Geist regiert das Leben. Alles hängt davon ab, was man denkt und fühlt und was man wie wahrgenommen hat und künftig wahrnehmen wird. Das lernte ich schon, als ich 5 Jahre alt war. Aber es gab nie einen Unterricht dazu in der Schule, und ich habe in Büchern und Kursen immer nur Teilbereiche erklärt gefunden. Seit 2002 ist mir im "Weg ins Licht" bewusst geworden, dass ich ein Buch darüber schreiben sollte. Seit 2005 bin ich auch sicher, dass ich tatsächlich alles Wesentliche darüber weiß.
Ich weiß für mich selbst, dass ich mir in diesem Leben tatsächlich jede wesentliche Frage gestellt und für mich beantwortet gefunden habe. Ich habe vermutlich alle Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Geistes erkannt, kann sie mir jederzeit bewusst machen und kann all das auch erklären, soweit das mit Worten möglich ist.
Natürlich gibt es immer mindestens genau so viele Antworten, wie man Fragen stellen kann. Aber es geht ja jedem zuerst einmal darum, zumindest für sich selbst die richtigen Antworten zu finden. Dabei kommt man schnell zur Einsicht, dass man sich so dämliche Fragen wie "Warum bin ich so blöd, dass ich...?" niemals stellen sollte. Denn der unbewusste Teil unseres Geistes geht dann sofort auf die Suche und liefert irgendwann schlüssige Antworten dazu, wenn man sich so etwas wirklich mal fragt. Selbst auf unbewusst gestellte Fragen liefert der innere Antwortroboter schlüssige Antworten - auch wenn sie dich nur klein machen... Um sich selbst dahin zu lenken, wo man wirklich Frieden und Erfüllung findet, muss man also vor allem lernen, sich die richtigen Fragen stellen. Zum Beispiel: "Wie komme ich in meinem Leben möglichst bald da an, dass ich wirklich vollkommene, seelische Erfüllung erlebe?"
Es gibt viele Bücher über Teilbereiche menschlichen Wissens und manche Formen von Weisheit. Ich fand viele verschiedene Ansätze und viele verschiedene Perspektiven. Das liegt daran, dass das Erkenntnis-Gebiet "Menschlicher Geist" so enorm komplex ist. Außerdem kann kaum jemand, der eine umfassende Weisheit darin wirklich spürt und auch für sich ausleben kann, dann auch noch alles so erklären, dass jeder Laie es versteht. Das aber hatte ich immer gesucht. So ein Buch wollte ich finden, aber ohne Dogma und ohne Guru. Gab es für mich nicht. Da ich mir dieses Gebiet nun selbst soweit erschlossen habe, das es für mich vollkommen ist, schreibe ich hier darüber - und will alles so kommunizieren, dass es jeder versteht. Von ganz banal bis zum höchsten Bewusstsein.
Ich muss nicht Alles wissen. Aber ich kann alles wahrnehmen und erkennen (lernen), was für mich wesentlich ist. Jeder kann das. Eine der wichtigsten Vorraussetzungen dafür ist Wahrheit und Wahrhaftigkeit zu ehren. Wer das nicht will und tut, belügt sich selbst und wird nie selbst zur Erfüllung lenken, sondern sich das Wesentlichste verbauen. Hafte an der Wahrheit wie an der Luft zum Atmen (aus "Avatara Nama") ist der beste Merksatz dazu. Wahrheit allein aber kann manchmal zu hart wirken. Deshalb braucht man auch sehr viel Liebe, für sich selbst und im Miteinander, um wirklich alle Wahrheiten akzeptieren und empfangen zu können. Dann aber steht vollkommener Erkenntnis, vollkommenem Bewusstsein und letztendlich auch der Erleuchtung nichts im Wege.
Ich habe zahllose Seminare besucht, in denen sich Menschen offen und ehrlich begegnen und gegenseitig die Wahrheit sagen, damit man miteinander Erfahrungen gewinnt, die das Leben erleichtern und bereichern. So lernte ich das, was man leider (noch) nicht in der Schule beigebracht bekommt. Nämlich wie man angemessen mit Gefühlen umgehen lernt, wie man die Verantwortung für sich und sein ganzes Leben übernimmt, wie man den richtigen Abstand zwischen sich und seinen Gedanken und anderen Menschen findet, wie man sich von den sinnlosen Gedanken und negativen Einflüssen distanziert und Negatives auflösen kann, und wie man all die schönen Dinge in sein Leben zieht und das verwirklicht, was man im Grunde der eigenen Seele anstrebt.
Was ein Mensch kann, das kann im Prinzip sehr wahrscheinlich auch jeder andere Mensch. Man muss sich nur fragen und klären, was man wirklich, vom Grund der Seele her, in seinem Leben verwirklichen will. Die Welt von Glamour und Macht, die uns die Medien zeigen, ist nur eine Art von Illusionsspiel, denn diese Menschen sind gleichfalls krank und hilflos, selbst wenn sie öffentlich um die Wette strahlen.
Oft braucht man Vorbilder, die einen Teil von dem zeigen, was man selbst verwirklichen möchte. Aber hervorstechende Personen sind niemals für alle ein gutes Vorbild. Falsche Vorbilder und Fehler lösen allerdings Illusionen auf - und dass ist gut so! Man muss nur erst darauf kommen, was wirklich wesentlich für einen selbst ist. Man darf sich nur von dem leiten lassen, was für den eigenen Weg gut ist. Um echte Klarheit und Wahrheit zu gewinnen, muss man sich selbst als ein Wesen erkennen, das einen Körper belebt, in dem Gedanken und Gefühle auftauchen. Jenseits der 5 Sinne des Körpers kann jeder Mensch, der das lernen will, sich auf seine erweiterte Wahrnehmung und sein erweitertes Bewusstsein einlassen und damit umgehen lernen. Da die meisten Menschen bisher nicht von erleuchteten Eltern erzogen wurden, gibt es in dieser Richtung unendlich viel Raum für Bewusstseinserweiterung.
Einmal am Beispiel verdeutlicht
Anhand eines Eigenexperiments mit "RyZoom Green Coffee" hat mir das Leben ein gutes Beispiel geliefert, an dem ich für meine Leser einmal ausformulieren kann, wie man die Realität des Lebens funktionell meistert. Ich habe in den letzten 6 Jahren meines Lebens in einem Seminarhaus jedes Jahr ein Kilogramm Gewicht zugelegt. Nun trinke ich grünen Kaffee mit LingZhi-Teepilz, der das Abnehmen erleichtern soll. Natürlich weiß ich, dass viel Wasser trinken und Sport machen ganz allgemein und Verzicht auf Essen, Süßes und Alkohol ganz besonders sehr schnell zu einem Gewichtsverlust führen. Aber das Leben soll mir ja auch Spass machen!
Da kommt mir dieser Grüne Kaffee über den Weg gelaufen. Meine geliebte Ex und heute immer noch beste Freundin erzählte mir, dass die gemeinsame Freundin Andrea nach 25 Jahren Diäten und "Ich habe ALLE Diäten dieser Welt probiert" das erste Mal wirklich abgenommen hat - und nicht mehr wieder zunimmt. Ein Wundermittel? Vermutlich nicht. Aber es ist ein gesundes organisches (rein pflanzliches) Hilfsmittel, mit dem man gut "arbeiten" kann. Das trinke ich nun also seit einer Woche. Instant-Pulver und heißes Wasser, auf nüchternem Magen 15 min vor der Hauptmahlzeit trinken. Fertig.
Wer mehr dazu wissen will findet es hier: http://www.ryzoom.de/default.aspx?ident_id=106&rubrikID=4
und einen Film dazu hier: http://www.youtube.com/watch?v=e9j8SJc3Lq4
Zur Sache. Mir sind in der ersten Woche alle möglichen Wirkungsfelder meines Geistes mit meinen aktuellen inneren Einstellungen bewusst geworden. Es hat nicht sofort so geklappt, wie ich wusste, dass es klappen würde. Denn ich wollte ja, dass es klappt! Ich weiß, dass jeder menschliche Geist nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten funktioniert. Wenn man das weiß, hat man alles viel leichter. Also bin ich froh über meine "Fehler". Denn dadurch erkenne ich mehr Wahrheit, gewinne mehr Bewusstsein - und habe den gewünschten Erfolg. Darüber will ich hier schreiben. Hier eine Zusammenfassung:
1.) Achtsam sein und genau hinspüren: wirkt es? Der Grünkaffee wirkt. zum Glück nicht so massiv wie Pharmazie, sondern natürlich, pflanzlich, allmählich. Aber nach der zweiten Tasse habe ich es deutlich gemerkt. Viel Energie und den ganzen Tag nur noch recht mäßig Hunger gehabt. Angefangen, mehr Wasser zu trinken. Nach dem 2. Tag schon 400g weniger. Cool!
2.) Am 3. Tag habe ich mir (zunächst unbewusst) erlaubt, ein paar Kleinigkeiten mehr zu konsumieren. Der Gedanke: Mein Kaffee wirkt, ich fahr mehr Fahrrad, verbrenne mehr Zeug, also kann ich mehr genießen. Extra Kuchen, Nutella-Brötchen (sonst nie), abends im Kino ein Bier extra und süßes Popcorn. Ich Idiot? Nein. Ganz normal. Denn alle unbewussten inneren Einstellungen (Gedanken) wirken ja auch weiter. Ich muss also mein bisheriges inneres "Regelwerk" neu einstellen.
3.) Am 4. Tag Gewicht wieder wie am ersten - trotz Grünkaffee, der wirklich wirkt. Frust. Nein! Erkenntnis der Wahrheit. Meine Erleuchtung sieht so aus:
a. Ich konzentriere mich in den nächsten 3 Monaten während meines Experiments darauf, mir ein ganzes Set an neuen geistigen Einstellungen zu erfinden und mir veränderte Verhaltensweisen anzugewöhnen, um dauerhaft real verbesserte Erlebnisse zu haben. Neue Gewohnheiten werden alle alten Automatismen ersetzen. Beschlussfassung. Punkt.
b. Natürlich soll mein Leben Spass machen. Also sehe ich mich ab jetzt als Mann, der 6 Kilo leichter als vorher und fit und trainiert ist. Dazu mache ich täglich irgendwas an Bewegung, was mir Spass macht. Außerdem achte ich nun mit Sicherheit darauf, mindestens 2 Liter Wasser zu trinken. Nun läuft mein Tagesablauf nach dieser Priorität. Schon viel besser.
c. Ich verstehe den Grünkaffee nicht als ewige Droge, sondern will ihn als "Werkzeug" benutzen, bis ich in ein paar Monaten eine ganze Reihe von neuen Gewohnheiten habe. Dazu gehört auch, mich rundum glücklich und erfüllt zu fühlen, wenn ich viel weniger esse (und dabei mehr genieße) und viel mehr Wasser zu trinken. Ich gewöhne mich daran, mich damit "super" zu fühlen, wie das so viele andere Menschen ja auch können und tun. Am Ende will ich grünen Kaffee und grünen Tee und alles andere Gesunde so konsumieren und genießen, wie es für mich in den nächsten Jahren richtig und stimmig ist.
Die geistigen Gesetzmäßigkeiten - Resumée
Warum das Beispiel? Weil es die Wirkung sämtlicher geistiger Einstellungen zeigt. Das Leben funktioniert immer so, wie in diesem Beispiel. Solange man nur äußerlich an sich herum schraubt, aber innerlich etwas Altes laufen lässt oder keine dominierende Freude für etwas Neues einbringt, rutscht man irgendwann zurück zur alten Gewohnheit. Weil die alten Freuden stärker sind als die neuen, die erst noch entstehen müssen! Das dauert laut Erfahrung mindestens 3 Wochen. Also muss man sich wirksamere neue Freuden ausdenken, bis man schon bei der Vorstellung, wie es real sein kann, sich freudig und lächelnd erlebt. Man muss solange an der inneren Idee herum schrauben, bis man ein ganz starkes Gefühl von Freude damit hat. Dieses Gefühl zieht dann in die visualisierte Zukunft hinein.
Zuerst will man etwas Neues, das mit Freude verbunden ist. Dann tut man es und es tauchen Widerstände im Leben auf. Das ist normal. Man sollte sich dann geistig mit viel mehr Entschlossenheit auf das wichtige Ziel ausrichten. Emotional bedeutet das: Erfinde es für dich so, dass automatisch mehr Freude entstehen MUSS.
Geistige Selbst-Schöpfer-Regel: Wer fragt, der führt
Geistig funktioniert die Neuausrichtung auf ganz neue Ideen, Vorstellungen von sich selbst und neue Gewohnheiten nach dem Gesetz "Wer fragt, der führt". Wer sich selbst die richtigen Fragen stellt, lernt sich selbst zum gewünschten Ergebnis zu führen. Du kannst dich also fragen: "Was muss ich denken und tun, welche geistige Einstellung MUSS ICH in mir komplett überschreiben, damit ich mich auf die neuen Gewohnheiten total freudig einstellen kann?" Das ist ein kreativer Prozess, der sich ständig weiter formen lässt.
Nach 7 Tagen genieße ich heute nun tatsächlich, dass ich mir täglich eine Sportfreizeit erlaube. Ich bemerke, dass ich noch viel mehr Gelassenheit und Zeit für mich selbst nehmen kann. Das tue ich. Ich gebe mir noch viel mehr Erlaubnis, genau das zu tun und zu erreichen, was mir wirklich viel mehr Freude macht, und es genau so zu machen, wie es MIR die größte Freude macht. Es geht nicht darum, wie andere es kennen und tun oder empfehlen, sondern wie es MIR am besten passt und wirkt. Andere Erfahrungen können dabei helfen, die Möglichkeiten abzuschätzen. Aber definieren muss man es doch allein für sich selbst, sonst hat man nicht die nötige Freude und Entschlossenheit darin.
Kein Zweifel, kein Leiden.
Man sollte überhaupt gar keinen Zweifel in sich zulassen! Entweder man tut etwas, weil man es innerlich geprüft und für absolut richtig befunden hat - oder man definiert etwas als zeitweilige Freizeitbeschäftigung bzw lässt es ganz sein. Wenn etwas wichtig ist, beschliesst man also gleich von Anfang an, es mit 100% Einsatz durchzuziehen, was dann eben auch heißt, sich seelisch-geistig vollkommen dahin gehend umzustellen. Wenn man (noch) nicht bereit dazu ist, ist das auch gut. Dann lässt man es, weil es gar nicht wirklich so wichtig ist, oder man muss einfach noch ein wenig mehr leiden. Leide! Wenn du willst, dann leidest du. Viele Menschen ändern erst etwas, wenn sie richtig leiden.
Wenn du nicht mehr leiden willst, solltest du mit Entschlossenheit etwas verändern. Für die richtige Zielsetzung brauchst dich nur zu fragen: "Wie könnte ich das bei mir derart verändern, dass es VIEL MEHR Freude macht, als all das, was ich bisher an Realitäten produziert habe?"
Man kann Zweifel ERSETZEN durch gesunde, konstruktiv-kritische Beobachtung von sich selbst. So bleibt man achtsam und bewusst, so erkennt man Korrekturbedarf. Man verändert sich selbst und seine Pläne solange, korrigiert seine Idee von sich selbst und schleift an sich, bis man im äußeren Leben ganz allmählich und mit Freude immer mehr von dem erlebt, was man immer wollte. Jeder kann das. Auch wenn manche Bereiche schneller gehen und andere mehr Geduld und Liebe brauchen.
