Dienstag, 13. März 2012

Buddhismus vs. Christentum ;-)

Eine Seminarteilnehmerin fragt: Kannst Du mir einfach mal Deine Sicht mitteilen zum Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum: Was macht den Buddhismus aus? Liebe Birgit, die Frage führt zu einer trennenden Sicht, und mir liegt viel mehr daran, die Einheit mit dem Göttlichen in dieser Welt zu betonen. Für mich gibt es keine besseren oder schlechteren Religionen. Die meisten Menschen leben ganz gut mit dem Rahmen, in dem sie erzogen worden sind, und wem das nicht so geht, der kann seine Sichtweisen ja wechseln. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es in jeder Religion wunderbare Menschen gibt, ganz großartig Liebende, und dass es in jeder Religion vollkommen glückliche Menschen gibt. Die Wege dahin kann sich jeder auswählen. Und am besten ist ja, wenn man für sich seinen eigenen Weg findet. Falls ich eine persönliche Sicht beziehe, dann nur aus vorübergehender Freude. Denn wenn ich eine bestimmte Religion vorziehen würde, wäre das aus meiner Sicht zugleich auch ein Ignorieren all der anderen faszinierenden Wege, die zum Göttlichen führen, die zur Liebe, zum Heil, zum Glück führen können. Von mir aus soll doch jeder nach seiner Lieblingsreligion glücklich werden - in meinem Weltbild passen die alle wunderbar hinein. Mir gefällt vor allem die Einsicht, dass sich alle Religionen im wesentlichen Kern darin ähneln, dass sie die Hingabe an das Göttliche fördern und mehr Liebe und ein besseres soziales Miteinander bewirken wollen. Das ist doch gut. Und mir gefällt die stabilisierende Wirkung für die Menschen. Sicherlich kann man auch einiges kritisieren. Aber wozu? Ein intellektueller Diskurs führt aus meiner Sicht eher weg von reiner Liebe. Die Emotionalisierung einer Religion führt leider auch zu Fanatismus. Und so nehme ich mir von allem das, was mir gut tut. Ich ermuntere jeden, für sich den besten Weg zu erspüren. Alles Liebe. Alles gut. Smiles Raho

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier ist ein Kommentar möglich :-)