mir zeigte sich die Welt in der Erfahrung, dass die Suche nach Wahrheit, Liebe und Erkenntnis in Klöstern und Kirchen nicht ganz so direkt und schnell zu tiefgreifender Erkenntnis und durchgreifender Wirkung führt, wenn die spirituelle Weisheit und Liebe abseits alltäglicher Realitäten gelebt wird.
Wenn heute Tausende spiritueller Meister und Eingeweihte auf der Erde sind, und diese sehr viele Länder, Orte und Menschen mit ihrer spirituellen Kraft und Präsenz auf ihre eigene Art nähren und fördern, dann ist das ein Zeichen für den stark wachsenden geistigen Reichtum auf der Welt. Ich liebe das!
Menschen mit sehr viel Macht und Geld, die ebenfalls nach Weisheit, Bewusstsein oder Erleuchtung suchen wie Menschen ohne Geld, leben mit den gleichen Gesetzmäßigkeiten von Liebe und Weisheit, wie Menschen ohne Geld. Sie sind meistens genau wie Arme Menschen erst dann in der Lage, das Wesentliche für sich zu erkennen, wenn sie von Krankheit oder seelischem Leid dahin gebracht werden. Wenn Geld nicht weiter hilft. Wer viel Geld hat, kann es nur länger mit anderen Aspekten des Lebens kompensieren, wenn das Wesentliche fehlt. Reiche und Berühmte wenden sich oftmals erst dann der wirklich aktiven Suche nach höchster Liebe und Erfüllung zu, wenn ihnen das auch in ihrer Welt so begegnet, dass ihre Herzen davon berührt sind. Arme spirituelle Lehrer und Meister, die unerkannt von der Öffentlichkeit wirken, ziehen deshalb nicht so viele Reiche an. Es ist aber gut, wenn es auch andere gibt, wie der indische Meister Baghwan/Osho in den 80iger Jahren oder Deepak Chopra noch heute in den USA, die sich bewusst auch mit dem Thema Geld auseinandersetzen.
Die aktive Suche nach Erkenntnis, Liebe und Weisheit ist prinzipiell unabhängig von Geld. Wenn aber ein spiritueller Lehrer und Meister reich und berühmt werden sollte, ist das absolut kein Widerspruch. Gleich und gleich gesellt sich gern. Manche Reiche und Berühmte beginnen sich erst dann für Spiritualität und höchste Liebe zu interessieren, wenn sie über so jemanden in der Öffentlichkeit erfahren.
Wer lieber Geld bezahlt als 10 Jahre zu suchen, um die besten Wege gezeigt zu bekommen, wie man auf dem eigenen Weg am besten weiter voran kommt, für den sollte es diese Möglichkeit geben. Oft nimmt ein Mensch etwas Wesentliches ohnehin erst an, wenn sein voller Einsatz gefordert ist.
Wer sich von seinem Weg wieder abwendet, egal wie viel Herzblut oder Geld investiert worden ist, für den kann sich natürlich auch der Alltag wieder alltäglich anfühlen. Es passiert uns immer das, was wir geistig ansteuern, worauf wir uns am meisten konzentrieren. Die Realität entsteht dabei allerdings sowohl aus dem bewussten Verstand wie auch aus dem Unbewussten, das wir nicht erkennen. So entsteht der Alltag auch aus den vorgeprägten Denkmustern unserer Erzieher, Vorfahren und all den anderen Menschen, die als Führer und Verführer auf andere Wege lenken. Aber da ist sie wieder: die individuelle Freiheit im Geiste. Jeder findet seinen eigenen Weg. Ganz egal, was es kostet. Mal schneller, mal langsamer, mal bewusst und gezielt angesteuert, mal von der Welt einfach so in die Hände gelegt. Ich liebe es!
Alles Liebe und Wunderbare für einen herrlich erleuchteten Tag
wünsche ich dir von ganzem Herzen :-)
Raho
Sehr gute Frage! Das Problem entsteht aber nur durch die Komplexität der Frage und ist nicht mit richtig oder falsch zu werten. Wenn man verschiedene Fragen und Aspekte zusammenwirft und der Verstand den Einheitsbrei nicht mehr sortieren kann, der von Gefühlen zusätzlich vermischt wird, gibt es zwei Wege, zur Klarheit zu kommen.
Der eine Weg ist Liebe. Wie Jesus uns lehrt: Liebet und segnet, was euch begegnet.
Der andere Weg ist die Erklärung für alle, die dem ersten Weg nicht zu 100% folgen können (oder wollen?). Es ist der Weg, sich auf allen Ebenen klar zu machen, wie die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt funktionieren und wie komplex sie miteinander wirken.
Es gibt sehr viele natürliche Gesetzmäßigkeiten. Das verursacht eine große Komplexität im Denken, wenn wir es verstehen wollen, was mit subjektiven Empfindungen und einzelnen Perspektiven und Meinungen keine Klarheit bewirken kann. Man muss schon auf eine höhere, allgemeine Weltsicht wandern, um es insgesamt zu betrachten.