Die Veränderung des eigenen Erlebens und des gesamten Lebens folgt den immer gleich wirkenden geistigen Gesetzen. Es mag durchaus sein, dass eine Wirkung eine andere überlagert. Es mag sein, dass man die eine oder andere Veränderung eher zögerlich anpackt. Veränderungen geht der Mensch ja naturgemäß (biologisch) nur zögernd an. Aber etwa Neues erlaubt am Ende doch wesentlich mehr Freiraum und Glück und Freude, wenn man seinen Kurs durch neue innere Einstellungen richtig lenkt. Künftig wird man immer mehr Bereitschaft entdecken, alles in sich und am eigenen Bewusstsein zu verändern. Und heute, wenn du willst, fängst du bei dir an.
Ich schaue immer auf die großen Schritte, die ich im Leben ansteuern will und erlaube mir währenddessen, immer auch den jetzigen Augenblick mit aller Freude zu genießen. Geht das nicht, muss ich etwas Entscheidendes verändern. Ich schleife immer an meinem Bild von mir und meinem Leben um immer mehr dahin zu wachsen, wo ich mich ganz erkenne. Was gut ist, lasse ich. Für den Rest liebe ich mich und schleife weiter dran herum, bis alles klar ist.
Ich wünsche dir die Klarheit der Erkenntnis, die du brauchst, um dich selbst glücklich zu machen, und viel Freude dabei, dir die besten Fragen zu stellen, die dich zum besten Ergebnis führen.
Alles Liebe,
Raho
Sonntag, 28. Februar 2010
Montag, 15. Februar 2010
Seelenpartner und Liebesbeziehungen
Manon schreibt, dass jetzt schon zum ca. siebten Mal jemand in ihr Leben kommt, wo die räumliche Entfernung so groß ist, dass es für eine ernsthafte Beziehung nie ausreicht. Sie meint: "Natürlich kann man sagen, WENN es DER Richtige ist, dann ist kein Weg zu weit. Aber ich habe das Gefühl, das diese Situation nach einer Erkenntnis schreit. Welche?" ...und noch eine Frage: "Wie kann ich mich auf meinen Seelenpartner einstellen...?"
In allen unseren Beziehungen, und ganz besonders in Liebesbeziehungen, kannst du geistige Gesetzmäßigkeiten wirken sehen. Allerdings kann man diese in Beziehungen naturgemäß nicht leicht erklären. Denn diese allein bei einem Menschen zu verstehen, fordert große geistige Ausdehnung. Aber diese in Beziehungen zu klären ist kaum möglich, weil dort unendlich viele Wechselwirkungen auftauchen.
Es wirken ungezählte Aspekte und Wirkungsfelder auf jeden Menschen, die teils aus dem eigenen Inneren kommen und teils durch Begegnungen von Anderen in unser Leben getragen werden. Beide können den Lauf der eigenen Geschichte bestimmen. Beim Zusammenwirken zweier Seelen verstärken sich die gegenseitigen Reaktionen aufeinander. So verstärkt sich die ohnehin schon verwirrende Komplexität eines Menschen.
Also zunächst zu dir. Das ist ja ein ganz normales Phänomen, dass wir etwas immer wieder erleben. Wir sind Gewohnheitstiere. Das gilt nicht nur beim Zähneputzen, sondern auch bei der Auswahl deines Lieblingsprogramms für Begegnungen mit Menschen. Ähnlich wie beim Fernsehen schaut man sich immer wieder Programme an, die einen irgendwie anziehen. Was dich anzieht enthält eine gewisse Attraktivität. Soweit zum "Common Sense". Es liegt ja auf der Hand, schreit nach Erkenntnis, wie du sagst. Also genieße es, wie es ist, oder ändere den "Suchmodus" in dir. Geh der Sache auf den Grund, indem du für dich klärst:
Was finde ich daran GUT?
Irgendetwas daran ist gut. Sonst würdest du es nicht anziehen. Kläre das für dich. Welchen Teil magst du? Stecken vielleicht verdeckte Sicherheiten darin, wenn deine Verliebtheit nur durch entfernt wohnende Personen ausgelöst wird?
Dann schau genau hin, welchen positiven Aspekt die Entfernung hat. Allgemein gesagt: Erkenne, welchen Vorteil die vermeintlich negative Seite für dich sicherstellt. Der Typ kann dir nicht zu nahe kommen? Die Beziehung kann nicht zu bedrängend, zu zerrend zu einnehmend werden? Welcher Vorteil steckt in der Distanz?
Welcher Vorteil steckt in dem "Nachteil"?
Mit der Erkenntnis aus dieser Frage kannst du nun deine Realität konstruktiv umgestalten. Ging es dir, bisher unbewusst, um eine entspannte Sicht auf die mögliche Nähe, um dir die Freiheit zu bewahren, nicht jeden Tag Verehrungsbesuche abwehren zu müssen? Lache darüber! Oder ging es dir, bisher unbewusst, um die wunderschönen Sehnsuchtsgefühle von "Ach Liebster, wie schön wäre es wenn...". Denn diese zerplatzen sehr oft und schnell an der Realität, wenn aus verträumter wunderschöner Illusion dann ein Frosch aus dem Prinz wird. Lach darüber, und schmunzele über die unbewussten Wege, die dein Unterbewusstsein gebaut hat, um dich glücklich zu machen. Du bekommst, was du wolltest, auch wenn du dir vorher nie bewusst gemacht hattest, was du anziehend findest.
Du bekommst meistens, was du willst
Ja ich weiß. Das will man manchmal nicht so gern hören. Ha ha ha :-) lach trotzdem mit mir darüber. Grins... Es ist doch so. Wir nehmen unser Leben weitgehend selbst in die Hand und formen unser Schicksal selbst, so wie wir ein Auto selbst lenken. Oder wir sitzen bequem hintendrin und finden uns damit ab, wie der Fahrer lenkt. Wir nennen das dann vielleicht den lieben Gott oder das kleine Teufelchen, je nachdem ob uns die Ergebnisse der Fahrt gefallen oder unangenehm sind.
Der Trick liegt darin, sich die unbewussten Nummern bewusst zu machen. So wie ich vorstehend gesagt habe. Mach dir, immer mit einem Lächeln über die "Macken" oder "verrückten" Wege des unbewussten Teils deines Verstandes (Unterbewusstsein), einfach immer ganz klar, was deine Absicht dahinter ist, was dir zufließt. Kläre diese Absicht. Dann ändere die Richtung. Sprich mit anderen Menschen darüber, wie man diese Absicht erfüllen kann. So findest du andere Wege, Männer auf Distanz zu halten, die in deiner Nähe wohnen. Du erkennst dann auch, wie du wachsen und reifen sollst, um jenseits der Wiederholungen zu leben. Vielleicht steht es nun an, künftig als reife, glückliche und total liebevolle Frau zu leben, die sich auch in der ständigen Gegenwart liebevoller Männer sehr wohl fühlt, und die zugleich auch gelernt hat, jedes Übermaß an Verehrung oder unerwünschte Nähe souverän und liebevoll in eine reifere Form zu lenken.
In der Stille die Klarheit finden
Ich mache ja seit einiger Zeit das StilleRetreat in Amritabha. In der Stille tauchen die wichtigsten Dinge im Bewusstsein auf. Die Stille ist ein wesentlicher Baustein für die seelische Entwicklung. Denn nur in der Stille gewinnen wir eine echte, ganz tiefe Klarheit darüber, was wirklich passiert. Man braucht am Anfang schon etwas mehr als nur eine Stunde. Im Urlaub finden manche Menschen das nach ein paar Tagen. Wenn der ständige Strom aus Anforderungen, Eindrücken und Gedanken ruhiger wird. Es ist kaum jemand gewohnt, aber man kann das sehr schnell lernen, in diese absolute innere Stille einzutauchen, ganz gleich wo man ist. Man muss nur einmal den Weg für sich selbst erkennen. Dann kannst du alle wichtigen Fragen klären. Wenn du magst, komm doch mal ins Chateau:
www.amritabha.de/eventdetails/events/id-2-stille-tage.771.html
Oder du lädst mich ein, für 10 Menschen bei euch in Norddeutschland so ein StilleRetreat zu machen.
Warum biete ich das so deutlich an? Weil es essentiell wichtig ist, um sich selbst auf die Schliche zu kommen. Denn das tut ja kaum jemand! Ich mache nun jeden Monat die 2-StilleTage für mich, weil so stürmische Zeiten sind, und ich so viel arbeite, so viel erlebe. Je länger man still ist, um so sicherer sinken die Gedanken wie Sedimente im Wasser zu Boden. Wenn du weißt, wie du es machst, wird dir alles absolut klar.
So entsteht die Klarheit, welche Erkenntnis in dir danach schreit, im Verstand aufzutauchen.
Unsere Seelenpartner
Zunächst mal stellt sich doch die Frage, ob du wirklich bereit bist, deinem Seelenpartner zu begegnen. Das solltest du als Erstes klären. Denn daran hängt ganz viel unbewusster Gedankenschrott. Der größte Quatsch daran ist, dass man immer verbreitet, es gäbe nur den Einen. Das liegt historisch daran, dass unsere Vorfahren nicht so erleuchtet waren, wie wir es heute sein können. Wir haben keine Kriege und können nicht verhungern, wir haben Zeit und Geld, um in Ruhe zu verweilen und Liebe in alle Bereiche unseres Lebens fließen zu lassen. Klar: Das sind wir nicht gewöhnt! Ich selbst arbeite auch daran, dass es IMMER voller Licht in ALLEN Aspekten meines Lebens ist. Aber Geduld :-) ha ha ha :-) ist doch OK, wenn wir selbst alle erst in 10 oder 20 Jahren erleuchtet sind ;-) lächel...
Wenn du deiner Liebe erlaubst, wirklich hemmungslos zu fließen, wenn du mehrere Menschen mit deiner Liebe und Zuwendung und Nähe beglückst, was man ja durchaus lernen kann (vgl. "Der Weg ins Licht"), werden immer weniger von den alten Gewohnheiten in deinem Leben auftauchen. Denn es ist immer nur eine bestimmte Menge Zeit und Raum für bestimmte Erlebnisse pro Tag vorhanden. Wenn du mehr liebst, muss der Schrott weniger werden. Statt nur Menschen auf Distanz zu lieben, könntest du dir dann ja auch immer mehr liebevolle Beziehungen mit immer mehr Menschen in deiner Nähe erlauben. Wichtig ist dabei nur, mit sich selbst immer wieder ins Reine zu kommen.
Erkenne mehrere Seelenpartner
Stell dir vor: Es gibt eine ganze Serie von Seelenpartnern. Ich habe schon einige gefunden. Ich bin zutiefst davon erfüllt und beglückt, wenn ich meine Ehefrau oder meine Exfreundin mit meiner heutigen Freundin zusammen erleben darf. Es ist ein vollkommenes Glück, sich diese gegenseitige Nähe und Zuwendung zu erlauben und zu genießen, wie die Liebe da untereinander fließt. Unendlich schön!
Wenn du dich darauf einstellen würdest, immer mehr Menschen zu lieben, ihnen wirlich Liebe zu schenken, wann und wie du kannst, dann wirst du auch die Notwendigkeit erlernen (müssen), dir zu erlauben, die ganze Energie wieder zu dir zurück zu nehmen und in dich zu kehren. Es ist wichtig, sich selbst zu begegnen und die Liebe im eigenen Herzen zu spüren. Sag dir einfach, wenn du still mit dir allein bist: "Ich nehme jetzt alle meine Liebe zu mir zurück!" Keine Angst. Das ist gut! Du kannst sie ja morgen wieder verschenken. Aber es ist gesund, macht selbstbewusst und wirkt sehr erhellend. Es ist völlig in Ordnung und sogar wichtig, seine ganze Kraft, Energie und Liebe zu geben und zurück zu nehmen, wie es für dich richtig ist. Das kannst du jeden Tag machen! Niemand sollte dir da hineinreden mit "Du solltest aber...". Selbst wenn du eigenen Kindern ungeteilte Aufmerksamkeit schenken würdest, könntest du abends diese Übung für dich machen. Du entscheidest allein, wem du wann deine Liebe und Energie schenkst. Übe dies, und du wirst noch freier und stärker werden.
Und natürlich lieben wir uns selbst :-)))
Solange du für dich selbst keine vollständige geistige Klarheit findest, keine volle Liebe für dich selbst hast, wirken immer die alten Prägungen auf dich und verursachen immer wieder den gleichen Zustand. Sobald du dich selbst ganz rein und klar liebst, werden eine Reihe anderer Menschen auftauchen, die das auch so oder so ähnlich leben können und wollen.
Lebst du das mit vielen Menschen, tauchen viele auf, die sich davon angezogen fühlen. Jeder Gefühlsausdruck und jede Handlung wirkt. Mag ja sein, dass dich jemand nicht mag, obwohl du dich liebst. Das mag sein. Es ist ein Zwischenzustand, bis du in späteren Jahren noch viel mehr liebst.Selbst Jesus und andere große Liebende hatten Widersacher und Feinde. Kein Grund, mit der Liebe aufzuhören oder den Fluss immer nur zurück zu nehmen! Je mehr du liebst, um so mehr Seelenpartner findest du.
Ich vermute mal, dass du an dieser Stelle längst erkannt hast, dass "DIESER EINE" Seelenpartner, den so viele Menschen so sehnsüchtig suchen, meistens erst dann kommen kann, wenn man selbst bereit ist, diesen Menschen willkommen zu heißen, ihn im Herzen zu empfangen.
Sich auf den Seelenpartner einstellen
Bist du weitgehend klar über dein eigenes Sein, deine eigene Liebe und deine Absichten? Bist du erfüllt davon, kannst du sie für dich selbst genießen? In den Augenblicken, wo das so ist, wirken nur die eigenen Gewohnheiten, Prägungen und Ängste. Also ohne die Einflüsse Anderer. Diese eigene Energie kann dann zwar förderlich oder störend auf die Erfüllung deiner Sehnsucht nach Liebe, Nähe und Vereinigung mit einem deiner Seelenpartner sein. Aber das Gute ist dann, dass du bis zu 100% Einfluss darauf gewinnen kannst! Das geht nur bei dir. Nicht bei den anderen Menschen da draußen in der Welt. Es bedeutet, dass DU auf DEINER Seite alles dafür tun kannst, um (energetisch betrachtet) wie eine riesige große Einladung auf deine Seelenpartner zu wirken. Dann kommen die auch, einer nach dem Anderen. Du bist dann eine Einladung, und der eine oder andere Seelenpartner taucht dann in deiner Nähe auf ;-)
Und dann kann das Spiel der Liebenden von vorn beginnen - mit all den Möglichkeiten, Erfüllungen und Verstrickungen und so weiter...
Hab Spass daran! In solchen Beziehungen wächst man besonders schnell und erlebt die eigene Liebe besonders groß und stark.
Alles Liebe,
Raho
In allen unseren Beziehungen, und ganz besonders in Liebesbeziehungen, kannst du geistige Gesetzmäßigkeiten wirken sehen. Allerdings kann man diese in Beziehungen naturgemäß nicht leicht erklären. Denn diese allein bei einem Menschen zu verstehen, fordert große geistige Ausdehnung. Aber diese in Beziehungen zu klären ist kaum möglich, weil dort unendlich viele Wechselwirkungen auftauchen.
Es wirken ungezählte Aspekte und Wirkungsfelder auf jeden Menschen, die teils aus dem eigenen Inneren kommen und teils durch Begegnungen von Anderen in unser Leben getragen werden. Beide können den Lauf der eigenen Geschichte bestimmen. Beim Zusammenwirken zweier Seelen verstärken sich die gegenseitigen Reaktionen aufeinander. So verstärkt sich die ohnehin schon verwirrende Komplexität eines Menschen.
Also zunächst zu dir. Das ist ja ein ganz normales Phänomen, dass wir etwas immer wieder erleben. Wir sind Gewohnheitstiere. Das gilt nicht nur beim Zähneputzen, sondern auch bei der Auswahl deines Lieblingsprogramms für Begegnungen mit Menschen. Ähnlich wie beim Fernsehen schaut man sich immer wieder Programme an, die einen irgendwie anziehen. Was dich anzieht enthält eine gewisse Attraktivität. Soweit zum "Common Sense". Es liegt ja auf der Hand, schreit nach Erkenntnis, wie du sagst. Also genieße es, wie es ist, oder ändere den "Suchmodus" in dir. Geh der Sache auf den Grund, indem du für dich klärst:
Was finde ich daran GUT?
Irgendetwas daran ist gut. Sonst würdest du es nicht anziehen. Kläre das für dich. Welchen Teil magst du? Stecken vielleicht verdeckte Sicherheiten darin, wenn deine Verliebtheit nur durch entfernt wohnende Personen ausgelöst wird?
Dann schau genau hin, welchen positiven Aspekt die Entfernung hat. Allgemein gesagt: Erkenne, welchen Vorteil die vermeintlich negative Seite für dich sicherstellt. Der Typ kann dir nicht zu nahe kommen? Die Beziehung kann nicht zu bedrängend, zu zerrend zu einnehmend werden? Welcher Vorteil steckt in der Distanz?
Welcher Vorteil steckt in dem "Nachteil"?
Mit der Erkenntnis aus dieser Frage kannst du nun deine Realität konstruktiv umgestalten. Ging es dir, bisher unbewusst, um eine entspannte Sicht auf die mögliche Nähe, um dir die Freiheit zu bewahren, nicht jeden Tag Verehrungsbesuche abwehren zu müssen? Lache darüber! Oder ging es dir, bisher unbewusst, um die wunderschönen Sehnsuchtsgefühle von "Ach Liebster, wie schön wäre es wenn...". Denn diese zerplatzen sehr oft und schnell an der Realität, wenn aus verträumter wunderschöner Illusion dann ein Frosch aus dem Prinz wird. Lach darüber, und schmunzele über die unbewussten Wege, die dein Unterbewusstsein gebaut hat, um dich glücklich zu machen. Du bekommst, was du wolltest, auch wenn du dir vorher nie bewusst gemacht hattest, was du anziehend findest.
Du bekommst meistens, was du willst
Ja ich weiß. Das will man manchmal nicht so gern hören. Ha ha ha :-) lach trotzdem mit mir darüber. Grins... Es ist doch so. Wir nehmen unser Leben weitgehend selbst in die Hand und formen unser Schicksal selbst, so wie wir ein Auto selbst lenken. Oder wir sitzen bequem hintendrin und finden uns damit ab, wie der Fahrer lenkt. Wir nennen das dann vielleicht den lieben Gott oder das kleine Teufelchen, je nachdem ob uns die Ergebnisse der Fahrt gefallen oder unangenehm sind.
Der Trick liegt darin, sich die unbewussten Nummern bewusst zu machen. So wie ich vorstehend gesagt habe. Mach dir, immer mit einem Lächeln über die "Macken" oder "verrückten" Wege des unbewussten Teils deines Verstandes (Unterbewusstsein), einfach immer ganz klar, was deine Absicht dahinter ist, was dir zufließt. Kläre diese Absicht. Dann ändere die Richtung. Sprich mit anderen Menschen darüber, wie man diese Absicht erfüllen kann. So findest du andere Wege, Männer auf Distanz zu halten, die in deiner Nähe wohnen. Du erkennst dann auch, wie du wachsen und reifen sollst, um jenseits der Wiederholungen zu leben. Vielleicht steht es nun an, künftig als reife, glückliche und total liebevolle Frau zu leben, die sich auch in der ständigen Gegenwart liebevoller Männer sehr wohl fühlt, und die zugleich auch gelernt hat, jedes Übermaß an Verehrung oder unerwünschte Nähe souverän und liebevoll in eine reifere Form zu lenken.
In der Stille die Klarheit finden
Ich mache ja seit einiger Zeit das StilleRetreat in Amritabha. In der Stille tauchen die wichtigsten Dinge im Bewusstsein auf. Die Stille ist ein wesentlicher Baustein für die seelische Entwicklung. Denn nur in der Stille gewinnen wir eine echte, ganz tiefe Klarheit darüber, was wirklich passiert. Man braucht am Anfang schon etwas mehr als nur eine Stunde. Im Urlaub finden manche Menschen das nach ein paar Tagen. Wenn der ständige Strom aus Anforderungen, Eindrücken und Gedanken ruhiger wird. Es ist kaum jemand gewohnt, aber man kann das sehr schnell lernen, in diese absolute innere Stille einzutauchen, ganz gleich wo man ist. Man muss nur einmal den Weg für sich selbst erkennen. Dann kannst du alle wichtigen Fragen klären. Wenn du magst, komm doch mal ins Chateau:
www.amritabha.de/eventdetails/events/id-2-stille-tage.771.html
Oder du lädst mich ein, für 10 Menschen bei euch in Norddeutschland so ein StilleRetreat zu machen.
Warum biete ich das so deutlich an? Weil es essentiell wichtig ist, um sich selbst auf die Schliche zu kommen. Denn das tut ja kaum jemand! Ich mache nun jeden Monat die 2-StilleTage für mich, weil so stürmische Zeiten sind, und ich so viel arbeite, so viel erlebe. Je länger man still ist, um so sicherer sinken die Gedanken wie Sedimente im Wasser zu Boden. Wenn du weißt, wie du es machst, wird dir alles absolut klar.
So entsteht die Klarheit, welche Erkenntnis in dir danach schreit, im Verstand aufzutauchen.
Unsere Seelenpartner
Zunächst mal stellt sich doch die Frage, ob du wirklich bereit bist, deinem Seelenpartner zu begegnen. Das solltest du als Erstes klären. Denn daran hängt ganz viel unbewusster Gedankenschrott. Der größte Quatsch daran ist, dass man immer verbreitet, es gäbe nur den Einen. Das liegt historisch daran, dass unsere Vorfahren nicht so erleuchtet waren, wie wir es heute sein können. Wir haben keine Kriege und können nicht verhungern, wir haben Zeit und Geld, um in Ruhe zu verweilen und Liebe in alle Bereiche unseres Lebens fließen zu lassen. Klar: Das sind wir nicht gewöhnt! Ich selbst arbeite auch daran, dass es IMMER voller Licht in ALLEN Aspekten meines Lebens ist. Aber Geduld :-) ha ha ha :-) ist doch OK, wenn wir selbst alle erst in 10 oder 20 Jahren erleuchtet sind ;-) lächel...
Wenn du deiner Liebe erlaubst, wirklich hemmungslos zu fließen, wenn du mehrere Menschen mit deiner Liebe und Zuwendung und Nähe beglückst, was man ja durchaus lernen kann (vgl. "Der Weg ins Licht"), werden immer weniger von den alten Gewohnheiten in deinem Leben auftauchen. Denn es ist immer nur eine bestimmte Menge Zeit und Raum für bestimmte Erlebnisse pro Tag vorhanden. Wenn du mehr liebst, muss der Schrott weniger werden. Statt nur Menschen auf Distanz zu lieben, könntest du dir dann ja auch immer mehr liebevolle Beziehungen mit immer mehr Menschen in deiner Nähe erlauben. Wichtig ist dabei nur, mit sich selbst immer wieder ins Reine zu kommen.
Erkenne mehrere Seelenpartner
Stell dir vor: Es gibt eine ganze Serie von Seelenpartnern. Ich habe schon einige gefunden. Ich bin zutiefst davon erfüllt und beglückt, wenn ich meine Ehefrau oder meine Exfreundin mit meiner heutigen Freundin zusammen erleben darf. Es ist ein vollkommenes Glück, sich diese gegenseitige Nähe und Zuwendung zu erlauben und zu genießen, wie die Liebe da untereinander fließt. Unendlich schön!
Wenn du dich darauf einstellen würdest, immer mehr Menschen zu lieben, ihnen wirlich Liebe zu schenken, wann und wie du kannst, dann wirst du auch die Notwendigkeit erlernen (müssen), dir zu erlauben, die ganze Energie wieder zu dir zurück zu nehmen und in dich zu kehren. Es ist wichtig, sich selbst zu begegnen und die Liebe im eigenen Herzen zu spüren. Sag dir einfach, wenn du still mit dir allein bist: "Ich nehme jetzt alle meine Liebe zu mir zurück!" Keine Angst. Das ist gut! Du kannst sie ja morgen wieder verschenken. Aber es ist gesund, macht selbstbewusst und wirkt sehr erhellend. Es ist völlig in Ordnung und sogar wichtig, seine ganze Kraft, Energie und Liebe zu geben und zurück zu nehmen, wie es für dich richtig ist. Das kannst du jeden Tag machen! Niemand sollte dir da hineinreden mit "Du solltest aber...". Selbst wenn du eigenen Kindern ungeteilte Aufmerksamkeit schenken würdest, könntest du abends diese Übung für dich machen. Du entscheidest allein, wem du wann deine Liebe und Energie schenkst. Übe dies, und du wirst noch freier und stärker werden.
Und natürlich lieben wir uns selbst :-)))
Solange du für dich selbst keine vollständige geistige Klarheit findest, keine volle Liebe für dich selbst hast, wirken immer die alten Prägungen auf dich und verursachen immer wieder den gleichen Zustand. Sobald du dich selbst ganz rein und klar liebst, werden eine Reihe anderer Menschen auftauchen, die das auch so oder so ähnlich leben können und wollen.
Lebst du das mit vielen Menschen, tauchen viele auf, die sich davon angezogen fühlen. Jeder Gefühlsausdruck und jede Handlung wirkt. Mag ja sein, dass dich jemand nicht mag, obwohl du dich liebst. Das mag sein. Es ist ein Zwischenzustand, bis du in späteren Jahren noch viel mehr liebst.Selbst Jesus und andere große Liebende hatten Widersacher und Feinde. Kein Grund, mit der Liebe aufzuhören oder den Fluss immer nur zurück zu nehmen! Je mehr du liebst, um so mehr Seelenpartner findest du.
Ich vermute mal, dass du an dieser Stelle längst erkannt hast, dass "DIESER EINE" Seelenpartner, den so viele Menschen so sehnsüchtig suchen, meistens erst dann kommen kann, wenn man selbst bereit ist, diesen Menschen willkommen zu heißen, ihn im Herzen zu empfangen.
Sich auf den Seelenpartner einstellen
Bist du weitgehend klar über dein eigenes Sein, deine eigene Liebe und deine Absichten? Bist du erfüllt davon, kannst du sie für dich selbst genießen? In den Augenblicken, wo das so ist, wirken nur die eigenen Gewohnheiten, Prägungen und Ängste. Also ohne die Einflüsse Anderer. Diese eigene Energie kann dann zwar förderlich oder störend auf die Erfüllung deiner Sehnsucht nach Liebe, Nähe und Vereinigung mit einem deiner Seelenpartner sein. Aber das Gute ist dann, dass du bis zu 100% Einfluss darauf gewinnen kannst! Das geht nur bei dir. Nicht bei den anderen Menschen da draußen in der Welt. Es bedeutet, dass DU auf DEINER Seite alles dafür tun kannst, um (energetisch betrachtet) wie eine riesige große Einladung auf deine Seelenpartner zu wirken. Dann kommen die auch, einer nach dem Anderen. Du bist dann eine Einladung, und der eine oder andere Seelenpartner taucht dann in deiner Nähe auf ;-)
Und dann kann das Spiel der Liebenden von vorn beginnen - mit all den Möglichkeiten, Erfüllungen und Verstrickungen und so weiter...
Hab Spass daran! In solchen Beziehungen wächst man besonders schnell und erlebt die eigene Liebe besonders groß und stark.
Alles Liebe,
Raho
Dienstag, 2. Februar 2010
Erhebe dich - und zwar richtig.
Eine spirituelle Schülerin freute sich, dass sie ein inneres Drama überwunden hatte. Sie war sehr dankbar, dass sie nach vielen Wochen innerer Widerstände mit einem Menschen, den sie eigentlich auf eine sehr schöne, unschuldige Art und Weise liebt, ihren Widerstand ablegen konnte. Denn die Widerstände hatten gar nichts mit der betreffenden Person zu tun. Sie waren nur in ihr aufgetaucht. Sie waren das Ergebnis innerer Verhaltensmuster, die so viele alltägliche Verhaltensweisen steuern. Für Sie war es extrem anstrengend. Doch der Weg aus dem Drama heraus kann ganz leicht sein. Also habe ich es aufgeschrieben, damit es vielleicht auch noch anderen dient, wie es funktioniert.
Auch unbewusste innere "Entscheidungen" bestimmen das eigene Schicksal.
Dies schrieb ich ihr: Selbst wenn du meinst, dich gar nicht "entschieden" zu haben, dich über jemand Anderen zu ärgern, so ist es doch nur DEIN Gefühl. Ein Teil von dir "entscheidet" sich für ein Verhalten, wenn auch unbewusst. Du bist diejenige, die das tut. Du ärgerst DICH. Das tust du selbst und KEIN Anderer. Selbst wenn es ganz automatisch passiert, passiert es doch nur in dir. So erleben manche Menschen immer wieder ein Drama nach dem anderen, manchmal Tage, Wochen oder Jahre lang. Das verhindert Kontakt mit Menschen, die man eigentlich lieben könnte, mit dem man sonst viel Freude und Liebe erleben könnte. Warum das alles? Weil man nicht weiß, wie man über seine Schatten springen kann. Also erkläre ich es.
Dass wir uns geärgert haben bedeutet nicht etwa, dass der Andere Schuld daran ist! Es bedeutet nur, egal ob es bewusst oder unbewusst automatisch ausgelöst wurde, dass wir es erleben. Du erlebst es, wenn DU DICH ärgerst. Es kann sogar sein, dass der "Auslöser" es gar nicht bemerkt oder sich keiner Schuld bewusst ist. Dennoch ärgerst du dich? Das Gute daran ist, dass du ab sofort solche "Dinger", wenn sie dir bisher unbewusst passiert waren, künftig selbst und dauerhaft anders steuern kannst.