Die Funktion des Geldes ist der Austausch von Energie, Arbeit und materiellen Dingen. Da wir mit Geldwerten rechnen können, erleichtert das Geld den Austausch von Energie zwischen Menschen.
Die Funktionen des Marktes, die Funktionen der freien inneren Einstellung sowie die Funktionen geistiger Gesetzmäßigkeiten erklären, warum die sich die Preise für manche Dinge als hoch und andere als niedrig ergeben. Der Wert, der einer bestimmten Sache beigemessen wird, also der Preis für ein Auto oder für eine spirituelle Heilarbeit oder eine spirituelle Ausbildung, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Das Zusammentreffen aller Faktoren nennt man "Markt". Ein Markt entsteht, wo sich ein Angebot und eine Nachfrage treffen.
Marktfunktionen:
Im Mittelalter war das ein zentraler Platz in einem Dorf oder einer Stadt, und in großen Städten gab es einzelne Spezialgebiete wie Holzmarkt, Pferdemarkt oder Fischmarkt. In den letzten Jahrhundert haben sich auch sehr stark spezialisierte Märkte für alle möglichen Angebote entwickelt. Die Preise für Produkte reflektieren zum Beispiel den Ausgleich besonderer Wünsche und der Bewertungen, die von Anbieter und Nachfragende subjektiv ermittelt und beigemessen werden. So werden im materiellen Markt Volkswagen und Ferraris angeboten. Wer das Geld nicht erwirtschaften kann, der kann ein gebrauchtes Fahrrad fahren oder geht zu Fuß, wie damals zu Jesus´ Zeiten. Es bringt dir nichts, sich darüber zu beschweren, dass ein Ferrari für die meisten Menschen unerschwinglich ist.
Talente und innere Einstellungen:
Das gleiche, was für Autos gilt, das gilt auch für Ausbildungen. Es bringt nichts, sich über den Preis der Seminare an einer sehr teuren Universität zu beschweren. Da kann jeder hin. Wirklich jeder! Wir haben aber verschiedene Talente und Interessen, also wird nicht jeder Rockstar oder Olympiasieger oder Unternehmensführer. Man muss außerdem bereit sein, für die bestmögliche Ausbildung auf dem individuell bevorzugten Gebiet den Preis zu bezahlen, der auch enorm viel Zeit und Einsatzbereitschaft und Geduld und Durchhaltevermögen vom Einzelnen fordert. Die innere Einstellung, wie man etwas betrachten und anpacken will, die kann jeder Mensch frei für sich selbst wählen. Genau das aber hat die schwerwiegendsten Konsequenzen. Wenn man das einmal als wesentlich erkannt hat, lernt man auch, mit den individuell weniger reizvollen Angeboten dieser Welt Frieden zu machen. Die sind einfach nicht alle für jeden gleich. Wer aber das Geld und den persönlichen Ehrgeiz aufbringt, an Harvard den Abschluss zu machen, ist und bleibt für den Rest des Lebens ein Harvard-Absolvent. Wer sich einmal innerlich ganz frei macht und seine spirituellen Qualitäten nicht erst im Alter bei seinen Enkeln anwendet, sondern schon mit 20 oder 30 Jahren zum spirituellen Lehrer werden möchte, der kann und darf das heute. "Der Weg ins Licht" ist nur ein Grundausbildung auf sehr hohem Niveau, die den Weg dahin ebnet, dass das für jeden Menschen real erreichbar ist - wenn das zum eigenen Weg gehört.
Geistige Gesetzmäßigkeiten
Wer eine persönliche Neigung oder Abneigung entwickelt, wird den geistigen Gesetzmäßigkeiten folgend davon nicht frei, wenn er dagegen arbeitet. Man zieht die Dinge in sein Leben, die mit den vorhandenen Talenten und eigenen Anlagen positiv oder negativ in Resonanz gehen, Das Gesetz der Anziehung zu überwinden, das fordert vom Menschen, sich geistig auf eine höhere Ebene der Erfahrung zu begeben und dort so lange zu bleiben, bis man die Entschlossenheit darin für sich geformt hat, die man selbst braucht, um die Erkenntnisse dann im Alltag konsequent umzusetzen - selbst wenn die bisherigen Freunde einem sagen, dass das so nicht funktionieren kann. Man muss sich dann auch geistig gegen die Gedanken durchsetzen, wie "das schafft man doch gar nicht", und auf Kurs bleiben.
Die größte spirituelle Kraft ist Liebe. Sich selbst auf allen Ebenen des eigenen Seins und eigenen Wirkens zu lieben, sich durch und durch mit Licht und Liebe zu fluten und alles im eigenen Leben zu lieben, eröffnet Stück für Stück nicht nur die Liebe auf allen Erlebnisebenen, sondern hilft auch, ganz real wirksame Macht über das eigene Denken und Fühlen zu gewinnen. Du bist nicht dein Denken oder dein Fühlen, wie ich hier schon schrieb. Du bist das geistige Wesen, das dies alles erlebt.