Diese Art bewusster Selbst-Steuerung bewirkt für dich, dass du keine unbewussten "Entscheidungen" mehr in dir zulässt, die dich dann später vom Ergebnis her wieder ärgern, weil sie vielleicht unangenehm auf dich wirken oder dich einengen. Hast du jemandem gegenüber einen inneren Widerstand aufgebaut, ganz gleich aus welchem Grund, dann kannst du den theoretisch auch selbst wieder abbauen. Die Folge davon: Alles Negative in deinem Leben, das aus unbewussten inneren Einstellungen entstand, also auch alles aus deinen unbewussten Verhaltensmustern und aus unbewussten Reaktionen und "Entscheidungen" stammende Erlebnis, kannst du auch selbst auflösen. Also kannst du herauszufinden, wie das funktioniert, damit du dich in der näheren Zukunft bald nie mehr wirklich selbst ärgern brauchst. Du kannst dich seelisch-geistig darüber erheben.
Hier mein Vorschlag, wie du das üben und lernen kannst.
Du brauchst dich nur innerlich nur in dein Herz zu bewegen, und dort mit der Liebe in deinem Herzen verbinden. Dann gehst du mit deiner Aufmerksamkeit und mit deiner Liebe zu dir selbst innerlich immer höher hinauf, bis über deinen Kopf hinaus. Du erhebst dich also mit deiner gesamten Aufmerksamkeit nach oben über deinen Kopf. So erhebst du dein Herz über deinen Kopf. Nur 20 oder 30 cm höher, das reicht schon. Du kannst gern auch noch viel höher gehen. Wenn du willst bis an die Decke des Zimmers, in dem du bist... Und dann schaust du auf dich und deine Situation herab. Dann kannst du dort verweilen. Warte ab, wie sich das nach ein oder zwei Minuten verändert anfühlt, was du siehst, wenn du dich selbst in einer reaktiven Situation erlebst. Notfalls wartest du noch länger und betrachtest und beobachtest dich und die Situation innerlich selbst von da oben aus Liebe, während du noch mittendrin erlebst, was gerade passiert. Funktioniert das nicht sofort, machst du es einfach später, und erlebst das Ganze nachträglich aus dieser Sichtweise.
Du nimmst also geistig innerlich eine Position oberhalb deines Denkens ein, und erlaubst dir von der Position aus, mit der Liebe, die du aus deinem Herzen mit hinauf genommen hast, die ganze Sache distanziert zu betrachten.
Du gewinnst damit in wenigen Sekunden Abstand zu dem Ganzen. Je öfter du das machst, um so schneller und besser gelingt es dir. Probier es aus und übe es, so oft du willst.
Im spirituellen Sinn heißt es immer: "Das Herz sollte über dem Kopf stehen." Wenn du etwas nicht ändern kannst, so kannst du mit dieser kleinen Übung doch schnell lernen, jede Situation auf diese Weise mit ganz anderen Augen zu erkennen und zu verstehen. Tust du das in der Liebe deines Herzens, dich selbst liebend, dann kannst du auf Dauer auch lernen, den Rest der Welt, Mutter Erde und andere Bewohner darauf, immer mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Dann wirst du erkennen. Dann wirst du mit anderen Augen sehen und zumindest ohne Betroffenheit die Dinge so erkennen, wie sie sind - und nicht nur aus einer bisherigen Reaktion heraus.
Das macht dich zunehmend frei. Und irgendwann kannst du dann zu einem Anderen, auf den du wütend warst, hinterher sagen: "Ich habe etwas als für mich unangenehm erlebt, was aus meinem Erleben von dir ausgehend wirkte. Nun aber kann ich (entspannt/gelassen/souverän) es dir sagen und sicher bald auch darüber hinweg sehen."
Du entscheidest selbst, wie weit du mit dieser mächtigen inneren Arbeit gehen willst. Aber wenn du es auf immer mehr Situationen im Leben anwendest, in denen du dich bisher vielleicht nicht wohl gefühlt hast, wirst du immer mehr Souveränität entwickeln. Du kannst dich ohne die übliche Betroffenheit und ohne blöde Reaktionen durchs Leben bewegen.
Machst du es sehr oft und intensiv, wird deine Fähigkeit, die ganze Erde zu lieben, und distanziert wie ein Astronaut mit dem Blick von oben alles auf dieser Welt betrachten zu lernen so sehr wachsen, dass du irgendwann die ganze Erde so siehst, wie sie ist.
"Ich sehe dich!"
Selbst wenn ein Anderer aus deiner Sicht "inakzeptables" Verhalten gezeigt hat, so bist du in anderen Bereichen mit anderen Umständen und anderen Beteiligten vielleicht auch schon einmal als nicht angenehm erlebt worden sein. Du weißt es vielleicht nicht einmal, wann und wie das passiert sein könnte. Denn oft sagt man es sich ja nicht, weil man Missverständnisse für möglich hält oder die Höflichkeit bewahren will. Aber ist das nicht enorm wertvoll, wenn dich jemand ohne Betroffenheit "SEHEN" kann und dich, trotz deiner möglichen Fehler lieben kann? Oder einfach normal mit dir sein kann, weil er/sie nicht (mehr) von seinen eigenen Bewertungen und durch (Ver-) Urteil (-ung) automatisch reaktiv wird? Das kannst du auch. Und je mehr Menschen das tun, um so mehr Frieden entsteht für uns alle.
Du wirst das Verhalten der Anderen nicht verändern. Aber du kannst bis zu 100% in dir verändern. Diese Dissoziation, wie es die Psychologie nennt, ist ein wunderbares Werkzeug dafür. Gebrauche es in dieser Art mit Liebe.
Und irgendwann wirst du auch deine "Feinde", die "Idioten" und die "Anderen" mit der anderen Weltsicht, ein wenig besser verstehen. Wenn du dich in dieser Art immer weiter übst, und dies aktiv praktizierst, wirst du verstehen, was Jesus meinte, als er sagte: "Liebe deine Feinde." Das ist die Haltung, mit der DU geliebt werden wirst, wenn jemand Anderer diese Methode anwendet, wenn du ihm Unrecht tust. So schließt sich der Kreis.
Alles Liebe :-)
Raho
Auch unbewusste innere "Entscheidungen" bestimmen das eigene Schicksal.
Dies schrieb ich ihr: Selbst wenn du meinst, dich gar nicht "entschieden" zu haben, dich über jemand Anderen zu ärgern, so ist es doch nur DEIN Gefühl. Ein Teil von dir "entscheidet" sich für ein Verhalten, wenn auch unbewusst. Du bist diejenige, die das tut. Du ärgerst DICH. Das tust du selbst und KEIN Anderer. Selbst wenn es ganz automatisch passiert, passiert es doch nur in dir. So erleben manche Menschen immer wieder ein Drama nach dem anderen, manchmal Tage, Wochen oder Jahre lang. Das verhindert Kontakt mit Menschen, die man eigentlich lieben könnte, mit dem man sonst viel Freude und Liebe erleben könnte. Warum das alles? Weil man nicht weiß, wie man über seine Schatten springen kann. Also erkläre ich es.
Dass wir uns geärgert haben bedeutet nicht etwa, dass der Andere Schuld daran ist! Es bedeutet nur, egal ob es bewusst oder unbewusst automatisch ausgelöst wurde, dass wir es erleben. Du erlebst es, wenn DU DICH ärgerst. Es kann sogar sein, dass der "Auslöser" es gar nicht bemerkt oder sich keiner Schuld bewusst ist. Dennoch ärgerst du dich? Das Gute daran ist, dass du ab sofort solche "Dinger", wenn sie dir bisher unbewusst passiert waren, künftig selbst und dauerhaft anders steuern kannst.
Diese Art bewusster Selbst-Steuerung bewirkt für dich, dass du keine unbewussten "Entscheidungen" mehr in dir zulässt, die dich dann später vom Ergebnis her wieder ärgern, weil sie vielleicht unangenehm auf dich wirken oder dich einengen. Hast du jemandem gegenüber einen inneren Widerstand aufgebaut, ganz gleich aus welchem Grund, dann kannst du den theoretisch auch selbst wieder abbauen. Die Folge davon: Alles Negative in deinem Leben, das aus unbewussten inneren Einstellungen entstand, also auch alles aus deinen unbewussten Verhaltensmustern und aus unbewussten Reaktionen und "Entscheidungen" stammende Erlebnis, kannst du auch selbst auflösen. Also kannst du herauszufinden, wie das funktioniert, damit du dich in der näheren Zukunft bald nie mehr wirklich selbst ärgern brauchst. Du kannst dich seelisch-geistig darüber erheben.
Hier mein Vorschlag, wie du das üben und lernen kannst.
Du brauchst dich nur innerlich nur in dein Herz zu bewegen, und dort mit der Liebe in deinem Herzen verbinden. Dann gehst du mit deiner Aufmerksamkeit und mit deiner Liebe zu dir selbst innerlich immer höher hinauf, bis über deinen Kopf hinaus. Du erhebst dich also mit deiner gesamten Aufmerksamkeit nach oben über deinen Kopf. So erhebst du dein Herz über deinen Kopf. Nur 20 oder 30 cm höher, das reicht schon. Du kannst gern auch noch viel höher gehen. Wenn du willst bis an die Decke des Zimmers, in dem du bist... Und dann schaust du auf dich und deine Situation herab. Dann kannst du dort verweilen. Warte ab, wie sich das nach ein oder zwei Minuten verändert anfühlt, was du siehst, wenn du dich selbst in einer reaktiven Situation erlebst. Notfalls wartest du noch länger und betrachtest und beobachtest dich und die Situation innerlich selbst von da oben aus Liebe, während du noch mittendrin erlebst, was gerade passiert. Funktioniert das nicht sofort, machst du es einfach später, und erlebst das Ganze nachträglich aus dieser Sichtweise.
Du nimmst also geistig innerlich eine Position oberhalb deines Denkens ein, und erlaubst dir von der Position aus, mit der Liebe, die du aus deinem Herzen mit hinauf genommen hast, die ganze Sache distanziert zu betrachten.
Du gewinnst damit in wenigen Sekunden Abstand zu dem Ganzen. Je öfter du das machst, um so schneller und besser gelingt es dir. Probier es aus und übe es, so oft du willst.
Im spirituellen Sinn heißt es immer: "Das Herz sollte über dem Kopf stehen." Wenn du etwas nicht ändern kannst, so kannst du mit dieser kleinen Übung doch schnell lernen, jede Situation auf diese Weise mit ganz anderen Augen zu erkennen und zu verstehen. Tust du das in der Liebe deines Herzens, dich selbst liebend, dann kannst du auf Dauer auch lernen, den Rest der Welt, Mutter Erde und andere Bewohner darauf, immer mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Dann wirst du erkennen. Dann wirst du mit anderen Augen sehen und zumindest ohne Betroffenheit die Dinge so erkennen, wie sie sind - und nicht nur aus einer bisherigen Reaktion heraus.
Das macht dich zunehmend frei. Und irgendwann kannst du dann zu einem Anderen, auf den du wütend warst, hinterher sagen: "Ich habe etwas als für mich unangenehm erlebt, was aus meinem Erleben von dir ausgehend wirkte. Nun aber kann ich (entspannt/gelassen/souverän) es dir sagen und sicher bald auch darüber hinweg sehen."
Du entscheidest selbst, wie weit du mit dieser mächtigen inneren Arbeit gehen willst. Aber wenn du es auf immer mehr Situationen im Leben anwendest, in denen du dich bisher vielleicht nicht wohl gefühlt hast, wirst du immer mehr Souveränität entwickeln. Du kannst dich ohne die übliche Betroffenheit und ohne blöde Reaktionen durchs Leben bewegen.
Machst du es sehr oft und intensiv, wird deine Fähigkeit, die ganze Erde zu lieben, und distanziert wie ein Astronaut mit dem Blick von oben alles auf dieser Welt betrachten zu lernen so sehr wachsen, dass du irgendwann die ganze Erde so siehst, wie sie ist.
"Ich sehe dich!"
Selbst wenn ein Anderer aus deiner Sicht "inakzeptables" Verhalten gezeigt hat, so bist du in anderen Bereichen mit anderen Umständen und anderen Beteiligten vielleicht auch schon einmal als nicht angenehm erlebt worden sein. Du weißt es vielleicht nicht einmal, wann und wie das passiert sein könnte. Denn oft sagt man es sich ja nicht, weil man Missverständnisse für möglich hält oder die Höflichkeit bewahren will. Aber ist das nicht enorm wertvoll, wenn dich jemand ohne Betroffenheit "SEHEN" kann und dich, trotz deiner möglichen Fehler lieben kann? Oder einfach normal mit dir sein kann, weil er/sie nicht (mehr) von seinen eigenen Bewertungen und durch (Ver-) Urteil (-ung) automatisch reaktiv wird? Das kannst du auch. Und je mehr Menschen das tun, um so mehr Frieden entsteht für uns alle.
Du wirst das Verhalten der Anderen nicht verändern. Aber du kannst bis zu 100% in dir verändern. Diese Dissoziation, wie es die Psychologie nennt, ist ein wunderbares Werkzeug dafür. Gebrauche es in dieser Art mit Liebe.
Und irgendwann wirst du auch deine "Feinde", die "Idioten" und die "Anderen" mit der anderen Weltsicht, ein wenig besser verstehen. Wenn du dich in dieser Art immer weiter übst, und dies aktiv praktizierst, wirst du verstehen, was Jesus meinte, als er sagte: "Liebe deine Feinde." Das ist die Haltung, mit der DU geliebt werden wirst, wenn jemand Anderer diese Methode anwendet, wenn du ihm Unrecht tust. So schließt sich der Kreis.
Alles Liebe :-)
Raho
Samstag, 30. Januar 2010
Entscheidungen treffen
Diesen Brief schrieb ich (in etwas anderer Form) an einen Freund. Es ging um die Frage, welchen Weg man wählen sollte, und was richtig sei.
Lieber Freund, an Verständnis für wandelnde Umstände sollte es mir nie mangeln. So ist die Welt. Die Frage ist nur, wie ich selbst im Wandel der Zeiten navigiere, und ob ich durch stürmische Winde vom Kurs abgehe und woanders lande.
Entscheide dich in einem Augenblick der Ruhe. Halte daran fest, wenn du schwach bist.
Das habe ich gelernt. Es funktioniert. Es führt zum sehnlichsten Ziel der Seele.
Du hattest nach Gesprächen mit mir und den Erfahrungen Anderer eine definitiv positive Entscheidung getroffen. Dann hast du es schriftlich gemacht. Rein sachlich ist dadurch ein Weg entstanden, an den du dich gebunden hast, um dein Ziel zu erreichen.
Menschlich ist es kein Problem, einen solchen Weg auch wieder zu ändern und nach Abzug der Kosten anders zu entscheiden.
Lass mich deinen Blick dennoch einmal kurz dort hin lenken, wo wir unser Handeln steuern können und sollten. Ich hoffe, meine Betrachtungen dienen dir.
Man kann sich anschauen, warum all die bisherigen Dinge im Leben entstanden sind. Aber das ist Vergangenheit und bringt nichts, weil man Vergangenheit nicht ändern kann.
Wenn man in die Zukunft schaut, weiß man gar nichts. Niemand weiß, was morgen passiert. Denn man kann sich mit Zweifeln alles kaputt machen oder man kann sich mit größter Liebe und reinem Bewusstsein auf den richtigen seelischen Kurs ausrichten, und wird dann das erleben, was die göttliche Fügung schenkt. So ermöglichst du Wunder. Manchmal durch ein Gespräch, meist aber auch ohne weiteres Zutun. Nur durch Vertrauen.
Wir verändern alles immer nur JETZT. Der Kopf versteht aber immer nur Teile, je nach der bisherigen Programmierung im Leben. Unsere Gedanken und Gefühle sind ebenfalls meist nur Wirkungen, denn wir können durch seelisch-geistige Ausrichtung beliebige Erinnerungen in unsere gedankliche Betrachtung holen und bewusst bestimmte Gefühle damit auslösen. Aktuelle Gedanken und Gefühle sind also sekundär, ausgelöst durch Umstände, die von anderen Menschen hervorgerufen worden sind.
Lenkst du nun dein Leben selbst, oder möchtest du das lernen, so brauchst du nur einmal zur Ruhe kommen. Zünde die Kerzen an, öffne dir die Tore des Lichts, lass Liebe im Herzen regieren und dich erfüllen, bis du dich selbst und dein Leben wieder so liebst, wie es eigentlich ist: ein wunderbares Geschenk, voller Wunder, und du kannst darin lenken, wohin es deine Seele drängt.
Primär wirkt deine innere Einstellung. Destruktive Gedanken und Gefühle verlieren sich, sobald du dich innerlich erhebst und darüber begibst. Akzeptiere einfach: Es gibt dieses Hin und Her, die guten und schlechten Gedanken. Aber das bist nicht DU. Es ist dein automatischer Gedankenapparat. Es ist die Welt. Erhebe dich als Geist, als das seelische Wesen, das du bist, darüber hinweg. Nur ganz kurz. Das reicht, um dich unabhängig und frei von den sekundären Wirkungen zu machen. Einige Sekunden, oder auch ein paar Minuten. Dann, in der Freiheit und Weite deines Geistes, erfüllt von Liebe im Herzen, schaust du nur, was für deine Seele der beste und richtige Kurs für dich ist. Scheue keine Schwierigkeiten aus Angst, wie es wird. Die Zukunft fügt sich, und das Schicksal neigt sich wohlwollend jedem zu, der seinen Weg aus dieser Ebene selbst lenkt.
Die Regel ist also einfach: Erfülle dein Herz mit Liebe. Dann erhebe dich zu deinem höchsten Bewusstsein. Dann entscheide. Dann halte den Kurs. Halte daran fest, wenn du schwach bist und das "Wetter" im Alltag grau ist. Du wirst durch die Stürme vielleicht auf eine Insel oder fremde Küsten verschlagen, musst vielleicht wieder ausruhen und neu auftanken. Aber auf Kurs bleiben und das Ziel ansteuern bedeutet, dass du am Ende dort ankommst, wo deine Seele hin will.
Lass nie deinen Kopf oder dein Bauchgefühl entscheiden. Der Kopf kennt nur einen kleinen Teil der Welt. Gefühle können sehr trügerisch sein. Entscheide nur in echter Ruhe. In der Klarheit, jenseits der Stille, während dein Herz erfüllt und du eins mit deinem Lebensziel bist.
Mit dieser Perspektive gewinnst du Klarheit, was in deinem Leben wirklich wesentlich ist. Da kann man erkennen, was künftig auf jeden Fall dazu gehören und was wegfallen soll (und wird). Alle alltäglichen Dinge ergeben sich dann folgerichtig diesem Kurs, den du in Ruhe bestimmt hast.
Alles Liebe
Raho
Lieber Freund, an Verständnis für wandelnde Umstände sollte es mir nie mangeln. So ist die Welt. Die Frage ist nur, wie ich selbst im Wandel der Zeiten navigiere, und ob ich durch stürmische Winde vom Kurs abgehe und woanders lande.
Entscheide dich in einem Augenblick der Ruhe. Halte daran fest, wenn du schwach bist.
Das habe ich gelernt. Es funktioniert. Es führt zum sehnlichsten Ziel der Seele.
Du hattest nach Gesprächen mit mir und den Erfahrungen Anderer eine definitiv positive Entscheidung getroffen. Dann hast du es schriftlich gemacht. Rein sachlich ist dadurch ein Weg entstanden, an den du dich gebunden hast, um dein Ziel zu erreichen.
Menschlich ist es kein Problem, einen solchen Weg auch wieder zu ändern und nach Abzug der Kosten anders zu entscheiden.
Lass mich deinen Blick dennoch einmal kurz dort hin lenken, wo wir unser Handeln steuern können und sollten. Ich hoffe, meine Betrachtungen dienen dir.
Man kann sich anschauen, warum all die bisherigen Dinge im Leben entstanden sind. Aber das ist Vergangenheit und bringt nichts, weil man Vergangenheit nicht ändern kann.
Wenn man in die Zukunft schaut, weiß man gar nichts. Niemand weiß, was morgen passiert. Denn man kann sich mit Zweifeln alles kaputt machen oder man kann sich mit größter Liebe und reinem Bewusstsein auf den richtigen seelischen Kurs ausrichten, und wird dann das erleben, was die göttliche Fügung schenkt. So ermöglichst du Wunder. Manchmal durch ein Gespräch, meist aber auch ohne weiteres Zutun. Nur durch Vertrauen.
Wir verändern alles immer nur JETZT. Der Kopf versteht aber immer nur Teile, je nach der bisherigen Programmierung im Leben. Unsere Gedanken und Gefühle sind ebenfalls meist nur Wirkungen, denn wir können durch seelisch-geistige Ausrichtung beliebige Erinnerungen in unsere gedankliche Betrachtung holen und bewusst bestimmte Gefühle damit auslösen. Aktuelle Gedanken und Gefühle sind also sekundär, ausgelöst durch Umstände, die von anderen Menschen hervorgerufen worden sind.
Lenkst du nun dein Leben selbst, oder möchtest du das lernen, so brauchst du nur einmal zur Ruhe kommen. Zünde die Kerzen an, öffne dir die Tore des Lichts, lass Liebe im Herzen regieren und dich erfüllen, bis du dich selbst und dein Leben wieder so liebst, wie es eigentlich ist: ein wunderbares Geschenk, voller Wunder, und du kannst darin lenken, wohin es deine Seele drängt.
Primär wirkt deine innere Einstellung. Destruktive Gedanken und Gefühle verlieren sich, sobald du dich innerlich erhebst und darüber begibst. Akzeptiere einfach: Es gibt dieses Hin und Her, die guten und schlechten Gedanken. Aber das bist nicht DU. Es ist dein automatischer Gedankenapparat. Es ist die Welt. Erhebe dich als Geist, als das seelische Wesen, das du bist, darüber hinweg. Nur ganz kurz. Das reicht, um dich unabhängig und frei von den sekundären Wirkungen zu machen. Einige Sekunden, oder auch ein paar Minuten. Dann, in der Freiheit und Weite deines Geistes, erfüllt von Liebe im Herzen, schaust du nur, was für deine Seele der beste und richtige Kurs für dich ist. Scheue keine Schwierigkeiten aus Angst, wie es wird. Die Zukunft fügt sich, und das Schicksal neigt sich wohlwollend jedem zu, der seinen Weg aus dieser Ebene selbst lenkt.
Die Regel ist also einfach: Erfülle dein Herz mit Liebe. Dann erhebe dich zu deinem höchsten Bewusstsein. Dann entscheide. Dann halte den Kurs. Halte daran fest, wenn du schwach bist und das "Wetter" im Alltag grau ist. Du wirst durch die Stürme vielleicht auf eine Insel oder fremde Küsten verschlagen, musst vielleicht wieder ausruhen und neu auftanken. Aber auf Kurs bleiben und das Ziel ansteuern bedeutet, dass du am Ende dort ankommst, wo deine Seele hin will.
Lass nie deinen Kopf oder dein Bauchgefühl entscheiden. Der Kopf kennt nur einen kleinen Teil der Welt. Gefühle können sehr trügerisch sein. Entscheide nur in echter Ruhe. In der Klarheit, jenseits der Stille, während dein Herz erfüllt und du eins mit deinem Lebensziel bist.
Mit dieser Perspektive gewinnst du Klarheit, was in deinem Leben wirklich wesentlich ist. Da kann man erkennen, was künftig auf jeden Fall dazu gehören und was wegfallen soll (und wird). Alle alltäglichen Dinge ergeben sich dann folgerichtig diesem Kurs, den du in Ruhe bestimmt hast.
Alles Liebe
Raho
Montag, 25. Januar 2010
Leben ohne Drama. In Freundschaft und Liebe...
Elena schrieb mir via Facebook: "Wie gehe ich damit um, wenn ich das Gefühl habe, dass eine Person zu sehr in mein Leben eindringt? Und ... eigentlich meine Sachen als UNSERE bezeichnet? Grenzen ziehen, ja. Doch ist es auch noch eine "Freundin" und ich möchte niemanden verletzen. Wie zieht man die Grenzen? Wie erkennt man, was wahre Freundschaft ist? Oft herrscht zwischen Frauen immer ein gewisser Konkurrenzkampf..."
Das sind viele Fragen und doch zunächst nur ein wesentlicher Punkt. Es geht für jede Seele immer darum, sich selbst zu erkennen, um optimal wachsen und "blühen" zu können. Es geht also darum, sich geistig klar zu sein, wer man selbst ist.
Weißt du das von dir? Dann brauchst du dich irgendwann nicht mehr abzugrenzen. Denn dann genießt du dein Sein und hast keine Scheu oder Abscheu vor Vergleichen. Dann lässt du andere dich kopieren und gehst doch immer deinen Weg weiter, der ohnehin nur deiner ist. Kennst du diesen Leitsatz von Agni? Es gibt nur ein Ziel: Deins. Es gibt nur einen Weg: Deinen.
Wenn man sich über den Vergleich mit anderen Menschen oder über eigene oder fremde Besitztümer oder über Handlungen definiert, wie das heute generell üblich ist, also über Haben oder Tun, so wird man immer Konkurrenz erleben. Und es wird immer einen Anderen geben, der mehr Geld, mehr Macht, mehr Ruhm oder irgendwas Anderes mehr hat.
Im Vergleichen mit anderen Menschen wird niemand dauerhaft glücklich. Durch Vergleiche und vor allem durch Bewertungen von "besser" und "schlechter" macht man sich, zumindest unbewusst, selbst nur klein. Es gilt vielmehr, das wahre eigene Sein zu erkennen und sich darin auszudehnen. Sich darin zu suhlen, wenn du es so nennen willst :-) oder schöner gesagt: Genieße, wer und was du in deiner Essenz wirklich bist. Denn darin findest du Erfüllung.
Es geht darum, das Leben ohne Drama zu genießen.
Wenn du dich auf deinen Weg begibst und dein Ziel verfolgst, und dich darin voller Freude ausdehnst und streckst, brauchst du gar keine Abwehrtechniken. Jedes Drama ist dann überflüssig, weil du im Streben nach deiner Erfüllung immer auf dem besten Kurs bleibst. Obwohl es da für "Notfälle" ein paar coole Übungen gibt, in denen du dir bewusst machst, wie du deinen Lebensfreiraum bewahren und genießen kannst.
Du brauchst auch nicht auf das "Etikett" der Freundschaft Rücksicht zu nehmen. Oder auf irgendeine andere Vorstellung von der Art, wie eine bestimmte Beziehung sein "sollte". Entweder lebst du eine echte Freundschaft mit dieser Frau, also ein tiefes, liebevolles Verbundensein, oder es ist keine wirkliche Freundin. Also hast du eine wahrhaftige, echte und lebendige Beziehung oder nicht?
Im ersten Fall kannst du von deiner Wahrheit, von deinem subjektiven Empfinden berichten, und ihr werdet beide etwas Wertvolles aus diesem Gespräch lernen. Du wirst erkennen und wachsen. Oder es gilt im anderen Fall für dich, deine Anhaftung an einer Vorstellung von einer bestimmten Art von Beziehung aufzulösen. Wirf es innerlich ins Feuer und lass es verbrennen. Damit die Bretter vorm Kopf nur noch Asche sind. Mach das in einem Ritual, wenn es dir hilft, oder gedanklich bei einem Spaziergang, oder in stiller Meditation. Wie du willst. Dann ersetze die alten Vorstellungen und Verhaltensweisen sofort durch eine neue innere Ausrichtung auf wahre Freundschaft, echte Beziehung. Damit lässt du das Drama hinter dir. Lass Andere ihr Drama haben, aber mach dir selbst keinen unnötigen Ärger. Ärgere DICH nicht sondern genieße die Freiheit deiner Wahl, dein Leben in deiner Version zu führen.
Wenn die Andere also kein offenes, liebevolles und respektvolles Gespräch mit dir führen will, dann will sie keine Begegnung und keine echte Freundschaft mit dir. Wenn sie es will, aber nicht zu können glaubt, kann man ihr vielleicht eine/n Berater/in empfehlen, der/die ihr hilft, das zu lernen. Aber du kannst immer deinen Weg weiter gehen, wie es für deine Seele richtig ist. Da gibt im Prinzip keine moralischen Grenzen. Du kannst und darfst dir erlauben, ganz du selbst zu sein. In aller Klarheit.
Nun stellst du dich vielleicht so ein, wie du mit den Menschen umgehen möchtest. Wie es für dich und für die funktionieren könnte, so dass du glücklich sein kannst und sie ebenfalls. Vielleicht nennst du es dann freundlich-höflich-klar, wie du bist, oder entspannt-souverän-ausgerichtet oder ... wie auch immer. Aber du lenkst nun dein Leben dahin, wo du deine seelische Erfüllung findest. Wer sollte es dir verbieten?
Du bist also nicht dafür zuständig, anderen Ladies klar zu machen, was sie tun oder lassen sollten. Die können sich selbst helfen (lassen) und selbst suchen :-) und außerdem wird man andere Leute kaum gegen ihren Willen verändern. Du in dir selbst allerdings hast die Chance, bis zu 100% an deiner inneren Einstellung zu verändern. Du kannst bis zu 100% lenken lernen, wie du das höchste Ziel deiner Seele verwirklichst. Das liegt an dir. Und wenn du da hin strebst, und dabei das tust, was dir persönlich besondere Freude macht, dann hast du schon wirklich viel zu tun ;-)
Wenn dir andere dann nacheifern und etwas nachmachen, dann nimm es als Kompliment! Du bist ein Vorreiter und hast Nachahmer gefunden, denen du als Vorbild dienen kannst. Bon! Tres bon. Genieße es oder ignoriere es. Aber mach dir keine Gedanken darüber sondern richte deine geistigen Kapazitäten auf das, was du wirklich willst.
Im Kern sind damit wohl alle wesentlichen Fragen geklärt. Die Grenzen ziehen sich von allein, indem du dich auf deinen Weg machst und kontinuierlich in Liebe weiter gehst. Die Verletzungen anderer Menschen, die diese durch deine Wahrhaftigkeit im Verfolgen deiner Lebensziele bei sich selbst erleben, sind deren Herausforderungen und nicht deine. Solange du in Liebe für dich und die Welt agierst, brauchst du dir nie etwas vorzuwerfen. Dann führt alles Handeln zu gutem Wachstum. Stößt deine Liebe nicht auf Gegenliebe, sind wir wieder am Anfang: dann ist es keine wahre Freundschaft, die da gesucht wird. Spiele mit den Möglichkeiten deiner Freiheit, Liebe auszuleben und dabei deinen Weg zu entdecken und auszuloten.