Wenn du dich durch den Unterricht eines spirituellen Lehrers oder Meisters und einigen Anleitungen für eigene Erfahrungen auf den höchsten Ebene deines Bewusst-Seins in Einheit mit deinem alltäglichen Leben neu orientieren lernst, dann wirst du auch enorm weit darin kommen, dein alltägliches Leben so zu formen, wie es deinen Talenten gemäß das Beste für dich ist.
Wer das als wesentlich für sein eigenes Leben erkennt, und wer dann auch den Weg ins Licht vor die Nase gesetzt bekommt, der hat zumindest die Möglichkeit, so einen Weg aktiv zu wählen und zu beschreiten.
Wer lieber in einem spirituellen Rahmen meditieren möchte, wo es um bestimmte Rituale und Formen geht, und die Einheit von höchster Liebe und materieller Freiheit nicht so direkt angestrebt wird oder nicht so aktiv ausgelebt wird, wie in einer gezielten Unterrichtung, der kann natürlich ebenso glücklich werden. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. So ist die Gerechtigkeit der Natur. Mir zeigte sich die Welt in der Erfahrung, dass die Suche nach Wahrheit, Liebe und Erkenntnis in Klöstern und Kirchen nicht ganz so direkt und schnell zu tiefgreifender Erkenntnis und durchgreifender Wirkung führt, wenn die spirituelle Weisheit und Liebe abseits alltäglicher Realitäten gelebt wird.
Wenn heute Tausende spiritueller Meister und Eingeweihte auf der Erde sind, und diese sehr viele Länder, Orte und Menschen mit ihrer spirituellen Kraft und Präsenz auf ihre eigene Art nähren und fördern, dann ist das ein Zeichen für den stark wachsenden geistigen Reichtum auf der Welt. Ich liebe das!
Menschen mit sehr viel Macht und Geld, die ebenfalls nach Weisheit, Bewusstsein oder Erleuchtung suchen wie Menschen ohne Geld, leben mit den gleichen Gesetzmäßigkeiten von Liebe und Weisheit, wie Menschen ohne Geld. Sie sind meistens genau wie Arme Menschen erst dann in der Lage, das Wesentliche für sich zu erkennen, wenn sie von Krankheit oder seelischem Leid dahin gebracht werden. Wenn Geld nicht weiter hilft. Wer viel Geld hat, kann es nur länger mit anderen Aspekten des Lebens kompensieren, wenn das Wesentliche fehlt. Reiche und Berühmte wenden sich oftmals erst dann der wirklich aktiven Suche nach höchster Liebe und Erfüllung zu, wenn ihnen das auch in ihrer Welt so begegnet, dass ihre Herzen davon berührt sind. Arme spirituelle Lehrer und Meister, die unerkannt von der Öffentlichkeit wirken, ziehen deshalb nicht so viele Reiche an. Es ist aber gut, wenn es auch andere gibt, wie der indische Meister Baghwan/Osho in den 80iger Jahren oder Deepak Chopra noch heute in den USA, die sich bewusst auch mit dem Thema Geld auseinandersetzen.
Die aktive Suche nach Erkenntnis, Liebe und Weisheit ist prinzipiell unabhängig von Geld. Wenn aber ein spiritueller Lehrer und Meister reich und berühmt werden sollte, ist das absolut kein Widerspruch. Gleich und gleich gesellt sich gern. Manche Reiche und Berühmte beginnen sich erst dann für Spiritualität und höchste Liebe zu interessieren, wenn sie über so jemanden in der Öffentlichkeit erfahren.
Wer lieber Geld bezahlt als 10 Jahre zu suchen, um die besten Wege gezeigt zu bekommen, wie man auf dem eigenen Weg am besten weiter voran kommt, für den sollte es diese Möglichkeit geben. Oft nimmt ein Mensch etwas Wesentliches ohnehin erst an, wenn sein voller Einsatz gefordert ist.
Wer sich von seinem Weg wieder abwendet, egal wie viel Herzblut oder Geld investiert worden ist, für den kann sich natürlich auch der Alltag wieder alltäglich anfühlen. Es passiert uns immer das, was wir geistig ansteuern, worauf wir uns am meisten konzentrieren. Die Realität entsteht dabei allerdings sowohl aus dem bewussten Verstand wie auch aus dem Unbewussten, das wir nicht erkennen. So entsteht der Alltag auch aus den vorgeprägten Denkmustern unserer Erzieher, Vorfahren und all den anderen Menschen, die als Führer und Verführer auf andere Wege lenken. Aber da ist sie wieder: die individuelle Freiheit im Geiste. Jeder findet seinen eigenen Weg. Ganz egal, was es kostet. Mal schneller, mal langsamer, mal bewusst und gezielt angesteuert, mal von der Welt einfach so in die Hände gelegt. Ich liebe es!
Alles Liebe und Wunderbare für einen herrlich erleuchteten Tag
wünsche ich dir von ganzem Herzen :-)
Raho
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