Alles Liebe,
Raho
P.S.: Ich plane Ende März ein 1-Tages-Seminar zu diesem Thema am Bodensee: "Leben ohne Drama", Samstag nachmittag und Sonntag mittag: Beziehungen klären, Grenzen ziehen, Klarheit finden: Wen das interessiert, der kann mich unter Raho@Raho-Training.de gern direkt dazu anschreiben.
Das sind viele Fragen und doch zunächst nur ein wesentlicher Punkt. Es geht für jede Seele immer darum, sich selbst zu erkennen, um optimal wachsen und "blühen" zu können. Es geht also darum, sich geistig klar zu sein, wer man selbst ist.
Weißt du das von dir? Dann brauchst du dich irgendwann nicht mehr abzugrenzen. Denn dann genießt du dein Sein und hast keine Scheu oder Abscheu vor Vergleichen. Dann lässt du andere dich kopieren und gehst doch immer deinen Weg weiter, der ohnehin nur deiner ist. Kennst du diesen Leitsatz von Agni? Es gibt nur ein Ziel: Deins. Es gibt nur einen Weg: Deinen.
Wenn man sich über den Vergleich mit anderen Menschen oder über eigene oder fremde Besitztümer oder über Handlungen definiert, wie das heute generell üblich ist, also über Haben oder Tun, so wird man immer Konkurrenz erleben. Und es wird immer einen Anderen geben, der mehr Geld, mehr Macht, mehr Ruhm oder irgendwas Anderes mehr hat.
Im Vergleichen mit anderen Menschen wird niemand dauerhaft glücklich. Durch Vergleiche und vor allem durch Bewertungen von "besser" und "schlechter" macht man sich, zumindest unbewusst, selbst nur klein. Es gilt vielmehr, das wahre eigene Sein zu erkennen und sich darin auszudehnen. Sich darin zu suhlen, wenn du es so nennen willst :-) oder schöner gesagt: Genieße, wer und was du in deiner Essenz wirklich bist. Denn darin findest du Erfüllung.
Es geht darum, das Leben ohne Drama zu genießen.
Wenn du dich auf deinen Weg begibst und dein Ziel verfolgst, und dich darin voller Freude ausdehnst und streckst, brauchst du gar keine Abwehrtechniken. Jedes Drama ist dann überflüssig, weil du im Streben nach deiner Erfüllung immer auf dem besten Kurs bleibst. Obwohl es da für "Notfälle" ein paar coole Übungen gibt, in denen du dir bewusst machst, wie du deinen Lebensfreiraum bewahren und genießen kannst.
Du brauchst auch nicht auf das "Etikett" der Freundschaft Rücksicht zu nehmen. Oder auf irgendeine andere Vorstellung von der Art, wie eine bestimmte Beziehung sein "sollte". Entweder lebst du eine echte Freundschaft mit dieser Frau, also ein tiefes, liebevolles Verbundensein, oder es ist keine wirkliche Freundin. Also hast du eine wahrhaftige, echte und lebendige Beziehung oder nicht?
Im ersten Fall kannst du von deiner Wahrheit, von deinem subjektiven Empfinden berichten, und ihr werdet beide etwas Wertvolles aus diesem Gespräch lernen. Du wirst erkennen und wachsen. Oder es gilt im anderen Fall für dich, deine Anhaftung an einer Vorstellung von einer bestimmten Art von Beziehung aufzulösen. Wirf es innerlich ins Feuer und lass es verbrennen. Damit die Bretter vorm Kopf nur noch Asche sind. Mach das in einem Ritual, wenn es dir hilft, oder gedanklich bei einem Spaziergang, oder in stiller Meditation. Wie du willst. Dann ersetze die alten Vorstellungen und Verhaltensweisen sofort durch eine neue innere Ausrichtung auf wahre Freundschaft, echte Beziehung. Damit lässt du das Drama hinter dir. Lass Andere ihr Drama haben, aber mach dir selbst keinen unnötigen Ärger. Ärgere DICH nicht sondern genieße die Freiheit deiner Wahl, dein Leben in deiner Version zu führen.
Wenn die Andere also kein offenes, liebevolles und respektvolles Gespräch mit dir führen will, dann will sie keine Begegnung und keine echte Freundschaft mit dir. Wenn sie es will, aber nicht zu können glaubt, kann man ihr vielleicht eine/n Berater/in empfehlen, der/die ihr hilft, das zu lernen. Aber du kannst immer deinen Weg weiter gehen, wie es für deine Seele richtig ist. Da gibt im Prinzip keine moralischen Grenzen. Du kannst und darfst dir erlauben, ganz du selbst zu sein. In aller Klarheit.
Nun stellst du dich vielleicht so ein, wie du mit den Menschen umgehen möchtest. Wie es für dich und für die funktionieren könnte, so dass du glücklich sein kannst und sie ebenfalls. Vielleicht nennst du es dann freundlich-höflich-klar, wie du bist, oder entspannt-souverän-ausgerichtet oder ... wie auch immer. Aber du lenkst nun dein Leben dahin, wo du deine seelische Erfüllung findest. Wer sollte es dir verbieten?
Du bist also nicht dafür zuständig, anderen Ladies klar zu machen, was sie tun oder lassen sollten. Die können sich selbst helfen (lassen) und selbst suchen :-) und außerdem wird man andere Leute kaum gegen ihren Willen verändern. Du in dir selbst allerdings hast die Chance, bis zu 100% an deiner inneren Einstellung zu verändern. Du kannst bis zu 100% lenken lernen, wie du das höchste Ziel deiner Seele verwirklichst. Das liegt an dir. Und wenn du da hin strebst, und dabei das tust, was dir persönlich besondere Freude macht, dann hast du schon wirklich viel zu tun ;-)
Wenn dir andere dann nacheifern und etwas nachmachen, dann nimm es als Kompliment! Du bist ein Vorreiter und hast Nachahmer gefunden, denen du als Vorbild dienen kannst. Bon! Tres bon. Genieße es oder ignoriere es. Aber mach dir keine Gedanken darüber sondern richte deine geistigen Kapazitäten auf das, was du wirklich willst.
Im Kern sind damit wohl alle wesentlichen Fragen geklärt. Die Grenzen ziehen sich von allein, indem du dich auf deinen Weg machst und kontinuierlich in Liebe weiter gehst. Die Verletzungen anderer Menschen, die diese durch deine Wahrhaftigkeit im Verfolgen deiner Lebensziele bei sich selbst erleben, sind deren Herausforderungen und nicht deine. Solange du in Liebe für dich und die Welt agierst, brauchst du dir nie etwas vorzuwerfen. Dann führt alles Handeln zu gutem Wachstum. Stößt deine Liebe nicht auf Gegenliebe, sind wir wieder am Anfang: dann ist es keine wahre Freundschaft, die da gesucht wird. Spiele mit den Möglichkeiten deiner Freiheit, Liebe auszuleben und dabei deinen Weg zu entdecken und auszuloten.
Alles Liebe,
Raho
P.S.: Ich plane Ende März ein 1-Tages-Seminar zu diesem Thema am Bodensee: "Leben ohne Drama", Samstag nachmittag und Sonntag mittag: Beziehungen klären, Grenzen ziehen, Klarheit finden: Wen das interessiert, der kann mich unter Raho@Raho-Training.de gern direkt dazu anschreiben.
Donnerstag, 21. Januar 2010
2 Stille Tage - und wie man sie nutzt
Kürzlich habe ich das erste StilleRetreat "2 StilleTage im Château Amritabha" geleitet. Das erste an diesem Ort seit sehr vielen Jahren. Früher hatte Agni eines geleitet, und so ermunterte er mich sofort, es auch wirklich zu tun. Es hatten sich dafür über 40 Interessenten auf meiner Facebook-Event-Seite angeklickt
http://www.facebook.com/event.php?eid=257493692932&index=1
Aber dann sagten viele ab. Weil ich es auf Donnerstag bis Freitag gelegt hatte? War es falsch platziert? Jemand, der schon fest zugesagt hatte, musste einen anderen Termin wahrnehmen und ärgerte sich: "Habe mir wohl selbst ins Knie geschossen, will aber beim nächsten Mal dabei sein."
Ich sollte es aber auf jeden Fall (!) tun, das sagte mir meine innere Stimme. Und der erste Termin letzte Woche war goldrichtig. Für die nachfolgenden Termine hatte ich jeweils ein Wochenende ausgesucht: 20.-21. Februar und 20.-21. März 2010. Nun waren beim ersten Mal nur 4 Menschen da. Aber: So konnte ICH mich selbst GANZ in die Stille eintauchen lassen. Was für ein Geschenk göttlicher Fügung! Das hätte ich mir selbst nicht erlaubt. Ich hätte es mir gar nicht besser wünschen können! Ich habe soooo viel gewonnen...
Der Lohn der Stille
Mein Kopf dachte einen Tag vor dem Seminar, man müsste vielleicht die Werbung anders machen. Denn welcher Mensch sucht die Stille? Ehrlich. Die Wenigsten! Man fürchtet die Stille. Wenn in einer Gruppe von Menschen niemand etwas sagt, kommt bestimmt einer auf die Idee, die Stille mit einem Scherz oder Geplauder zu "vertreiben". Selbst in einem so bekannten Lichtzentrum wie dem Château Amritabha ist es eher selten, dass die Menschen dort in einer friedlichen Stille verweilen. Außer am ersten Sonntag im Monat, morgens direkt nach dem Dhuni-Feuer. Das dauert 5 - 10 Minuten, bis zum ersten Gelächter. Auch schön :-) klar!
Die Stille ist soo wertvoll. Fe San hat nach dem ersten StilleRetreat eine wunderbare Idee gehabt und wird, wie sie heute sagte, einen Stille-Button für´s Château bestellen. Denn im Retreat empfahl ich einen Button oder Aufkleber aufs Herz zu kleben, wo ich "In Stille / In Silence" drauf geschrieben hatte. Ein Herzchen drunter ... und wenn dich einer anspricht, während du ein paar Stunden schweigst oder einen Schweigetag kultivierst, lächelst du schweigend und zeigst auf den Button. Wunderbare Stille ;-) und alles bleibt so herzlich.
Für mich waren die "2 StilleTage in Amritabha" unglaublich wertvoll. Hatte ich schon seit Monaten den Weg zur Stille gesucht, so hatte ich ihn erst während dieser 2 Tage gefunden. Ruhe ist nett. Aber erst wenn die Wellen an der Oberfläche vergehen, die jeder Stein verursacht, den man ins Wasser wirft, kommt wirklich Ruhe auf. Wenn der Stein am Grunde des Sees liegt. Wenn alle aufgewirbelten Gedanken wieder abgesunken sind. Wenn der Punkt der absoluten Ruhe entsteht. Dann wirkt die Stille. Heilsam. Ganzheitlich. Durchgreifend.
Die Stille wirkt, das war für meinen starken Verstand sehr schön zu erkennen, der sich im Vorfeld etwas zickig zeigte, doch so unheimlich produktiv. Denn die wenigen wirklich wesentlichen Fragen, auf die man sich zu Beginn des Stille-Retreats besinnen kann, fanden den notwendigen Raum, im dem sich die ganze Weite meiner Seele strecken und in der sich mein ganzes Sein hinein ausdehnen konnte.
Bodenständig verbunden und himmlisch beflügelt. Alle Antworten, die sich in mir durch Verweilen in der Stille gezeigt haben, sind stimmig, richtig und nachhaltig wirksam. Das ist enorm wertvoll! Auch wenn sich manche Antworten und Ergebnisse schon vorher mal angedeutet hatten, wurde doch während dieser 2 Tage alles Wesentliche klar, ohne dass mein Kopf sich als Zweifler wieder störend einmischen konnte. Während mein Körper im Yogasitz von Minute zu Minute mehr Präsenz gewann, oder ich einfach nur am Boden liegend entspannte und ruhte, wurde mir alles völlig klar, was wirklich wichtig für mich ist. Wer bin ich? Was will ich in diesem Leben? Welche Wege sind dafür die besten? Was soll ich mehr tun, und was soll ich lassen?
Niemand quatscht und kaut dir in der Stille vor, was richtig für dich ist. Du bist auf dich allein gestellt und wirst deshalb alle Erkenntnisse, die du bis auf den Grunde deiner Seele hinab klären kannst, auch hinterher für dich umsetzen. Kein Zweifel. Keine falsche Richtungsänderung. Meine Aufzeichnungen sind für mich selbst naturgemäß unmissverständlich. Denn wenn sie nicht komplett, nicht vollständig gewesen wären: So etwas hätte ich in der Stille nicht aufgeschrieben. Alle Halbheiten und unvollständigen Gedankenansätze waren vergangen. Sie wurden vom nächsten noch größeren Erkenntnisgewinn überflügelt.
Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille
Man muss heute gar nicht wie Jesus 40 Tage in die Wüste gehen, um für sich die großen und wichtigen Dinge zu klären. So manche Frage war schon nach 1 oder 2 Stunden klar. Die Grundlagen des eigenen Seins ändern sich ja eher selten. Aber alle alltäglichen Fragen klären sich nach und nach in einer Art, dass man darauf bauen kann, wie auf einen Felsen. Das ganze Drumherum vergeht. In der Spannweite zwischen Herz und Kopf verliert sich alles, was nicht zur Einheit mit Allem gehört.
Mir wurde klar, dass ich nicht nur weiterhin jeden Morgen durch stille Meditation das Ruder für den laufenden Tag setzen sollte, sondern auch, dass ich jeden Monat einmal diese Stille genießen soll. Zwei stille Tage. Für mich selbst. In diese heilige Stille will ich künftig jeden begleiten, der für sich voran kommen möchte.
Mein Kopf zickt nur noch selten, wenn mein Herz und mein Geist sich ausdehnen und schauen, was wirklich zu tun ist. Wenn die Antwort "Nichts" lautet, ärgert er sich sogar. Das ist wirklich lustig! Da liebt man seinen Verstand wie einen ungeduldigen Sohn und sagt ihm: "Sei still, und wisse, ich bins, der Herr. Fürchte dich nicht!" In der Liebe, die immer mehr Raum in mir und meinem Leben gewinnt, liegt der Lohn, der mich täglich erfüllt.
Die Übungen
In der Liebe zum eigenen Sein, zwischen dem Fühlen von Einssein mit Allem draußen in der Natur und dem Erlebnis dieses tiefen inneren Friedens, dort finden sich alle wesentlichen Erkenntnisse und die wichtigsten Antworten auf alles, was derzeit wirklich zählt. Einmal schreibst du dir die wichtigsten Fragen deines gegenwärtigen Lebens auf. Später gehst du nach draußen in den Wald. Dann bekommst du eine Anleitung, um dich innerlich auf den höchsten Ebenen deines Bewusstseins inspirieren zu lassen und beginnst dir ein paar Notizen aufs Papier zu kritzeln. Du sitzt schweigend beim Essen zusammen oder schaust anderen Menschen - selbst schweigend - beim Teetrinken zu.
Erwarte viel. Gewinne mehr.
Wann bist du dabei?
Alles Liebe,
Raho
http://www.facebook.com/event.php?eid=257493692932&index=1
Aber dann sagten viele ab. Weil ich es auf Donnerstag bis Freitag gelegt hatte? War es falsch platziert? Jemand, der schon fest zugesagt hatte, musste einen anderen Termin wahrnehmen und ärgerte sich: "Habe mir wohl selbst ins Knie geschossen, will aber beim nächsten Mal dabei sein."
Ich sollte es aber auf jeden Fall (!) tun, das sagte mir meine innere Stimme. Und der erste Termin letzte Woche war goldrichtig. Für die nachfolgenden Termine hatte ich jeweils ein Wochenende ausgesucht: 20.-21. Februar und 20.-21. März 2010. Nun waren beim ersten Mal nur 4 Menschen da. Aber: So konnte ICH mich selbst GANZ in die Stille eintauchen lassen. Was für ein Geschenk göttlicher Fügung! Das hätte ich mir selbst nicht erlaubt. Ich hätte es mir gar nicht besser wünschen können! Ich habe soooo viel gewonnen...
Der Lohn der Stille
Mein Kopf dachte einen Tag vor dem Seminar, man müsste vielleicht die Werbung anders machen. Denn welcher Mensch sucht die Stille? Ehrlich. Die Wenigsten! Man fürchtet die Stille. Wenn in einer Gruppe von Menschen niemand etwas sagt, kommt bestimmt einer auf die Idee, die Stille mit einem Scherz oder Geplauder zu "vertreiben". Selbst in einem so bekannten Lichtzentrum wie dem Château Amritabha ist es eher selten, dass die Menschen dort in einer friedlichen Stille verweilen. Außer am ersten Sonntag im Monat, morgens direkt nach dem Dhuni-Feuer. Das dauert 5 - 10 Minuten, bis zum ersten Gelächter. Auch schön :-) klar!
Die Stille ist soo wertvoll. Fe San hat nach dem ersten StilleRetreat eine wunderbare Idee gehabt und wird, wie sie heute sagte, einen Stille-Button für´s Château bestellen. Denn im Retreat empfahl ich einen Button oder Aufkleber aufs Herz zu kleben, wo ich "In Stille / In Silence" drauf geschrieben hatte. Ein Herzchen drunter ... und wenn dich einer anspricht, während du ein paar Stunden schweigst oder einen Schweigetag kultivierst, lächelst du schweigend und zeigst auf den Button. Wunderbare Stille ;-) und alles bleibt so herzlich.
Für mich waren die "2 StilleTage in Amritabha" unglaublich wertvoll. Hatte ich schon seit Monaten den Weg zur Stille gesucht, so hatte ich ihn erst während dieser 2 Tage gefunden. Ruhe ist nett. Aber erst wenn die Wellen an der Oberfläche vergehen, die jeder Stein verursacht, den man ins Wasser wirft, kommt wirklich Ruhe auf. Wenn der Stein am Grunde des Sees liegt. Wenn alle aufgewirbelten Gedanken wieder abgesunken sind. Wenn der Punkt der absoluten Ruhe entsteht. Dann wirkt die Stille. Heilsam. Ganzheitlich. Durchgreifend.
Die Stille wirkt, das war für meinen starken Verstand sehr schön zu erkennen, der sich im Vorfeld etwas zickig zeigte, doch so unheimlich produktiv. Denn die wenigen wirklich wesentlichen Fragen, auf die man sich zu Beginn des Stille-Retreats besinnen kann, fanden den notwendigen Raum, im dem sich die ganze Weite meiner Seele strecken und in der sich mein ganzes Sein hinein ausdehnen konnte.
Bodenständig verbunden und himmlisch beflügelt. Alle Antworten, die sich in mir durch Verweilen in der Stille gezeigt haben, sind stimmig, richtig und nachhaltig wirksam. Das ist enorm wertvoll! Auch wenn sich manche Antworten und Ergebnisse schon vorher mal angedeutet hatten, wurde doch während dieser 2 Tage alles Wesentliche klar, ohne dass mein Kopf sich als Zweifler wieder störend einmischen konnte. Während mein Körper im Yogasitz von Minute zu Minute mehr Präsenz gewann, oder ich einfach nur am Boden liegend entspannte und ruhte, wurde mir alles völlig klar, was wirklich wichtig für mich ist. Wer bin ich? Was will ich in diesem Leben? Welche Wege sind dafür die besten? Was soll ich mehr tun, und was soll ich lassen?
Niemand quatscht und kaut dir in der Stille vor, was richtig für dich ist. Du bist auf dich allein gestellt und wirst deshalb alle Erkenntnisse, die du bis auf den Grunde deiner Seele hinab klären kannst, auch hinterher für dich umsetzen. Kein Zweifel. Keine falsche Richtungsänderung. Meine Aufzeichnungen sind für mich selbst naturgemäß unmissverständlich. Denn wenn sie nicht komplett, nicht vollständig gewesen wären: So etwas hätte ich in der Stille nicht aufgeschrieben. Alle Halbheiten und unvollständigen Gedankenansätze waren vergangen. Sie wurden vom nächsten noch größeren Erkenntnisgewinn überflügelt.
Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille
Man muss heute gar nicht wie Jesus 40 Tage in die Wüste gehen, um für sich die großen und wichtigen Dinge zu klären. So manche Frage war schon nach 1 oder 2 Stunden klar. Die Grundlagen des eigenen Seins ändern sich ja eher selten. Aber alle alltäglichen Fragen klären sich nach und nach in einer Art, dass man darauf bauen kann, wie auf einen Felsen. Das ganze Drumherum vergeht. In der Spannweite zwischen Herz und Kopf verliert sich alles, was nicht zur Einheit mit Allem gehört.
Mir wurde klar, dass ich nicht nur weiterhin jeden Morgen durch stille Meditation das Ruder für den laufenden Tag setzen sollte, sondern auch, dass ich jeden Monat einmal diese Stille genießen soll. Zwei stille Tage. Für mich selbst. In diese heilige Stille will ich künftig jeden begleiten, der für sich voran kommen möchte.
Mein Kopf zickt nur noch selten, wenn mein Herz und mein Geist sich ausdehnen und schauen, was wirklich zu tun ist. Wenn die Antwort "Nichts" lautet, ärgert er sich sogar. Das ist wirklich lustig! Da liebt man seinen Verstand wie einen ungeduldigen Sohn und sagt ihm: "Sei still, und wisse, ich bins, der Herr. Fürchte dich nicht!" In der Liebe, die immer mehr Raum in mir und meinem Leben gewinnt, liegt der Lohn, der mich täglich erfüllt.
Die Übungen
In der Liebe zum eigenen Sein, zwischen dem Fühlen von Einssein mit Allem draußen in der Natur und dem Erlebnis dieses tiefen inneren Friedens, dort finden sich alle wesentlichen Erkenntnisse und die wichtigsten Antworten auf alles, was derzeit wirklich zählt. Einmal schreibst du dir die wichtigsten Fragen deines gegenwärtigen Lebens auf. Später gehst du nach draußen in den Wald. Dann bekommst du eine Anleitung, um dich innerlich auf den höchsten Ebenen deines Bewusstseins inspirieren zu lassen und beginnst dir ein paar Notizen aufs Papier zu kritzeln. Du sitzt schweigend beim Essen zusammen oder schaust anderen Menschen - selbst schweigend - beim Teetrinken zu.
Erwarte viel. Gewinne mehr.
Wann bist du dabei?
Alles Liebe,
Raho
Freitag, 8. Januar 2010
Vom Drama zur Freiheit
Mal keine Frage von Außen. Sondern aus aktuellem Anlass. Weil ich sehe, wieviel Drama "man" produziert, wenn "man" von einer Begebenheit betroffen ist. Wohl kaum ein Mensch kann sich von einer gewissen Betroffenheit frei machen, wenn in Sachen Liebe und Beziehung ein offenes, berührbares Herz im Spiel ist. Ich schreibe entgegen meiner eigenen Sprache ausnahmsweise mal "man", um das generell Menschliche zu benennen.
Da ärgert sich zum Beispiel die Tochter, weil die Oma plötzlich nicht mehr auf die Kleinen aufpassen will, obwohl sie es versprochen hat. Oder die Oma wird grimmig, weil die Schwiegertochter nicht so will, wie das in ihrer Vorstellung zu sein hat. Manche Menschen scheinen es nicht "aus ihrer Haut heraus" zu schaffen.
Wenn sich die Beziehung zu einem nahestehenden Menschen so verändert, dass es einem weh tut, wenn man unter einer bestimmten Situation innerlich sehr leidet oder sich enorm im Glücklichsein eingeschränkt fühlt - dann wäre es gut, wenn man andere Konsequenzen erschaffen kann, statt sich von einer Situation begrenzen zu lassen.
Emotionale Gründe und Machtspiele
Machtspiele sind das, sagt der psychologische Laie. Aber die Erkenntnis hilft ja nicht, um etwas zu ändern. Denn Machtspiele, selbst wenn man sie selbst gut spielen könnte, sind nie ganz kontrollierbar. Du kannst niemals einen anderen Menschen kontrollieren, sondern immer nur deine eigene geistige Einstellung. Nur in dir selbst wäre es möglich, bis an die 100% Lenkung (Kontrolle) heran zu kommen. Das kann kaum jemand, aber man kann es lernen.
Ein Mensch mag teilweise einschätzbar oder sogar gut berechenbar sein. Aber die Vielfalt der Möglichkeiten im Lauf des Lebens bringt so viele Variablen in jedes Spiel, dass man nie sicher weiß, wen das Spiel des Lebens zum Sieger oder Verlierer macht. Niemand will verlieren. Aber bei Machtspielen verlieren beide. Einer verliert vielleicht eine Auseinandersetzung. Ein anderer verliert vielleicht sein Gewissen, seine Liebe, seinen inneren Frieden - und findet keinen guten Schlaf mehr oder erlebt andere Nebenwirkungen, die man kaum auf den Streit zurückführen würde.
Wenn man mit allen Mitteln um etwas kämpft, um eine unerwünschte Situation zu vermeiden, geht es oft doch nur darum, ein ungewolltes Gefühl NICHT erleben zu wollen. So entstehen Streit und Krieg, Angriffe, Rückzug, Verlust, Kraftverschwendung. Oft geht es tatsächlich nur um Gefühle. Wenn diese missachtet oder nicht anerkannt werden, kann das im "Gegeneinander" auch zu faktischen starken Veränderungen führen.
Meistens verliert man die Liebe
Wer sich in einer Auseinandersetzung mit einer gewissen Dramatik befindet, der wird feststellen, dass mindestens auf einer Seite die Liebe nicht mehr das dominierende Element ist. Es mag ja sein, dass ein Mensch sich in Extremsituationen, etwa zur Abwendung einer großen Gefahr, dazu veranlasst sieht, sofort aggressiv zu handeln. Ausnahmen. Aber ich stelle fest: Im Drama verliert man seine Liebe.
Eine TV-Dokumentation zeigt eine interessante Erklärung, warum der Maya-Kalender im Jahr 2012 endet. Weil dann nach einer sehr langen Zeit Menschheitsgeschichte alle Zyklen durchlebt worden sind, und die Menschen erkennen: DRAMA MACHT GAR KEINEN SINN MEHR! Hier der Link zum kostenlosen Film auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=aLjqDbN_jzA&feature=related
Kennst du das: Wenn ich mich in einem Drama erlebe, leide nur ich selbst!
Andere können manchmal gar nicht so recht nachvollziehen, warum ich so ein Drama erlebe. Merke ich selbst, dass ich es "mache"? Ich könnte versuchen, das Drama zu steigern, damit Andere auch leiden, um den Zweck zu erfüllen, Andere zu einem anderen Verhalten zu bewegen. Das ist das Ätzende an diesem Machtspiel. Manipulation. Darin wird keine Freiheit erlaubt. Aber es funktioniert nur, wenn sich die Anderen von einem Drama bewegen lassen. Wenn das Drama nicht berührt, weil man zum Beispiel schon bekannt dafür ist, zu dramatisieren, oder weil der, den man mit Drama bewegen möchte, sich wirklich entspannen und frei davon machen kann - dann bringt das größte Drama nichts.
Für viele Menschen aber entsteht ein Drama automatisch. Das hat man ja vielleicht nicht anders gelernt. Das Leben präsentiert immer wieder einmal krasse Herausforderungen, Probleme nannte man das früher, die man nicht kontrollieren kann. Der Verstand aber WILL kontrollieren. Das ist die Aufgabe des Verstandes: Das Leben und Überleben sicherstellen. Das geht soweit, dass das Herz untergeordnet wird. Denn in der harten Realität, so sagte man früher, kannst du mit Herzlichkeit keinen Krieg gewinnen.
Du lebst nicht im Krieg, sagt das Herz.
Wenn man sich bewusst macht, dass das Herz mindestens genau so wichtig im Leben ist und sein muss, wie der Kopf, dann ist es auch für den Kopf logisch, dass das Herz mehr Raum und Zeit und durchaus auch mehr Macht im Leben bekommen sollte. Dabei ist aber jeder für sich selbst zuständig. In den spirituellen Traditionen heutiger Zeit gilt die Anleitung: Das Herz muss ÜBER dem Kopf stehen. Nur dann wirst du glücklich.
Wenn man das seinem Verstand klar macht und Auswege aus dem Drama sucht, dann zählt die Frage: WIE komme ich wieder heraus?
Das eigene Drama wirkt direkt auf das eigene Leben. Manchmal muss man umkehren. Den Kopf unter den Arm nehmen heisst dann nicht, sich nach einem Krieg geschlagen zu geben, sondern das Herz höher stehen und wirken zu lassen als den Kopf!
Sich gedemütigt zu fühlen ist nur ein vorübergehender, unreifer Zustand aus den Zeiten der Kriege. Dem Herz zu erlauben, über den Kopf und den Verstand zu regieren, ist ein entwickelter, reiferer Zustand, der heute von immer mehr spirituell aufgeschlossenen Menschen angestrebt wird.
Dem Drama entkommen
Die einfachsten und schnellsten Wege, sich aus dem Drama zu befreien, sind Liebe (Selbstliebe) und Klarheit. Zuerst kommt allerdings die Liebe. Bedingungslose Liebe. Die Klarheit folgt erst danach. Denn Emotionalität beschränkt die Klarheit. Dass irgendwo keine Liebe zu finden wäre, das ist die größte Illusion überhaupt. Dass man sie nicht fühlt - das erlebt man immer wieder. Es gilt dennoch, sie zu finden.
Wer Menschen, die im Drama sind, still und genau zuhört, der wird bemerken, dass darin immer eine Illusion als Wahrheit behauptet wird. "Du bist doch immer..., Die Welt ist ...., Ich kann doch nicht..., Er/Sie/Man darf doch nicht..." Solche Art von behaupteten Verallgemeinerungen halten Illusionen aufrecht. Sie bieten eine gewisse Grundlage oder komplette Begründungen für die Fortführung von Standpunkten, in denen einfach nur die Liebe fehlt. Es sind Kopfgeschichten. Liebe braucht keinen Grund. Liebe ist immer und überall erlebbar, wenn man sich innerlich nicht dagegen verwehrt.
Wer im Drama ist, will etwas abwehren oder etwas bewahren bzw. erreichen, man könnte auch sagen "manipulieren". Wer seine angestrebte Wirkung nicht erzielen kann, erlebt subjektiv schrecklich intensive Wirkungen und versucht vielleicht durch verstärktes Drama, das bis zum Selbstmord gehen kann, dennoch ein gewisses "Rechthaben" in die Welt zu tragen. Oft geht es aber nur um Vorstellungen davon, wie die Zukunft sein wird: Nämlich so, wie man sie NICHT WILL. Es ist eine Kopfsache. Was hat das mit Liebe zu tun? Nichts. Genau!
Meistens dreht es sich, wenn ein Mensch im Drama von Liebe spricht, nur um eine total verdrehte Form von Liebe, aber nicht um die höchste, reine Form von Liebe. Wer von bedingungsloser Liebe spricht, wie ein Engel es repräsentiert, braucht keine Argumente.
Liebe wirkt - anders als man DENKT
Manche Leute sind (unbewusst!) bereit, lieber die Liebe im Leben zu verlieren, als in ihrem Drama nachzugeben und zurückzuweichen. Das liegt daran, dass man weiter in der Glaubensillusion bleibt, man könne etwas Gutes mit der Illusion des Dramas erreichen. Der Hinweis für den Kopf lautet dann: Absteigen! Das Drama ist wie ein totes Pferd. Darauf reitet man nicht. Man versucht es später auch nicht mit Wiederbelebung :-) Man steigt ab von seinem Trip. Man richtet sich darauf aus, die Liebe in sich (selbst) wieder zu finden. Dann dehnt man sich in Liebe aus. Man lässt das Leben weiter laufen und steuert und lenkt von dem Augenblick an immer weiter in diese Richtung: "Viel mehr Liebe in meinem Leben!"
Sobald ich die dramatische Vorstellung nicht mehr aushebeln will, sondern durch einen neuen Hauptstrom in mir ersetze, durch Liebe, Liebe und noch mehr Liebe, bin ich schon auf dem Weg, ein angenehmeres Leben zu erschaffen. Wir sind nicht nur Opfer sondern Mitwirkende im Leben. Je mehr man liebt und wieder lacht, um so leichter und häufiger zeigen sich ganz neue Wege. Das sind oft völlig andere, als man sich vorgestellt hat. Anfangs mag man den "Anschein" nicht, den etwas aus der alten Vorstellung betrachtet, mit sich bringen mag. Aber wenn man diese Route immer weiter verfolgt, soviel ist sicher, dann entdeckt man ein großes neues Land, in dem es sich grundsätzlich und wesentlich angenehmer leben lässt als mit dem Drama.
Oft erkennt man Tage später undramatische Lösungen für den scheinbar unlösbaren Konflikt. Sobald sich eine starre Vorstellung radikal auflöst, weil man radikal nur noch Richtung Liebe strebt, und sei es auch noch so unbeholfen, wirkt diese neue Ausrichtung. Mit Sicherheit. Sie wirkt nicht so schnell, wie ein Herumgeschrei und Gezeter. Sie wirkt eher langsam und sanft und zärtlich. Aber sie wirkt durchdringend und sehr nachhaltig. Sie ist keineswegs manipulierbar! Sie kennt und braucht keine Rhetorik. Aber sie wirkt. Sie bringt Freiheit. Echte Freiheit.
Aufpassen muss man allerdings, dass man zwischendrin kein einziges manipulatives Teil einbaut. Jeder Missbrauch, jede Manipulation dieses Weges, verzögert die guten Wirkungen. Härte kann man nicht mit Härte besiegen. Zartheit ist der Gegenpol. Den gilt es zu integrieren, und sei es durch Engel, die man um Hilfe bitten muss. Suche, und du wirst finden. Bitte, und dir wird geholfen. Sie nicht ungeduldig sondern entscheide dich für das, was richtig ist. Dann akzeptiere die Veränderungen und Konsequenzen - und tue es. Liebe.
Alles Liebe.
Raho
Da ärgert sich zum Beispiel die Tochter, weil die Oma plötzlich nicht mehr auf die Kleinen aufpassen will, obwohl sie es versprochen hat. Oder die Oma wird grimmig, weil die Schwiegertochter nicht so will, wie das in ihrer Vorstellung zu sein hat. Manche Menschen scheinen es nicht "aus ihrer Haut heraus" zu schaffen.
Wenn sich die Beziehung zu einem nahestehenden Menschen so verändert, dass es einem weh tut, wenn man unter einer bestimmten Situation innerlich sehr leidet oder sich enorm im Glücklichsein eingeschränkt fühlt - dann wäre es gut, wenn man andere Konsequenzen erschaffen kann, statt sich von einer Situation begrenzen zu lassen.
Emotionale Gründe und Machtspiele
Machtspiele sind das, sagt der psychologische Laie. Aber die Erkenntnis hilft ja nicht, um etwas zu ändern. Denn Machtspiele, selbst wenn man sie selbst gut spielen könnte, sind nie ganz kontrollierbar. Du kannst niemals einen anderen Menschen kontrollieren, sondern immer nur deine eigene geistige Einstellung. Nur in dir selbst wäre es möglich, bis an die 100% Lenkung (Kontrolle) heran zu kommen. Das kann kaum jemand, aber man kann es lernen.
Ein Mensch mag teilweise einschätzbar oder sogar gut berechenbar sein. Aber die Vielfalt der Möglichkeiten im Lauf des Lebens bringt so viele Variablen in jedes Spiel, dass man nie sicher weiß, wen das Spiel des Lebens zum Sieger oder Verlierer macht. Niemand will verlieren. Aber bei Machtspielen verlieren beide. Einer verliert vielleicht eine Auseinandersetzung. Ein anderer verliert vielleicht sein Gewissen, seine Liebe, seinen inneren Frieden - und findet keinen guten Schlaf mehr oder erlebt andere Nebenwirkungen, die man kaum auf den Streit zurückführen würde.
Wenn man mit allen Mitteln um etwas kämpft, um eine unerwünschte Situation zu vermeiden, geht es oft doch nur darum, ein ungewolltes Gefühl NICHT erleben zu wollen. So entstehen Streit und Krieg, Angriffe, Rückzug, Verlust, Kraftverschwendung. Oft geht es tatsächlich nur um Gefühle. Wenn diese missachtet oder nicht anerkannt werden, kann das im "Gegeneinander" auch zu faktischen starken Veränderungen führen.
Meistens verliert man die Liebe
Wer sich in einer Auseinandersetzung mit einer gewissen Dramatik befindet, der wird feststellen, dass mindestens auf einer Seite die Liebe nicht mehr das dominierende Element ist. Es mag ja sein, dass ein Mensch sich in Extremsituationen, etwa zur Abwendung einer großen Gefahr, dazu veranlasst sieht, sofort aggressiv zu handeln. Ausnahmen. Aber ich stelle fest: Im Drama verliert man seine Liebe.
Eine TV-Dokumentation zeigt eine interessante Erklärung, warum der Maya-Kalender im Jahr 2012 endet. Weil dann nach einer sehr langen Zeit Menschheitsgeschichte alle Zyklen durchlebt worden sind, und die Menschen erkennen: DRAMA MACHT GAR KEINEN SINN MEHR! Hier der Link zum kostenlosen Film auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=aLjqDbN_jzA&feature=related
Kennst du das: Wenn ich mich in einem Drama erlebe, leide nur ich selbst!
Andere können manchmal gar nicht so recht nachvollziehen, warum ich so ein Drama erlebe. Merke ich selbst, dass ich es "mache"? Ich könnte versuchen, das Drama zu steigern, damit Andere auch leiden, um den Zweck zu erfüllen, Andere zu einem anderen Verhalten zu bewegen. Das ist das Ätzende an diesem Machtspiel. Manipulation. Darin wird keine Freiheit erlaubt. Aber es funktioniert nur, wenn sich die Anderen von einem Drama bewegen lassen. Wenn das Drama nicht berührt, weil man zum Beispiel schon bekannt dafür ist, zu dramatisieren, oder weil der, den man mit Drama bewegen möchte, sich wirklich entspannen und frei davon machen kann - dann bringt das größte Drama nichts.
Für viele Menschen aber entsteht ein Drama automatisch. Das hat man ja vielleicht nicht anders gelernt. Das Leben präsentiert immer wieder einmal krasse Herausforderungen, Probleme nannte man das früher, die man nicht kontrollieren kann. Der Verstand aber WILL kontrollieren. Das ist die Aufgabe des Verstandes: Das Leben und Überleben sicherstellen. Das geht soweit, dass das Herz untergeordnet wird. Denn in der harten Realität, so sagte man früher, kannst du mit Herzlichkeit keinen Krieg gewinnen.
Du lebst nicht im Krieg, sagt das Herz.
Wenn man sich bewusst macht, dass das Herz mindestens genau so wichtig im Leben ist und sein muss, wie der Kopf, dann ist es auch für den Kopf logisch, dass das Herz mehr Raum und Zeit und durchaus auch mehr Macht im Leben bekommen sollte. Dabei ist aber jeder für sich selbst zuständig. In den spirituellen Traditionen heutiger Zeit gilt die Anleitung: Das Herz muss ÜBER dem Kopf stehen. Nur dann wirst du glücklich.
Wenn man das seinem Verstand klar macht und Auswege aus dem Drama sucht, dann zählt die Frage: WIE komme ich wieder heraus?
Das eigene Drama wirkt direkt auf das eigene Leben. Manchmal muss man umkehren. Den Kopf unter den Arm nehmen heisst dann nicht, sich nach einem Krieg geschlagen zu geben, sondern das Herz höher stehen und wirken zu lassen als den Kopf!
Sich gedemütigt zu fühlen ist nur ein vorübergehender, unreifer Zustand aus den Zeiten der Kriege. Dem Herz zu erlauben, über den Kopf und den Verstand zu regieren, ist ein entwickelter, reiferer Zustand, der heute von immer mehr spirituell aufgeschlossenen Menschen angestrebt wird.
Dem Drama entkommen
Die einfachsten und schnellsten Wege, sich aus dem Drama zu befreien, sind Liebe (Selbstliebe) und Klarheit. Zuerst kommt allerdings die Liebe. Bedingungslose Liebe. Die Klarheit folgt erst danach. Denn Emotionalität beschränkt die Klarheit. Dass irgendwo keine Liebe zu finden wäre, das ist die größte Illusion überhaupt. Dass man sie nicht fühlt - das erlebt man immer wieder. Es gilt dennoch, sie zu finden.
Wer Menschen, die im Drama sind, still und genau zuhört, der wird bemerken, dass darin immer eine Illusion als Wahrheit behauptet wird. "Du bist doch immer..., Die Welt ist ...., Ich kann doch nicht..., Er/Sie/Man darf doch nicht..." Solche Art von behaupteten Verallgemeinerungen halten Illusionen aufrecht. Sie bieten eine gewisse Grundlage oder komplette Begründungen für die Fortführung von Standpunkten, in denen einfach nur die Liebe fehlt. Es sind Kopfgeschichten. Liebe braucht keinen Grund. Liebe ist immer und überall erlebbar, wenn man sich innerlich nicht dagegen verwehrt.
Wer im Drama ist, will etwas abwehren oder etwas bewahren bzw. erreichen, man könnte auch sagen "manipulieren". Wer seine angestrebte Wirkung nicht erzielen kann, erlebt subjektiv schrecklich intensive Wirkungen und versucht vielleicht durch verstärktes Drama, das bis zum Selbstmord gehen kann, dennoch ein gewisses "Rechthaben" in die Welt zu tragen. Oft geht es aber nur um Vorstellungen davon, wie die Zukunft sein wird: Nämlich so, wie man sie NICHT WILL. Es ist eine Kopfsache. Was hat das mit Liebe zu tun? Nichts. Genau!
Meistens dreht es sich, wenn ein Mensch im Drama von Liebe spricht, nur um eine total verdrehte Form von Liebe, aber nicht um die höchste, reine Form von Liebe. Wer von bedingungsloser Liebe spricht, wie ein Engel es repräsentiert, braucht keine Argumente.
Liebe wirkt - anders als man DENKT
Manche Leute sind (unbewusst!) bereit, lieber die Liebe im Leben zu verlieren, als in ihrem Drama nachzugeben und zurückzuweichen. Das liegt daran, dass man weiter in der Glaubensillusion bleibt, man könne etwas Gutes mit der Illusion des Dramas erreichen. Der Hinweis für den Kopf lautet dann: Absteigen! Das Drama ist wie ein totes Pferd. Darauf reitet man nicht. Man versucht es später auch nicht mit Wiederbelebung :-) Man steigt ab von seinem Trip. Man richtet sich darauf aus, die Liebe in sich (selbst) wieder zu finden. Dann dehnt man sich in Liebe aus. Man lässt das Leben weiter laufen und steuert und lenkt von dem Augenblick an immer weiter in diese Richtung: "Viel mehr Liebe in meinem Leben!"
Sobald ich die dramatische Vorstellung nicht mehr aushebeln will, sondern durch einen neuen Hauptstrom in mir ersetze, durch Liebe, Liebe und noch mehr Liebe, bin ich schon auf dem Weg, ein angenehmeres Leben zu erschaffen. Wir sind nicht nur Opfer sondern Mitwirkende im Leben. Je mehr man liebt und wieder lacht, um so leichter und häufiger zeigen sich ganz neue Wege. Das sind oft völlig andere, als man sich vorgestellt hat. Anfangs mag man den "Anschein" nicht, den etwas aus der alten Vorstellung betrachtet, mit sich bringen mag. Aber wenn man diese Route immer weiter verfolgt, soviel ist sicher, dann entdeckt man ein großes neues Land, in dem es sich grundsätzlich und wesentlich angenehmer leben lässt als mit dem Drama.
Oft erkennt man Tage später undramatische Lösungen für den scheinbar unlösbaren Konflikt. Sobald sich eine starre Vorstellung radikal auflöst, weil man radikal nur noch Richtung Liebe strebt, und sei es auch noch so unbeholfen, wirkt diese neue Ausrichtung. Mit Sicherheit. Sie wirkt nicht so schnell, wie ein Herumgeschrei und Gezeter. Sie wirkt eher langsam und sanft und zärtlich. Aber sie wirkt durchdringend und sehr nachhaltig. Sie ist keineswegs manipulierbar! Sie kennt und braucht keine Rhetorik. Aber sie wirkt. Sie bringt Freiheit. Echte Freiheit.
Aufpassen muss man allerdings, dass man zwischendrin kein einziges manipulatives Teil einbaut. Jeder Missbrauch, jede Manipulation dieses Weges, verzögert die guten Wirkungen. Härte kann man nicht mit Härte besiegen. Zartheit ist der Gegenpol. Den gilt es zu integrieren, und sei es durch Engel, die man um Hilfe bitten muss. Suche, und du wirst finden. Bitte, und dir wird geholfen. Sie nicht ungeduldig sondern entscheide dich für das, was richtig ist. Dann akzeptiere die Veränderungen und Konsequenzen - und tue es. Liebe.
Alles Liebe.
Raho
Abonnieren
Posts (Atom)
